Projekt-Archiv

#bereits durchgeführte Projekte

Das Spielcafé richtet sich hauptsächlich an Bewohnende des ersten und zweiten Asylbewerberheims. Durch das Willkommensfest wurden gerade zum zweiten Heim am Grünauer Weg bereits enge Kontakte geknüpft. Die ersten Erfahrungen bestätigen: Durch die örtliche Nähe nutzen vor allem Bewohnende der Unterkunft am Grünauer Weg das Angebot. Das Interkulturelle Spielcafé soll für alle Asylbewerbende sowie anerkannte Flüchtlinge und Migrant/innen Rathenows eine Anlaufstelle sein. Ziel ist es, dass sie Rathenower/innen kennen lernen, soziale Kontakte knüpfen und eine Kultur des Willkommenseins erfahren. Kontakte mit Migrant/innen bauen Vorurteile ab und steuern auch präventiv diskriminierenden und rassistischen Strömungen entgegen. Es hat sich gezeigt, dass auch Familien mit Kindern dieses Angebot wahrnehmen. Eine Integration und Einbindung von ihnen ist ebenfalls Schwerpunkt. Gestützt wird das Projekt von Ehrenamtlichen mittleren Alters, die bereits beim Willkommensfest durch ihr wertvolles Engagement aufgefallen sind. Auch für sie ist das Spielcafé eine Bereicherung. Sie lernen Menschen anderer Kulturen und Religionen kennen.

 Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien-Andreas Rathenow

In Rathenow kommen viele Flüchtlinge mit Kindern an. Insbesondere in der Grundschule "Geschwister Scholl" müssen sich die Kinder in den deutschen Schulbetrieb einfügen. Dafür sind Kenntnisse der deutschen Sprache elementar. Wir unterbreiten Kindern mit geringen Deutschkenntnissen ein Ferienangebot, bei welchem sie einerseits Deutschkenntnisse vermittelt bekommen, anderseits aber auch einen Zugang zu ihrer neuen Heimatregion bekommen. Dadurch werden sie besser darauf vorbereitet, ihren Mitschüler/innen und anderen Menschen im Westhavelland zu begegnen. Zudem sind sie Multiplikatoren für ihre Eltern, denen der Zugang zur Gesellschaft noch schwerer fällt. Zielgruppe sind sowohl Grundschüler/innen als auch Vorschulkinder ohne Kita-Platz.

Träger: Bündnis für  Familie Westhavelland / Diakonisches Werk Havelland e.V.

 

Mit dem Projekt "Internationale Bewegungen" setzen wir unsere langzeitige Zusammenarbeit mit unserem polnischen Partnerverein fort. Durch die Schaffung von Begegnungen mit unseren polnischen Gästen möchten wir pauschale Vorurteile gegenüber Ausländer abbauen. Durch die Unterbringung in Gastfamilien schaffen wir Begegnungen und fördern somit den regen Gedankenaustausch.

Träger: BSG Einheit Bamme/Gräningen e.V.

Die Kinderstadt Rathenow ist ein Beteiligungs- und Partizipationsprojekt für Kinder im Grundschulalter. Organisiert wird eine jährlichen Bauphase, in der Kinder und Jugendliche selbstständig ihre Vorstellung von einer "Stadt der Kinder" umsetzen können. Die entstehenden Häuser werden für weiterführende Angebote genutzt, z.B. zur Vermittlung von Berufsbildern im Rahmen von Freizeit- und Ferienangeboten. Verschiedenen Generationen wird dort Gelegenheit geboten, mit- und voneinander zu lernen, Solidarität zu erleben und Demokratie einzuüben. Die Kinderstadt hat in diesem Jahr ihr fünftes Jubiläum. Da im Vorjahr ein Grundstück in der Stadt gefunden wurde, konnte die Kinderstadt einen dauerhaften Standort beziehen. Damit eröffnet sich die Chance, das Engagement der Kinder nachhaltig zu nutzen und die Kinderstadt in diesem Jahr zu erweitern.

 Träger: Kinderstadt Rathenow e.V.

Wir wollen die dörfliche Gemeinschaft stärken, um ein gutes Miteinander zu erhalten und zu fördern. Die Veranstaltung ist ein Angebot, sich zu treffen und miteinander zu kommunizieren. In der heutigen Zeit der großen Abwanderung ist es umso wichtiger, keinen vereinsamen zu lassen. Wir wollen auch den Stolz auf unser Dorf und seine Aktivitäten erhalten und das Landleben interessanter und lebenswert gestalten.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Wir möchten mit dem Projekt das Ehrenamt im Verein stärken, sowie auch die Anerkennung dessen. Eine neue Beteiligungsstruktur soll über den Beteiligungsprozess erarbeitet werden. Ehrenamtler, bereits aktive und auch neu gewonnene, können maßgeblich den Prozess und auch das Vereinsleben mitgestalten und entscheiden. Nach dem Projekt haben sie eine eigene Stimme im Verein.

Träger: Red Eagles Rathenow e.V.

Mit der Weiterführung des im Jahr 2013 gestarteten und durch den Lokalen Aktionsplan Westhavelland geförderten Projektes "Kompetentes Ehrenamt-Weiterbildung für Ehrenamtliche" wollen wir auf diese bereits erfolgreichen Erfahrungen und Ergebnisse aufbauen. Auch zukünftig wollen wir Ehrenamler/innen bedarfsorientierte Weiterbildungsangebote unterbreiten, die dazu dienen sollen, dass Ehrenamtler in Vereinen /Projekten/Initiativen ihre Zielgruppen noch besser erreichen, sich noch besser organisieren und zur Gestaltung weitergehender, attraktiver Angebote motivieren, die eine vielfältige Kultur des Zusammenlebens fördern und Begegnungen möglich machen. Alle Menschen, die sich vor Ort für ein friedliches, tolerantes, demokratisches, gleichwertiges und weltoffenes Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen, sollen durch diese Bildungsangebote unterstützt werden.

Träger: Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH

Die Veranstaltung dient zur Information der Bevölkerung über die schwierige Geschichte der Kosaken zu allen Zeiten in Russland. Ein Beispiel dafür, wie ein Volk in die Geschichte getrieben wurde. Geplant ist ein Vortrag zu deren Geschichte und im Anschluss ein Konzert mit Musik der Wolgakosaken unter der Leitung von Herrn Romanow. Nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit, in einem lockeren Rahmen Eindrücke und Meinungen auszutauschen. Ziel ist es gewesen, über die Musik und die Gespräche mehr Verständnis und Toleranz zu wecken. Anderseits soll mit diesem Event ein weiterer kultureller Akt in unserem Dorf gestaltetet werden.

Träger: Förderkreis Kirche Hohennauen e.V.

Nauen fiel in der Vergangenheit insbesondere durch viele Anti-Asyl-Aktionen und rechtsextremistische Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf, obwohl das angekündigte Heim noch nicht mal gebaut ist. Der rechten Szene ist es gelungen, das Thema "Asyl" zu benutzen, um unzufriedene Bürger/innen zu instrumentalisieren und bestehende Vorurteile zu nutzen. Trotz dieser schwierigen Situation haben sich verschiedene Willkommensinitiativen gebildet, die sich in verschiedenen Bereichen engagieren. In Nauen fehlt es insbesondere an einer Koordination für diese Initiativen, die Gefahr laufen, Parallelstrukturen zu schaffen. Zum einen nehmen die Verunsicherung in der Bevölkerung und die Falschinformationen hinsichtlich der Unterbringung und der Versorgung der Flüchtlinge weiter zu. Die NPD und die freien Kräfte nutzen diese Situation, um für ihre Zwecke die Bevölkerung zu mobilisieren. Zum anderen wächst bei den Einwohner/innen von Nauen auch das Bedürfnis auf eine bessere Information und mehr Fakten. Eine gute Informations- und Aufklärungsarbeit ist somit für den Aufbau einer Willkommenskultur in Nauen grundlegend. Die Koordinierung der Willkommensinitiativen in Nauen wird interessierte Ehrenamtliche in bestehende Strukturen begleiten.

Träger: Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.

Auch die Stadt Premnitz nimmt seit 2014 Flüchtlinge auf. So leben aktuell ca. 180 in der Stadt. Unser Verein unterstützt Flüchtlinge aktiv bei der Integration, wir engagieren uns auch in der Flüchtlings-Steuerungsgruppe der Stadt. 

Träger: Deutsch-Französische Gesellschaft Premnitz e.V.

Seit Ende 2013 beschäftigt sich in Friesack eine ehren- und hauptamtliche Gemeinschaft mit der Integration und Unterbringung von Geflüchteten in drei Wohnheimen. Insbesondere kleine Initiativen sollen die Möglichkeit bekommen, eine Unterstützung für Projekte und Aktionen mit geflüchteten Menschen zu erhalten.  Asylsuchenden soll beispielsweise die Möglichkeit gegeben werden, sich über das Internet selbst mit Informationen zu Anträgen zu versorgen.

Träger: AWO Betreuungsdienste gGmbH

Ein mobiles Wohnzimmer wird für zwei Tage im öffentlichen Raum in Nauen aufgebaut, um Menschen die Gelegenheit zu bieten, ihre Gedanken zu Thema Flucht, Asyl und Nachbarschaft auf einer elektrischen Schreibmaschine zu Papier zu bringen. Von den Beteiligten werden auf Wunsch fotografische Portraits angefertigt. An einem weiteren Tag wird das Projekt in einer Bildungseinrichtung durchgeführt, um auch speziell Schülern und Studenten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch zu bieten. Ziel ist eine lebendige Diskussion zum Thema Flüchtlingszuwanderung in Bildungseinrichtungen und Orten, in denen neue Unterbringungen von Flüchtlingen bestehen oder geplant werden im Hinblick auf die Sensibilisierung der Bevölkerung sowie Auseinandersetzung und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zum Thema Interkulturalität. Durch Austausch und Verbalisierung wird Ängsten und Vorurteilen und einer Thementabuisierung entgegengetreten; durch künstlerische und öffentliche Aufbereitung bzw. Präsentationen der gesammelten Materialien in Form einer Ausstellung wird den Menschen und ihren Meinungen eine Wertschätzung entgegengebracht.

Träger: fabrik e.V. Potsdam

Die Schüler der Schülerräte wissen um ihre Aufgaben und Mitbestimmungsmöglichkeiten im Schulalltag und haben Interesse, ihre Aufgaben wahrzunehmen und sich zu beteiligen. Die Mitglieder des Schülerrats lernen sich genauer kennen und wollen und können als Gruppe zusammenarbeiten. Die Schülerräte der Gesamtschule Bruno-H.-Bürgel und des Jahngymnasiums kennen sich und haben Interesse, gemeinsam Projekte durchzuführen. Die Schülerräte haben einen Projekt- und Jahresarbeitsplan erstellt, nach dem sie arbeiten wollen.

Träger: Verein der Freunde und Förderer des Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasiums e.V.

Die Kinder der geflüchteten Familien besuchen die Schulen im Milower Land. Einige Kinder aus den geflüchteten Familien haben schon Kontakte zu den Jugendeinrichtungen geknüpft und beteiligen sich an Angeboten. Mit diesem Projekt möchten wir den Kindern eine Möglichkeit geben, sich noch intensiver kennen zu lernen und über die Backwerkstatt ins Gespräch zu kommen. Dabei sollen interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vordergrund stehen, z.B. Feiertage in den Kulturkreisen, Ess- und Kochgewohnheiten (z.B. Warum essen Muslime kein Schweinefleisch? Was wird zu Weihnachten gefeiert?). Die Kinder und Jugendlichen sollen einen Raum bekommen, um ihre Fragen zu stellen, voneinander zu lernen und Vorurteile abzubauen. Einige Kinder aus dem Jugendklub in Milow kommen aus sehr vorurteilsbelasteten Familien. Diesen Kindern möchten wir die Möglichkeit geben, Neues kennenzulernen und Ängste abzubauen. Zu dem abschließenden gemeinsamen Essen werden auch die Familien und Freunde der Kinder eingeladen.

Träger: Outlaw gGmbH

Ursprünglich entstand das Projekt aus der Nachfrage der Geflüchteten im Übergangswohnheim Friesack nach Unterstützung im Erlernen der deutschen Sprache. Neben dem professionellen Deutschunterricht, wird so eine Art Nachhilfe bzw. Übung angeboten. Das Angebot wird ehrenamtlich von Friesacker Bürgern  unterschiedlichster Qualifikationen durchgeführt. Mit der Zeit hat sich eine Gruppe von durchschnittlich 20 Personen zusammengefunden. Die Teilnehmerzahl variiert ständig. Die Vorkenntnisse der Geflüchteten sind sehr unterschiedlich. Neben der Unterstützung der Geflüchteten in der Sprache, soll das Projekt zum großen Teil auch dem Erfahrungsaustausch der Beteiligten dienen sowie der Vernetzung zu weiteren Beteiligten. Gemeinsame kulturelle Ausflüge, aber auch das einfache Gespräch zwischen Geflüchteten und Friesacker Bürgern, sollen ein "gemeinschaftliches Klima" fördern. Nicht zuletzt auch die "Mundpropaganda" über positive gemeinsame Erlebnisse sollen weitere Friesacker Bürger anregen, sich an einem "Miteinander" zu beteiligen.

Träger: Verein der Freunde und Förderer der Kooperationsschule Friesack e.V.

Die AG Trommeln der Kooperationsschule bietet schon seit Beginn des Schuljahres 2015/16 Asylbewerbern die Teilnahme an dieser AG an. Dieses Angebot wird bisher von zwei Personen genutzt. Um eine bessere Teilhabe am Gemeinschaftsleben in Friesack zu fördern, die Möglichkeit eines Miteinander auszubauen, ist diese Projektidee am Runden Tisch entstanden. Bei diesem Projekt wird zuerst ein gemeinsamer Trommelkurs von Friesacker Bürgern, Asylbewerbern und Lehrern von einem professionellen Trommellehrer durchgeführt. Die Kenntnisse und Fähigkeiten werden in der Trommelarbeitsgemeinschaft der Kooperationsschule an die Kinder und Teilnehmer weitergeben. Anschließend werden beide Gruppen miteinander verbunden, um als Ganzes bei öffentlichen Veranstaltungen im Friesacker Raum auftreten zu können. 

Träger: Verein der Freunde und Förderer der Kooperationsschule Friesack e.V.

Religion ist in Brandenburg eine schwach verbreitete Angelegenheit. Der Christianisierungsgrad beträgt ca. 20%, somit kommt dem Religiössein in Brandenburg eher ein Randgruppencharakter zu. Als noch weltfremder wird der Islam betrachtet. Zwar kommen mit den Flüchtlingen auch Muslime in die Region, jedoch wirken sie noch befremdlicher als Christen - gar Angst einflößend. Zwei achte Klassen möchten den Islam direkt treffen, sich vis-a-vis ein Bild von Menschen machen, für die es normal ist, fünfmal am Tag zu beten, einen Monat im Jahr tagsüber nichts zu essen und zu trinken, mindestens einmal im Leben nach Mekka zu pilgern, gegenüber anderen wohltätig zu sein und an keinen Gott neben Allah zu glauben und täglich zu bestätigen, dass Mohammed sein Gesandter ist. Im direkten Kontakt möchten sie mit Experten des Islam ins Gespräch kommen, um die Fragen, die sie im Unterricht erarbeitet haben, mit denen zu besprechen, die am besten darüber Auskunft geben können.

Träger: Förderverein der Gesamtschule Bruno-H.Bürgel e.V.

Flüchtlingsfamilien müssen sich neben all ihren anderen Problemen auch der Herausforderung stellen, sich in der fremden deutschen Kultur zurechtzufinden. Ob ihre Integration gelingt, wird auch davon abhängig sein, ob sie Sozialarbeiter, Familienhelfer, Erzieher, Lehrer oder auch Ehrenamtler dabei mit interkultureller Kompetenz unterstützen können. Viele der kulturellen Differenzen sind subtil und erst mit geschultem Blick wahrnehmbar. Dies betrifft Unterschiede in den Erwartungen an Lehrer oder Erzieher, einen anderen Umgang mit Zeit, andere Werteprioritäten ebenso, wie die Art Kritik oder Wünsche auszudrücken oder die Vorstellung von der Rolle von Frauen. Dieses Seminar zielt auf eine systematische Bewusstmachung der wichtigsten Kulturdimensionen in ihren möglichen Ausprägungen mit dem Ziel, durch kompetente soziale und pädagogische Begleitung Flüchtlingsfamilien die kulturelle Integration in Deutschland erleichtern zu können.

Träger: Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH

Die Stimmung verändert sich. Pegida & Co. haben populistische und fremdenfeindliche Argumente und Positionen salonfähig gemacht. Diese Situation ist sehr gefährlich, da bestimmte Argumentationslinien den ersten Schritt in rechtsextremes Gedankengut und Ideologien darstellen. Beispielweise werden dadurch Ressentiments gegenüber Bevölkerungsgruppen, wie Ausländern, geschürt und verfestigt. Jeder von uns kennt aus seinem direkten Umfeld Aussagen wie "die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg", "die meisten von denen sind ja kriminell" oder "die kriegen alles, während unsereins ständig zurückstecken muss".

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Wir möchten zum 1. Advent ein Konzert in unserer "Kolonistenkirche" anbieten. "Intermezzo", ein Gospelchor, wird unser Dorf in die Vorweihnachtszeit einführen. Gerade in dieser Zeit ist das Teilen mit Benachteiligten ein großes Thema für die Menschen. Die aktuellen Terrorangriffe in Frankreich machen allen Menschen viel Angst. Dieses Zusammenkommen bietet die Plattform für viele Gespräche. Die neue Situation in Deutschland mit dem großen Zustrom an Flüchtlingen kann besprochen werden und die Chancen, die daraus erwachsen müssen allen klar gemacht werden. Was können wir persönlich tun, um zu helfen?

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Die Hauptziele des Projektes sind die Förderung der Gestaltungskompetenz von Jugendlichen, die Stärkung der interkulturellen Kompetenz, die Stärkung der Medienkompetenz und Leseförderung, die Heranführung, von Jugendlichen an aktuelle Umweltthemen und die Schärfung des Umweltbewusstseins. Die Schüler/innen sollen im Anschluss an das Projekt nachhaltig denken und handeln. Sie sollen in die Lage versetzt werden, Entscheidungen für die Zukunft im globalen Rahmen zu treffen und dabei abschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltreligionen auswirkt.

Träger: Verein der Freunde und Förderer des Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasiums e.V.

Für die Familien mit und ohne Migrationshintergrund aus der Stadt Rathenow, die über ein geringes Haushaltseinkommen verfügen, ist für den 14. Dezember 2015 ein gemeinsames Weihnachtsfest geplant. Ziele des interkulturellen Weihnachtsfestes sind die Schaffung einer Willkommenskultur für Familien mit und ohne Migrationshintergrund sowie der Austausch von verschiedenen Kulturen und Nationen. Dabei stehen Familien mit einem engen finanziellen Spielraum im Fokus. Das Vorhaben begegnet auch eventuellen Vorbehalten und Ängsten und trägt so zum offenen Umgang mit fremden Kulturen bei. Die Teilnehmer/innen sind Familien (Mütter, Väter und deren Kinder) sowie Jugendliche und Heranwachsende aus verschiedenen Kulturkreisen mit unterschiedlicher Religion, darunter Muslime, Christen (orthodox, katholisch oder evangelisch), Buddhisten und Migranten sowie Menschen mit anderen Glaubensrichtungen.

Träger: AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

"Unser Rathenow. Füreinander. Miteinander". Die Menschen im Westhavelland fühlen sich abgehängt. Geringe Löhne, trotz glänzender Konjunktur, viele Sozialhilfekarrieren, die z.T. von Generation zu Generation weitergegeben werden. Nun kommen fremde Menschen, die scheinbar vom Staat bevorzugt behandelt werden. Dass Demokratie aber nicht das "an-der-Wahlurne manifestierte-Delegieren von Verantwortung nach oben ist und sich selbst dann zur Ruhe setzen können, ist in Rathenow vielleicht falsch verstanden? Ist Demokratie nicht die Einmischung in die eigenen Angelegenheiten? Stattdessen wollen viele dicht machen, Werte wie Menschlichkeit und Nächstenliebe auf Deutschsein beschränken? Müssen sie zu Gelegenheiten motiviert werden, bei denen man sich aktiv einbringen kann, konstruktive Lösungen suchen?! Wir wollen es versuchen und nach den vielen Abwehrreaktionen gegen Veränderungen, einen Ort des Füreinander und Miteinander zu schaffen, der die Gelegenheit bietet, Menschen zu treffen, die sich einbringen, und damit erfolgreich sind, und Menschen, die kommen, - mit denen gemeinsam und für die man sich engagieren kann, um die Unsicherheit aktiv anzugehen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.-Marien-Andreas Rathenow

Als Ziel hat die Initiative die Aufklärung der Bürger/innen in Nauen hinsichtlich einer offenen und toleranten Flüchtlingspolitik in Nauen. So hat sie bisher verschiedene Diskussionsveranstaltungen organisiert, z.B. zur Flüchtlingsunterbringung im Havelland und zur politischen Lage in Syrien und ruft regelmäßig zu Demonstrationen gegen Veranstaltungen der NPD und anderer rechten Kräfte auf. Bei einer Demonstration wurde durch die Teilnehmer/innen der Wunsch geäußert, ein interkulturelles Fußballturnier in Nauen zu veranstalten. An diesem Fußballturnier werden 8 Mannschaften aus dem gesamten Havelland teilnehmen. Es werden zu diesem Turnier insbesondere Mannschaften eingeladen, die mit Flüchtlingen gemeinsam trainieren und dann auch antreten. Es ist wichtig, ihnen die Möglichkeit zu geben, positive Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus soll durch dieses Turnier eine gute Zusammenarbeit mit dem VfL aufgebaut werden.

Träger: Mikado e.V./ Willkommensinitiative "Nauen für Menschlichkeit"

Seit Jahren sind sie das Extremste, was man unter der Bezeichnung "Liedermacher" finden kann. Die Damen und Herren von Strom & Wasser nicht nur durch ihre brillante Musik, ihren hohen Gute-Laune-Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann - auch ihre politischen Aktionen sind spektakulär. Flüchtlinge leben in Deutschland meist abgeschottet in eigens dafür eingerichteten Heimen. Ihr Leben findet im Verborgenen statt. Der Musiker der Band "Strom & Wasser" hat sich zur Aufgabe genommen, dies zu ändern und holt sie ins Rampenlicht. Ein weiteres Ziel, was wir mit diesem Projekt erreichen wollen, ist die Aufklärung der Bürger/innen in Nauen hinsichtlich einer offenen und toleranten Flüchtlingspolitik in Nauen.

Träger: Mikado e.V./ Willkommensinitiative "Nauen für Menschlichkeit"

2015

2016

Bei dem interkulturellen Spielcafé begegnen sich Asylbewerbende mit den Bürgern der Stadt Rathenow.
Durch besondere Veranstaltungen im Rahmen des Spielcafés werden die Integration und das Miteinander gefördert. In den Bereichen Sport, Sprache, Kultur und Musik werden hierzu konkrete Angebote geschaffen. Die bestehenden Beziehungen und der regelmäßige Kontakt durch das Spielcafé bieten optimale Bedingungen, um über das Spielen hinaus Angebote zu schaffen.
Die Vielfalt des Spielcafés lebt von der engen Zusammenarbeit des Teams in den Räumen der Stiftung und den Mitwirkenden im Jugendhaus OASE. Der Kontakt mit Asylbewerbenden bietet den Jugendlichen eine Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen.
Das Interkulturelle Spielcafé soll alle zwei Wochen von einer Gruppe an Ehrenamtlichen durchgeführt werden. In den Räumen der Stiftung finden sich dann 20 Asylbewerbende und anerkannte Flüchtlinge sowie ca. 10 Spielbegeisterte unterschiedlichen Alters zusammen. Ebenfalls ca. 20 (eher jüngere) Asylbewerbende besuchen die OASE, um dort mit den Jugendlichen der Stadt Rathenow in Kontakt zu kommen und gemeinsam Billard und Tischtennis zu spielen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde Sankt-Marien-Andreas Rathenow

Die Stadt Rathenow ist seit den 90er Jahren Standort eines Übergangsheimes. Das Neujahrsfest der Evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Andreas ist eine Fortsetzung der bereits im Jahr 2015 erfolgreich durchgeführten Willkommensfeste. Das Neujahrsfest ist eine Begegnung mit einheimischen Rathenowern und zeigt, dass man gemeinsam stark ins neue Jahr startet - mit Toleranz, Offenheit und Respekt. Die Veranstaltung leistet einen wichtigen Beitrag zur Integrationsförderung der hier lebenden Flüchtlinge und Migranten und dient dem Abbau von Vorurteilen. Das Fest wird durch internationale Musik-und Tanzdarbietungen, Speisen und Getränken, sowie kreative Mitmach-Aktionen so vielseitig und bunt wie möglich gestaltet.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

Durch das Rathenower Aktionsbündnis wurde zwar in den letzten 10 Jahren viel demokratische Aufbauarbeit geleistet und es entstanden Programme wie die Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen, jedoch wurde das lokale Bündnis nicht weiterentwickelt. Im Rahmen der aufkommenden PEGIDA-ähnlichen Demonstrationen in Rathenow wurde klar, dass das Aktionsbündnis nicht auf eine solche Entwicklung vorbereitet war. Schnell kamen jedoch neue bürgerliche Akteure hinzu, die sich gegen die rechtspopulistischen Veranstaltungen aufstellen wollten. Die neuen und alten Akteure stehen nun vor der Situation, eine neue Struktur zu benötigen, um Zuständigkeiten und Kommunikationswege zu klären. Zudem ist die Situation eine Neue: Man hat es nicht mehr mit organisierten Nazis zu tun, sondern mit bürgerlichen Organisationsteams, die "besorgten Bürgern" ein Ventil geben, um ihren Unmut auf die Straße zu tragen. Für das Aktionsbündnis ist es nun schwierig, die Situation zu durchschauen, Ziele und Zielgruppen, sowie die nächsten richtigen Schritte zu identifizieren. Daher soll eine Klausurtagung für Klarheit und Struktur schaffen. 

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

Das Projekt "Musik verbindet" gibt Menschen jeder Herkunft und jeden Alters die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren und somit einander kennenzulernen. Am Abend sorgen verschiedene Musiker, zu denen auch Asylbewerber und Flüchtlinge zählen, für Unterhaltung. Nach dem Konzert wird viel Zeit für den Austausch, nicht nur zwischen verschiedenen Rathenowern untereinander, sondern auch zwischen Rathenowern und Flüchtlingen genutzt. Menschen anderer Kulturen werden dazu angeregt, traditionelle Lieder und Instrumente anzustimmen. Desweiteren werden traditionelle Gerichte serviert, da gemeinsames essen und musizieren als bestmögliche Grundlage dient, gemeinsam Spaß zu haben und sich näher zu kommen. 

Träger: Verein der Freunde und Förderer des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Rathenow

Das Kinder- und Jugendparlament besteht nun schon seit 13 Jahren und konnte sich seitdem erfolgreich in die Stadtpolitik einmischen und beliebte Projekte für Jugendliche durchsetzen. Um weiterhin bestehen zu können, bedarf es natürlich immer wieder neuen Nachwuchs. Nachdem man es geschafft hat, erfolgreich neue Mitglieder anzuwerben, möchte man nun diese zu einen Team formen.  Die Ziele des Wochenendes sind zum einen das Schaffen einer Vertrautheit untereinander und zum anderen das Erlernen von rhetorischen Fähigkeiten. Nach dem Wochenende sollen vor allem die neuen Mitglieder bestärkt nach Hause fahren und Lust haben, etwas mit dem Kinder-und Jugendparlament zu bewegen. Für das Wochenende wird ein Ferienhaus gemietet werden, in dem sich die Jugendlichen selbst versorgen. Das soll die Verantwortung und die Teamfähigkeit stärken. Um die rhetorischen Fähigkeiten zu stärken, wird ein Referent eingeladen, der das gesamte Wochenende für Input und Übungen sorgt.

Träger: Stadt Rathenow

Die Veranstaltung soll die Werte und Grundsätze der Demokratie befördern und den Teilnehmenden die Funktion eines demokratischen Gemeinwesens vermitteln. Insbesondere ist die Veranstaltung darauf ausgerichtet, die Möglichkeiten der demokratischen Mitwirkungsrechte aller Bürgerinnen und Bürger aufzuzeigen und sie anregen, ihr demokratisches Wahlrecht bei den diesjährigen Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai sowie bei der Landtagswahl am 1. September wahrzunehmen.
Das Ziel der Veranstaltung soll mit verschiedenen Aktionen erreicht werden, die sich an altersmäßig unterschiedliche Zielgruppen wenden. Die inhaltlichen Angebote werden flankiert durch Musik, Spiele, Aktionsstände und gastronomische Versorgung.
Ablauf:

  • Musikalisches Warm up
  • Eröffnung durch den Rathenower Bürgermeister
  • Vorstellung der Spitzenkandidaten der in der SVV Rathenow vertretenden Fraktionen
  • Offene Diskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl an vier bzw. fünf Thementischen (Themen z.B.: Bildung, Stadtentwicklung, Kommunalfinanzen, Kultur und Tourismus, generationsübergreifendes Miteinander)
  • Zusammenfassung der Diskussionsrunden der einzelnen Thementische
  • Musikalisches Ausklingen mit dem Wort zum Wahlsonntag

Ziel dieses Seminars ist es, die Interessen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen, bezüglich des Freizeitangebotes in Rathenow herauszufinden: Was bietet Rathenow? Was benötig diese Stadt? Zudem ist ein weiteres Ziel, durch das Seminar eine engagierte, möglichst sozial durchmischte Gruppe aufzubauen, welche sich zusammen mit den JugendarbeiterInnen für die Umsetzung des geplanten Projekts einsetzt. Zehn bis 25 Jugendliche bearbeiten unter professioneller Anleitung o.g. Fragen. Die Veranstaltung findet im "Studio B" statt. In einen mehrstufigen Prozess wird sich rund vier Stunden mit dem Thema beschäftigt. Zum Ende werden die Ideen der Jugendlichen gesammelt und dokumentiert.

Träger: Kreissportjugend Havelland im Kreissportbund Havelland e.V.

Als Ergebnis der interkulturellen Weihnachtsfeier in der Unterkunft für geflüchtete Menschen im Hasenweg hat sich eine Initiative gegründet, die in privaten Räumen wöchentlich einen Treffpunkt für junge geflüchtete und nicht-geflüchtete Menschen in Rathenow organisieren. Ziel ist es, über dieses Angebot eines Treffpunktes Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden und insbesondere junge Menschen die Möglichkeit zu geben, sich kennen zu lernen. Während einer dieser Treffen entstand die Idee, eine interkulturelle Tanzveranstaltung für junge Menschen zu organisieren. Insbesondere geflüchtete Menschen möchten gerne ungezwungen junge Menschen aus Rathenow kennenlernen und Kontakte knüpfen. Bei der Tanzveranstaltung werden alkoholfreie Getränke angeboten, sowie ein kleiner internationaler Imbiss, den die jungen Menschen selber erstellen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde Rathenow

In einer offenen Veranstaltung zum Thema "Zeit der Flüchtling" berichten Zeitzeugen über ihre Flucht 1945. Zudem werden Briefe der Kriegszeit aus dem Buch ?Der zerbrochene Ring? vorgetragen. Die Entwicklung des Dorfes Großderschau durch den Zuzug der Geflüchteten wird anhand einer Dokumentation über Beamer gezeigt. Die Bedrängnis der Flüchtlinge der Flüchtlinge früher wie heute soll erkannt werden. Ziel ist es, eine positive Einstellung zu Hilfsaktionen für Flüchtlinge zu erreichen. Mit einen gemeinsamen "Arme Leute Essen" wird das Wir-Gefühl gestärkt.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Anknüpfend an die Veranstaltung "Kinder der halben Sonnen ? Kinder der Welt" sollen die Rathenower Bürger auf eine musikalische Reise um die Welt mitgenommen werden. Das Programm beinhaltet internationale Musik und vermittelt einen Einblick in verschiedene Kulturen. Es wird von Rathenower Schülern, Künstlern und Menschen verschiedener Nationalitäten gestaltet. In den Flüchtlingswohnheimen werden kleine Dinge von den Bewohnern selbst gefertigt. Im Wohnheim am Hasenweg wird gestickt und kleine Spiele aus Holz werden hergestellt. Im Birkenweg wird getöpfert. Schüler und Kinder der Rathenower Bildungseinrichtungen fertigen im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften ebenfalls kleine Kunstartikel an und setzen sich so mit verschiedenen Kulturen auseinander. Die angefertigten Dinge werden dann auf einen kleinen Weltmarkt angeboten.

Träger: Förderverein Spatzennest e.V.

Die Gemeinde Havelaue besteht aus vielen kleinen Ortsteilen, die teilweise weit voneinander entfernt liegen. Es muss intensiv daran gearbeitet werden, dass die BürgerInnen zusammenwachsen und sich als eine Gemeinde begreifen. Insbesondere die kleinen Ortsteile haben viel Energie dabei aufzubringen, da sie hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl und dem örtlichen Vereinsleben eher schwach aufgestellt sind. Zudem gibt es immer mehr zugezogene Einwohner (insbesondere aus Berlin), die ins Gemeindeleben integriert werden sollen. Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Maifeier für die gesamte Gemeinde Havelaue organisiert. Jung und Alt sollen gleichermaßen angesprochen werden. Das Fest soll eine Begegnung sowohl für die BürgerInnen der Gemeinde sein, aber auch Gäste aus dem gesamten Havelland anlocken, egal welcher Nationalität oder Religion. Das Fest trägt dazu bei, dass Menschen aufeinander zugehen und Hemmnisse und Barrieren abbauen.

Träger: Förderverein der FF Wolsier

Das Toleranzfest ist in der Stadt Nauen in den vergangenen Jahren ein fester Bestandteil des sozialen, kulturellen und politischen Lebens geworden. Belegt ist dies durch die große Aufmerksamkeit für dieses Fest und die politischen Aussagen für ein tolerantes Miteinander in Nauen. In den letzten Jahren haben etwa jeweils 40 Organisationen, Vereine, Schulen, Parteien u.a. und mehrere hundert Menschen (2015: 700 Personen) teilgenommen. Auch 2016 werden  die demokratischen Kräfte in Nauen wieder das Toleranzfest vorbereiten und gestalten. Neben der offiziellen Eröffnung gibt es ein großes buntes Familienfest. Abgerundet wird es durch eine Kundgebung für Vielfalt und Frieden in Nauen. Dadurch soll auch die menschliche Integration ausdrücklich gefördert werden. In Hinblick auf die Ereignisse in Nauen in den letzten Monaten, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Geflüchtete in Nauen willkommen sind.

Träger: Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.

Am 10.04.16 war Landratswahl im Havelland. Mit diesem Projekt sollten jugendpolitische Fragen in den Wahlkampf gebracht werden. Zudem kamen junge Menschen direkt mit den Wahlkandidaten ins Gespräch, um ihre Sorgen und Interessen direkt an den zukünftigen Landrat heran tragen zu können.  Am 14.04.16 wurde im Kulturzentrum Rathenow eine Gesprächsrunde mit den Stichwahlkandidaten durchgeführt. Von 10 bis 12 Uhr standen die Themen der jungen Menschen im Mittelpunkt. Für alle Jugendlichen über 16, stellt diese Veranstaltung somit eine Entscheidungshilfe für die Wahl dar.

Träger: Mikado e.V.

Das "Laut & Bunt"-Festival in Rathenow bietet aufstrebenden Bands die Möglichkeit, sich vor großen Publikum zu präsentieren. Bands die in verschiedenen Sprachen singen, aus unterschiedlichen Ländern kommen und vielleicht sogar nach Deutschland geflüchtet sind, bekommen die Möglichkeit, auf großer Bühne aufzutreten. Außerdem kommen verschiedene Flüchtlinge zu Wort und erzählen ihre Geschichte. Die Veranstaltung fördert eine weltoffene, tolerante und gewaltfreie Gesellschaft und Denkweise. Ein weiteres Anliegen ist es, Jugendliche anzusprechen und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Es wird eine vielfältige, einzigartige, partizipative Musik-und Kulturveranstaltung von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet. Das Festival ist für alle Menschen frei zugänglich, um jedem die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Träger: Laut&Bunt Jugendinitiative/Diakonisches Werk Havelland

Mit unserem bunten Mittwoch haben wir eine Möglichkeit alle Friesacker zusammen zu bringen und bei gemeinsamen Spiel, Sport, Musik und Barbeque ins Gespräch zu kommen. Das Frierock-Festival ist im Jahr 2016 in seiner 18. Wiederholung in Friesack zu erleben. Das Festival hat in dieser bereits schon mehr als 250 Auftritte von Künstlern aus der ganzen Welt, dem Havelland und dem gesamten Bundesgebiet auf einer Bühne zusammen gebracht und dem lokalen Publikum präsentiert. Wir haben in den letzten Jahren, auch durch Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie, unser Aktionsspektrum deutlich ausbauen können und sind aktiv bei der Integration Geflüchteter und Einheimischer in das Festival und daraus entstandener Kulturinfrastruktur geworden.

Träger: Frierock-Festival als Initiative des AWO Ortsvereins Friesack

Die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen für die globalen Herausforderungen wie wachsende soziale Unsicherheit und Kluft zwischen Arm und Reich, Anwachsen von Gewalt und Krieg, fehlende Beteiligungsmöglichkeiten der Menschen an politischen Entscheidungen sollen gefördert werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen das Leben in ihrer Stadt/Gemeinde und in unserem Land als geschwisterliche Gemeinschaft ansehen, um Vorurteile, Spaltungen und Hass zu vermeiden und solchen Bestrebungen entgegenwirken. Des Weiteren sollen sie die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 genauer kennenlernen, um nach ihnen handeln zu können und alle politischen und gesellschaftlichen Institutionen kontrollieren, ob sie in diesem Sinne entscheiden.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

Ziel der Maßnahme ist es, durch die Integration eines Refugee-Teams "United Rathenow" in den Spielbetrieb der privat organisierten "Fußball-Stadtliga" mehr Jugendliche aus der Isolation der Flüchtlingsunterkünfte und der Wohnungen herauszuholen und Kontakt zu den Menschen in der Region herzustellen. Der Trainings- aber auch Turnierbetrieb stellt eine Regelmäßigkeit im sonst oft eintönigen Alltag der Betroffenen dar und motiviert dazu, die deutsche Sprache und die deutsche Kultur besser kennenzulernen und soll mindestens im zweiten Schritt dazu führen, dass auch ein interkultureller Austausch nach dem Spiel stattfindet.

Träger: AWO Ortsverein Rathenow e.V.

Im Sommer 2016 haben insgesamt 39 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA) im Rahmen des Deutschunterrichts ein Theaterstück erarbeitet. Die Lehrerin Sophia Herman vom IKW konzipierte mit Jugendlichen aus Afghanistan, Ägypten, Guinea und dem Irak eine abstrakte und humorvolle Geschichte. Das Stück thematisierte die Flucht und die gegenwärtige Situation der UMA. Das Sommerprojekt endete mit einer Erstaufführung vor Mitarbeiter/innen des IKW und es Jugendamtes. Der Wunsch des IKW und der UMA ist es, dieses Projekt weiterzuführen. In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Havelland e.V. soll eine erneute Aufführung in einen Austausch mit Schüler/innen aus Rathenow münden. Die Projektträger erfolgen somit mehrere Ziele:

1. Ein Erfolgserlebnis für die Theatergruppe

2. Ein gegenseitiges Verständnis im Dialog zwischen Geflüchteten und Deutschen

3. Ein Kennenlernen für ein nachhaltiges Miteinander

4. Eine Sensibilisierung der teilnehmenden Schüler für das Thema

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Mit der Durchführung eines interkulturellen Weihnachtsfestes 2016 in Rathenow möchten wir die regionale Weihnachtstradition (Basteln, Essen/Trinken und familiäres Miteinander) Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen vermitteln bzw. vertiefen. Die teilnehmenden Familien erhalten Informationen zur Weihnachtskulturen in Deutschland, Eltern und Kinder können zusammen basteln und Lieder singen. Der Nachmittag wird durch die Bewirtung von weihnachtlichem Gebäck und Getränken abgerundet. An dem Nachmittag findet ein Austausch zwischen Einheimischen und zugezogenen Familien statt.

Träger: AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Die Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung zu sozialem und eigenverantwortlichem handeln ist eine zentrale Aufgabe von Eltern und der Gesellschaft. Das Ziel muss sein, die Kinder zu unterstützen, tragfähige Wertvorstellungen im Sinne der demokratischen Grundordnung zu gewinnen und dadurch Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Damit verbunden ist die Aufgabe aller an Erziehung und Bildung Beteiligter, Kinder zu solidarischem Handeln, in sozialer Verantwortung zu Toleranz und Achtung der Menschenrechte und anderer Menschen auch religiöser und Überzeugungen und zu einem friedlichen Miteinander in der Einen Welt zu erziehen. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung der Sozialkompetenz sowie Toleranz- und Demokratieentwicklung. Die Inhalte und Beteiligten erweitern im besonderen Maße das Angebot, welche Schule und Lehrkräfte vorhanden sind.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

Neu hinzugekommene Kinder erleben zum ersten Mal die Lebenswelt ?Grundschule? und müssen erleben, dass "die Großen" auch mal den Frust an Ihnen ausladen können. Wo liegen die Ursachen? Was kann man tun, dass die "Neuen" nicht in dieselbe Verhaltensweise rutschen? Wie kann verhindert werden, dass Frust sich auf kulturelle Unterschiede beruft? Unter "den Großen" sind nahezu ein Viertel mit besonderem Förderschwerpunkt diagnostiziert. Seit dem Schuljahr 2016/2017 benennt die Grundschule "Soziales Lernen" klar als eines ihrer drei Leitziele. In den unteren Klassen "Soziales Lernen" im Unterricht zu verankern, ist das Eine. Es braucht gleichzeitig ein neues Vorbildklima und interkulturelle Kompetenz in den höheren Klassenstufen. Für die Entwicklung von Methoden und deren Implementierung braucht es jedoch professionelle Unterstützung von außen. Gewaltprävention und Selbstsicherheitstrainings soll den Klassenstufen 4 und 5 dabei helfen eine neue Willkommens- und Kommunikationskultur zu erlernen und zu etablieren.

Träger: Förderverein der Grundschule "Am Weinberg" e.V.

Der Zustrom von Menschen nach Deutschland und auch ins Westhavelland löst bei der einheimischen Bevölkerung zum Teil Hilfsbereitschaft, aber auch viele Ängste, Neid und Unverständnis aus. Doch warum verlassen Menschen ihre Heimat? Das wird zu selten hinterfragt. Mit dem vorliegenden Projekt sollen westhavelländische SchülerInnen ab der 5. Klasse für diese Frage sensibilisiert werden. Als Methode wird ein Theaterstück mit anschließendem Workshop gewählt. Die SchülerInnen sollen dabei schulübergreifend über das Thema diskutieren, dies schafft zusätzliche Kooperationen und den Blick für andere im Umfeld. Die Organisation wird von einem Verbund westhavelländischer SchulsozialarbeiterInnen übernommen, welche die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld und Nachgang begleitet und neben LehrerInnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das Ziel ist die Begegnung mit fremden Kulturen, in diesem Fall allerdings auf einer abstrakten Ebene, die im Nachgang direkt zu einem anderen Blick auf die kommenden Menschen führen soll.

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Die Duncker Oberschule hat es in den letzten Jahren geschafft, ihre SchülerInnen im Rahmen der stark praxisorientierten Schule gezielt auf das Berufsleben vorzubereiten. Eine zusätzliche Qualifikation, welche die SchülerInnen erwerben sollen, liegt im Bereich des sozialen Miteinanders. Viel zu häufig beobachten wir, dass kleine Differenzen oder bestehende Antipathien in schnell eskalierte Konflikte münden. Verbale Angriffe sind unseres Erachtens ein Symptom für zu schwach ausgeprägte Kommunikationskompetenzen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Aufnahme von vielen Flüchtlingskindern an unserer Schule möchten wir die Kommunikationsfähigkeit stärken, um für die Menschen aus anderen Kulturkreisen ein besseres Ankommen zu ermöglichen. So soll durch den Konflikthaus e.V. die Stärkung persönlicher Kompetenzen und Erweiterungen der Konfliktfähigkeit für ausgewählte SchülerInnen, die den Umgang und die Konfliktkultur der eigenen Klasse mitprägen sollen, entwickelt werden. Methodische Ziele sind, das Kennenlernen der Gruppe unterstützen, Diskussionskultur entwickeln und allgemeine soziale Kompetenzen erweitern.

Träger: Förderverein der Oberschule ?Johann Heinrich August Duncker? e.V.

Es soll im Rahmen des Gitarrenunterrichtes der Kontakt zwischen Einheimischen und Flüchtlingen hergestellt und stabilisiert werden. Über die Musik lassen sich sprachliche aber auch kulturelle Barrieren überwinden. In der ?Alltagssituation? des angebotenen Kurses lernen die Teilnehmer neue Ansprechpartner aus der Mitte der Bürgerschaft kennen und werden so auch Schritt für Schritt unabhängiger von Beratungs- und Dienstleistungen der sonst zuständigen staatlichen Institutionen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

Uns liegt es daran, die verschiedensten Vertreibungen, ihre geschichtlichen Hintergründe und das heute Geschehen in der Welt in gedanklichen Austausch zu bringen. Warum gibt in Rumänien Deutsche? Wie leben Sie? Warum wurden die ?Schwarzmeer ? Deutschen? wieder vertrieben? Wie geht es Ihnen jetzt? Wie schützen Sie ihre Kultur? Was ist mit den ?Wolga - Deutschen? passiert? Welchen Repressalien sind Sie ausgesetzt? Wie können wir helfen und verstehen? Warum kommen jetzt so viele Asylsuchende zu uns? Gibt es geschichtliche widerkehrende Abläufe und Zusammenhänge? Für das Projekt sind insgesamt drei Aktionstage angesetzt. Der erste Aktionstag beschäftigt sich mit einem Treffen mit Rumäniendeutschen Heimkindern aus dem Apfeltal in Rumänien. Der zweite Aktionstag beginnt mit einem Bildvortrag über die ?Schwarzmeerdeutschen?, die in Schönholz siedeln durften. Zum Tagesabschluss wird es nochmal ein gemeinsames Kennenlernen der Schwarzmeerdeutschen Küche geben. Für den letzten Aktionstag ist nochmal ein Bildvortrag über die Wolgadeutschen aus der Partnergemeinde Saratow angesetzt, der mit einem gemeinsamen Essen aus der Saratow Küche abgeschlossen wird.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Die Schüler und Schülerinnen haben über den LER Unterricht schon vieles über die Religionen gelernt, direkt Kontakt und Begegnungen in Gemeinden finden aber für gewöhnlich nicht statt. Zwar haben wir schon die evangelische Kirche in Rathenow besucht, Gemeinden anderer Religionen sind für Rathenower Schüler praktisch unerreichbar. In Anbetracht der politischen Situation z.B. um die Migranten aus Syrien sind solche Begegnungen und Gespräche aber unverzichtbar, jeder kleine Schritt ist hier richtig und wichtig. Die geschichtliche und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Islam findet im Unterricht statt, die Begegnung soll jetzt folgen, um Berührungsängste abzubauen und ins Gespräch zu kommen. Dadurch sollen die Schüler und Schülerinnen mit dem Islam freundlich und gesprächsbereite Menschen in Verbindungen bringen , die in Berlin ihre Religion in der Gemeinschaft leben.

Träger: Förderverein der Bürgelschule Rathenow e.V.

Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten erzählt ÜberdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer vom Unrechtssystem des NS-Staates. Gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit gab es Widerstand in unterschiedlichsten Formen. Ein Thema damals so aktuell wie heute - ein Thema, das gerade Jugendlichen bewegt, die Orientierung im Mainstream suchen. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück ein in diese bewegende Zeit, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten - auch heute noch.

 Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Das Vorhaben zielt auf die Verbesserung der Integration von Geflüchteten in Rathenow und Umgebung ab. Das Vorhaben ist in die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche eingebunden und stärkt die regionale Willkommenskultur in Rathenow. Durch das Kulturangebot wird ein Angebot zum Austausch, Kennenlernen und gemeinsam aktiv werden geschaffen. Interessierte Menschen aus Rathenow, Kulturschaffende und Geflüchtete sind eingeladen, sich aktiv an der Ausgestaltung des Vorhabens zu beteiligen.

Mit dem Vorhaben wird eine weitere erfolgreiche Veranstaltung das soziale und kulturelle Bild der Region im Bereich des Zusammenlebens und friedlichen Miteinander prägen.

Träger: AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Unser Ziel ist es ein Konzept zu erstellen, wie wir unser Amt Rhinow/ Dorf Großderschau lebendiger und lebenswerter gestalten können. Hier geht es uns um ein verantwortungsvolles Miteinander von Jung und Alt. Die Bedürfnisse aller Altersklassen sollen benannt werden. Nicht nur die Senioren, sondern auch die jungen Mütter und die Jugendlichen sollen sich äußern. Ziel ist es eine Verknüpfung der Altersstrukturen zu erreichen und Hilfen, Treffpunkte, Zirkel oder Kultur für alle Beteiligten im Amt anzubieten. Das Konzept soll aufzeigen, wo und welche Bedürfnisse oder Wünsche der einzelnen Altersgruppen vorhanden sind.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V. 

Das Festival beabsichtigt auch im Jahr 2017 die größtmögliche Einbindung der lokalen und regionalen Zivilgesellschaft. Dabei spielen religiöse, ethnische, politische oder sexuelle Gesinnungen keine Rolle. Einer der zentralen Punkte bleibt somit das Festival für alle.

Träger: Frierock Festival als Initiative des AWO Ortsvereins Friesack

Übergeordnet zielt das Projekt auf einen interkulturellen Austausch zwischen deutschen und integrierten Schüler_innen sowie Multiplikatoren und zu integrierende junge Menschen aus dem Ausland. Das Mittel über das Integration zustande kommen soll ist das Theater sowie aktivierende Kommunikation. Bestenfalls soll sich aus dem Projekt eine interkulturelle Theater-AG gründen. Gleichzeitig wollen wir aber auch andere über den Projekttag hinausgehende integrative Freizeitaktivitäten und Projekte anstoßen.

Träger: IKW Sozialprojekte

Mit der Ausstellung "arm und reich" möchten wir unseren Mitmenschen die immer größer werdende Armut in Deutschland zeigen; besonders die versteckte Armut. Die Gedanken und Gefühle, die sich die Fotografen dieser Austellung zu Armut und Reichtum machten, sind in den Fotos manifestiert.

Wir wollen diese besondere Ausstellung den Menschen auch in der ländlichen Gegend zugänglich machen und Gespräche und ein Mitdenken anregen, um so auch im Kleinen immer wieder gegen Armut vorzugehen. Ziel ist es auch Schulklassen an diese Ausstellung heranzuführen.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Adnan aus Pakistan möchte die Kultur seines Heimatlandes den Rathenowern zeigen und auf politische Missstände in Pakistan hinweisen. Dazu führt er ein Projekt mit Kindern und Jugendlichen durch. 

Das Projekt führt einheimische Rathenower und den neuen Bewohner Adnan zusammen. Die Kinder lernen am historischen Ereignis die Grausamkeiten der kriegerischen Auseinandersetzung in Adnans Heimat kennen. Sie versuchen die Gedanken und Gefühle der Opfer und ihrer Angehörigen nachzuempfinden. Die Verarbeitung dieser Erkenntnisse erfolgt in einem Theaterstück. Ihr Ziel wird es sein, den Zuschauer von den Grausamkeiten in Pakistan zu berichten und ihr Mitgefühl für die Opfer und vielleicht eine Einsicht in die Motive dafür, dass Pakistani ihre Heimat verlassen, zu vermitteln. Ziel des Projektes ist es nicht nur, eigene Einsichten und Standpunkte zu überprüfen und zu bereichern, sondern bei den Zuschauern vergleichbare Prozesse in Gang zu setzen.

Die Kellerkinder werden auch im gemeinsamen Arbeiten mit den Kindern des Freizeithauses Mühle, die in anderen Schulformen der Stadt lernen, neue soziale Kontakte knüpfen.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

Das Fest soll durch internationale Musik- und Tanzdarbietungen, Speisen und Getränken sowie kreative Mitmach-Aktionen so vielseitig und bunt wie möglich gestaltet werden.

Mit dabei sind u. a. junge Musiker der Region und die Musik- und Kunstschule Havelland mit einem kulturellem  Beitrag. Auf die kleinen Besucher wartet ein Malstand, Marcel Böttger als lustiger Kellner auf dem Segway und ein Kreativ-Bastelstand, an dem man Glückssymbole aus Gips bemalen und Lichttüten gestalten kann. Künstlern des Offenen Ateliers kann man nebenbei beim Malen über die Schulter blicken und sogar selbst das Malen probieren.

Der Optikpark sorgt für das leibliche Wohl. Es sind Bratwürste mit und ohne Schweinefleisch im Angebot. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, an mehreren Feuerschalen ein Stockbrot zu rösten.

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Adnan Khan aus Pakistan lebt seit 2015 in Rathenow und ist in der Stadt voll integriert. Der Flüchtling lebt mit seinem Bruder und seinem Cousin in einer eigenen Wohnung, arbeitet in einem Rathenow Restaurant als Servicekraft und zusätzlich in einem Potsdamer Asylbewerberheim als Dolmetscher. In seiner Freizeit spielt er Gitarre in der interkulturellen Gitarrengruppe der Evangelischen Kirchengemeinde und betätigt sich ehrenamtlich als Dolmetscher, z.B. im Rathenower Krankenhaus. Nun möchte Adnan gerne seine Kultur aus Pakistan den Rathenowern vorstellen in Form eines Projektes mit Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmer erfahren, wie man sich in Pakistan kleidet, wie man lebt usw., aber auch welche politischen Missstände in Pakistan existieren. Die Veranstaltung leistet einen Beitrag dazu, mehr über die Herkunftsländer der in Rathenow lebenden Flüchtlingen zu erfahren.

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

Der Reitplatz Rathenow soll zur Jugend-Freizeit-Fläche werden. So haben es Jugendliche mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen bestimmt. Die Stadt hat gearbeitet: Es gibt eine bauantragstaugliche Bebauungsskizze des Geländes, die wiederum von zukünftigen NutzerInnen mit gewünschten Geräten und Anlagen bestückt wurde.  Gemeinsam mit der Stadt Rathenow sollen Beteiligte und Betroffene des Projektes zusammen kommen, um einerseits ihre Motivation für die aktive Mitarbeit zu steigern und zudem durch die zukünftigen NutzerInnen bestimmen zu lassen, welches die ersten beiden Bauprojekte werden. Diese werden im Bereich Sport und Aufenthaltsqualität liegen.

Träger: Kreissportjugend Havelland im KSB HVL e.V.

Wir wollen "Demokratie Leben" aufzeigen an Hand der Entwicklung der Schule im Dorf. Ausgangspunkt ist die Schule vor 100 Jahren. Wir wollen die Kinder in die Schulzeit der Großeltern und Urgroßeltern zurück versetzen. Was hieß Demokratie vor 100 Jahren? Welche Mitbestimmung hatten Eltern und Kinder? Wie hat sich die Schule entwickelt und wie sieht die Zukunft aus? Wie fühlt sich ein Tag ohne Demokratie an? Wir möchten den Austausche zwischen den Generationen anregen. Wir wollen die Verantwortung unseren Kindern gegenüber herausstellen und die Gemeinschaft im Dorf stärken.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

Mit diesem Projekt möchte die Otto-Seeger-Grundschule Rathenow West die Gemeinschaft der Kinder fördern und stärken bzw. sie im Rahmen einer Arbeitsgruppe kreativ fördern. Des Weiteren soll mit diesem Projekt eine Weiterbildung im Bereich Kunst geschaffen werden. Auch eine Schulhofverschönerung mit internationalen Hintergrund z.B. eine Welt mit vielen verschiedenen Kindern, soll mit diesem Projekt umgesetzt werden.

Träger: Förderverein der "Otto-Seeger-Grundschule" Rathenow West e.V.

Eine Sprache, die jeder ohne Dolmetscher verstehen kann, ist die Musik. In ihr werden Aussagen über Leben, Emotionen, Wünsche von Völkergruppen gemacht. Die Teilnehmer stellen fest, dass sich diese gar nicht so sehr unterscheiden. In der Vorbereitung auf das Konzert wird mit den Beteiligten altersgerecht über diese Themen gesprochen. Die Besucher erhalten die Möglichkeit im Rahmenprogramm mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, zu diskutieren. Die Veranstaltung "Mit Musik um die Welt" schließt an die Aktion von 2016 an und reiht sich ein in die verschiedenen interkulturellen Projekte der Rathenower Schulen und Vereine. Sie ist Bestandteil von Maßnahmen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Hilfe und Toleranz in Rathenow einsetzen: Kinder der halben Sonnen, Orangenbäumchen für Gambia, Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindersoldaten, Laut und Bunt und Andere.

Träger: Förderverein "Spatzennest" e.V.

Wir sind laut und bunt, wollen andere damit anstecken, laut und bunt sein zu wollen und planen, am Tag dieses Festivals mit allen gemeinsam laut und bunt zu sein. Dies ist unser Beitrag am soziokulturellen Angebot unserer Heimat. Dies ist unser Versuch, die Welt ein bisschen lauter und bunter zu gestalten - vielleicht sogar an mehr als nur einen Tag. Wir brauchen beständige Zeichen der Toleranz und Demokratie, und unser Festival soll ein solches sein.

Träger: Laut&Bunt Jugendinitiative/Diakonisches Werk Havelland

Wir fördern mit dem Toleranzfest den Gedanken des friedlichen und toleranten Miteinanders in Nauen, der kulturellen Vielfalt und des demokratischen und freiheitlichen Umgangs - auch mit Ausländern und Asylbewerbern. Wir wollen bewusst ein Zeichen dafür setzen, dass alle Menschen willkommen sind. Im Weiteren wird das Geschichtsbewusstsein gestärkt, indem dem Bombenabwurf vom 20.04.1945 angemessen gedacht wird und deren Deutungshoheit nicht rechtextremen Kräften überlassen wird.

Träger: Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.

Jugendliche aus der Stadt Rathenow, Gemeindekirchenmitglieder und UMF haben einen gemeinsamen "Bildungsparkour" durchgeführt, zum Thema: "Eine Welt in Bewegung- Ursachen und Lösungsmöglichkeiten von Fluchtursachen". Am Ende der Veranstaltung mit 18 TeilnehmerInnen wollten 60% der TeilnehmerInnen einen gemeinsamen Bildungstag in Berlin verbringen um sich gegenseitig besser kennen zu lernen und auszutauschen. Deutsche und afghanische Jugendliche wollen sich gemeinsam eine Moschee anschauen und miteinander und mit der Moscheeführung über Perspektiven gegen Muslimfeindlichkeit zu diskutieren. Am Ende des Tages wollen alle gemeinsam kleine Gerichte aus Afghanistan in einem Afghanischen Restaurant kosten.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

2017

2018

Das Projekt lädt durch das Stilmittels des Erinnerns zu einer kritischen Betrachtung aktueller Prozesse in der Gesellschaft ein. An Hand historischer Beispiele soll aufgezeigt werden, wie
notwendig die Erörterung von Problemen innerhalb der Gesellschaft ist, so dass zu keinen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen kommt. Der Autor Harry Waibel, der als Referent vorgesehen ist, wird in einer einführenden Lesung seines Buches: "Die braune Saat" die These aufwerfen, dass die die Tabuisierung rechtsextremistischer Aktivitäten und rassistisch motivierter Übergriffe in der DDR den Nährboden für die Eskalation des Rechtsexremismus in den frühen Jahren nach der Wiedervereinigung im Bereich der neuen Bundesländer war. Waibel bezieht seine Kenntnisse aus dem Studium von Originalakten des MfS. Darin waren tausende markante Fälle mit rechtsextremistischen Hintergrund im Staatsgebiet der DDR verzeichnet. Viele Fälle, darunter auch lokale Vorfälle in Rathenow und Umgebung, wurden erst durch die Recherche des Autors bekannt. Waibel wurde bei seiner Arbeit durch den BStU unterstützt.

Wir werden zusammen mit dem Zug nach Berlin fahren. Während einer kleinen Stadtrallye, deren Ziel das Museum "Story of Berlin" ist, werden wir intensiv ins Gespräch kommen und uns austauschen. Schon auf der Rückreise nach Rathenow wird der Museumsbesuch ausgewertet. Die Jugendlichen haben neue Fakten über die Geschichte Berlins gelernt. Weiterhin haben sich die Teilnehmer_innen intensiv ausgetauscht, zu den Themen die sie und ihre Familien aber auch Ihr familieräres Umfeld bewegen, also Freizeitgestaltung, Zukunftsplanung, Religion und andere. Durch den Austausch zwischen den Mitschülern einzelner beteiligter Klassen sind die geflüchteten Schüler zukünftig besser in ihren Klassenverband integriert. Eventuell ergeben sich auch gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit.

Die Schüler*innen werden für das Thema Zuwanderung sensibilisiert. Die Idee der Einwanderungsgesellschaft als Normalzustand wird erlebt und vermittelt und somit ein nachhaltiges Verständnis für die vielfältige Gesellschaft geschaffen. Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe und das Kennenlernen verschiedener Blickwinkel werden ermöglicht. Zudem werden Berührungsängste abgebaut. Die Schüler*innen erhalten fundiertes Wissen zu historischer und aktueller Migration und Flucht, sowie zum Ankommen und Zusammenleben in Brandenburg.Die Schüler*innen erlangen methodisches Wissen der museumspädagogischen Konzeption. Es wird Wissen zur Konzeption von Gesprächen, Grundlagen der sensiblen Kommunikation und Gesprächführungstechniken aufgebaut.Die Fähigkeit gesellschaftliche Prozesse im StadtRaum zu lesen wird geschärft.Vernetztes Lernen: Das Ergebnis entsteht aus der Verschränkung verschiedener Zugänge, Methoden und Blickwinkel auf die Thematik. Die Schüler*innen begleiten das Thema multiperspektivisch und übertragen ihr Wissen in unterschiedliche Darstellungsformen.Die Ergebnisse sind nach Abschluss des Projektes in 2018 der Öffentlichkeit zugänglich. Durch die unterschiedlichen Formate der Partizipation in Diskussionen und den Stadtrundgang werden regional Schulklassen und (Neu)Bürger*innen einbezogen.

Das Toleranzfest am 20.04. ist in den vergangenen Jahren in der Stadt Nauen ein fester Bestandteil des sozialen, kulturellen und politischen Lebens geworden. Belegt ist dies durch die große Aufmerksamkeit für dieses Fest und die politischen Aussagen für ein tolerantes Miteinander in Nauen. In den letzten Jahren haben etwa jeweils 35 Organisationen, Vereine, Schulen, Parteien u.a. und mehrere hundert Menschen (2017: ca. 700 Besucher) teilgenommen.Auch 2018 werden wieder die demokratischen Kräfte in Nauen in einem Vorbereitungskomitee das Toleranzfest gemeinsam vorbereiten und gestalten. Dies zeigen die Interessenbekundungen, die im Auswertegespräch am 13.06.2017 zum Toleranzfest 2017 gegeben wurden. Die Wichtigkeit, sich auch weiterhin gemeinsam für ein tolerantes Miteinander in der Stadt Nauen einzusetzen und sich trotz Sichtweisen und politischen Anschauungen für eine lebendige, fröhliche und tolerante Stadt Nauen zu engagieren, wurde von den Akteuren als gleichbleibende Zielstellung formuliert. Weiterhin steht der geschichtliche Aspekt (Bombennacht 20.04.1945) im Mittelpunkt. Konkret wird es von 15:00 bis 20:00 Uhr ein großes buntes Familienfest an der Marktecke/ Gartenstraße/ Lindenplatz geben mit Aktionen für Kinder und Familien (Kinderschminken, Malen und Basteln, einem Bühnenprogramm zu Politik und Kultur, viel Musik auf und vor der Bühne, einem "interkulturellen Suppenfest", interessanten Gesprächen und weiteren Aktionen.

Es geht in dem Projekt darum Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu festigen, neue Wege miteinander zu gehen und das Selbstvertrauen zu stärken. Flüchtlinge sollen ihre Kenntnis von deutscher Sprache und Kulturgut vertiefen und Einheimische sollen sich mit dem Kulturgut von Flüchtlingen in Ihrer Heimat beschäftigen. Über die Musik sollen immer mehr sprachliche aber auch kulturelle Barrieren überwindet werden. In der "Alltagssituation" des angebotenen Kurses lernen die Teilnehmer neue Ansprechpartner aus der Mitte der Bürgerschaft kennen und werden so auch Schritt für Schritt unabhängiger von Beratungs- und Dienstleistungen der sonst zuständigen staatlichen Institutionen. Es sollten 20 Kursteilnehmer aus verschiedenen Ländern (so auch aus Deutschland) regelmäßig zusammen kommen, an mindestens 36 Nachmittagen zu Workshops um gemeinsam zu lernen und Auftritte vorzubereiten. Es muss Lied- und Kulturgut aus unterschiedlichen Ländern sowie selbst arrangierte Lieder zum Repertoire der Gruppe gehören und bei Veranstaltungen dargeboten werden.

Mit dem Projekt soll ein spezifischer Beitrag zur Vermittlung der Ziele und Aufgaben bei der Gestaltung des "Hauses Europa" geleistet werden. Frieden und Sicherheit in einer globalisierten Welt als hohes zu schützendes und bewahrendes Gut sind dabei bestimmende Inhalt des Projektes. Mit verschiedenen gesellschaftlichen Kräften wollen wir aktiv für den Schutz der Menschenrechte und ein sinnerfülltes Leben in Europa werben.
Ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Foren und Diskussionsrunden sollen dazu beitragen Europa als eine Union der solidarischen Zusammenarbeit, in der Ausgrenzung und Diskriminierung bekämpft werden, darzustellen. Wir wollen Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Menschen in unserer Region ausgeprägt wird und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa weiter ausgeprägt wird.

Es geht in dem Projekt darum Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu festigen, neue Wege miteinander zu gehen und das Selbstvertrauen zu stärken.Flüchtlinge sollen ihre Kenntnis von deutscher Sprache und Kulturgut vertiefen und Einheimische sollen sich mit dem Kulturgut von Flüchtlingen in Ihrer Heimat beschäftigen.Über die Musik sollen immer mehr sprachliche aber auch kulturelle Barrieren überwindet werden. In der "Alltagssituation" des angebotenen Kurses lernen die Teilnehmer neue Ansprechpartner aus der Mitte der Bürgerschaft kennen und werden so auch Schritt für Schritt unabhängiger von Beratungs- und Dienstleistungen der sonst zuständigen staatlichen Institutionen.

Die Traumschüff geG ist eine gemeinnützige Theatergenossenschaft, die auf einem Theaterschiff vorwiegend den ländlichen Raum bespielt und auch an kleineren Orten ein Kulturprogramm sowie Theaterpädagogik anbietet. Die Theaterstücke werden selbst geschrieben und befassen sich mit den Themen und Blickwinkeln der jeweiligen Region.Im Rahmen des Projekts „Ahoi Westhavelland – Theater hört zu“ wollen wir mit der Chemie-Industrie ein wichtiges Thema aus Premnitz als Live-Hörspiel auf die Bühne bringen und anschließend weitertragen. Durch die Wahl eines vor Ort relevanten Themas wollen wir bei den Zuschauer*innen eine Auseinandersetzung mit Ort und Region anregen, um die lokale/regionale Identität und dadurch letztlich auch die Bereitschaft zu fördern, sich für seinen Ort zu engagieren. Im Rahmen der Hörspielvorbereitung und der Vorstellungen wollen wir sowohl Begegnungen zwischen den Künstler*innen und Einwohner*innen ermöglichen, als auch Begegnungen und Gesprächsmöglichkeiten der Zuschauer*innen untereinander. Indem wir ein breit gefächertes Publikum ansprechen und auf diese Weise in Austausch bringen, wollen wir Empathie zwischen verschiedenen sozialen Gruppen fördern und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Dadurch, dass wir das Hörspiel auch an andere Orte weitertragen, möchten wir das gegenseitige Interesse der Orte verstärken und dadurch die Vernetzung zwischen den angefahrenen Orte unterstützen.

Das Laut & Bunt Festival steht für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt und positioniert sich klar gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt. Schon seit elf Jahren und mittlerweile zum zehnten Mal zeigen Jugendliche und junge Erwachsene, dass in Rathenow kein Platz für Rassismus und Diskriminierung ist - ein beständiges Zeichen, das wir auf jeden Fall aufrecht erhalten wollen und müssen. Das Festival ist unsere Methode, sowohl einen wundervollen und ansprechenden Tag für alle Musikbegeisterten zu gestalten, als auch öffentlichkeitswirksam für Weltoffenheit zu demonstrieren. Dies ist unser Beitrag zum soziokulturellen Angebot unserer Region.

Am 14. Juli 2018 öffnet der Rathenower Optikpark von 16 bis 24 Uhr seine Türen - kostenlos, um jedem Interessierten den Eintritt zu ermöglichen. Es werden sieben Bands aus ganz Deutschland auftreten, von Pop über Reggae bis Metal, die zwar unterschiedliche Melodien spielen, aber mit uns gemeinsam ein Statement setzen.

Auf dem Mühleninnenhof währenddessen präsentieren sich erneut regionale Initiativen und Vereine, sowie die Jugendorganisationen der demokratischen Parteien. Ein großer Partner zum Beispiel sind wieder die "Stinknormalen Superhelden", die sich für den Umweltschutz einsetzen, mit denen wir einen Flashmob gestalten werden.

Besonders nennenswert sind jedoch unsere drei künstlerischen Projekte. Unsere Bildergalerie "Wir sind Laut & Bunt", die Fotos aller vergangener Festivals zeigt und live weiterwächst, wird auch dieses Mal wieder präsentiert werden. Dazu gesellt sich eine weiter gewachsene Graffiti-Ausstellung, die ebenfalls am Tag des Festivals erstellt werden soll: Sowohl Profis als auch Laien sollen sich malerisch der Frage stellen, was eine Gesellschaft haben muss, um weltoffen zu sein. Diese Ausstellung wird die weitere Saison über im Optikpark ausgestellt werden.

Unter dem Titel "Rathenow - Laut & Bunt" wollen wir mehrere Kurzfilme produzieren, in denen wir unsere vielfältigen Festivalbesucher fragen, warum sie sich gegen Extremismus stellen, weshalb eine vielfältige Gesellschaft wichtig ist, usw. Nebenbei soll ein Festival-Trailer enstehen, der das Laut & Bunt für das nächste Jahr viral bewirbt. Unsere Kurzfilme verbreiten wir einerseits über unsere Website und Facebook, andererseits besteht hier eine Kooperation mit dem städtischen Kino.

Die Zusammenarbeit, Verknüpfung und Kooperation der beteiligten Projektpartner wird weiter gestärkt. Kinder und Jugendliche der Stadt Rathenow setzen sich mit dem Thema "Wir in Rathenow" auseinandersetzen. Sie werden ihren Blick auf Rathenow diskutieren, sich mit unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen und zum Ausdruck bringen. Dabei wird das Thema " was kann ich/ können wir tun um unser Leben in Rathenow mitzugestalten im Vordergrund stehen. Das Gefühl ein Teil Rathenows und der Welt zu sein, wird gestärkt. Die kulturelle Vielfalt Rathenows wird als Bereicherung für Neues genutzt. Die Veranstaltung schließt an die Aktionen der letzten Jahre an und bietet verschiedenen interkulturellen Projekten der Stadt Rathenow eine Plattform. So z. B. den Projekten: "Kinder der halben Sonnen" und "Rathenow hilft Kitty"

Maßnahmeplan Eine Vorbereitungsgruppe, zu der Vertreter aller Projektpartner gehören, planen gemeinsam die Veranstaltung. Neben musikalischen Beiträgen wird es traditionsgemäß einen Weltmarkt mit kulinarischen, künstlerischen und handwerklichen Ständen geben. Diese laden dazu ein sich Auszutauschen. Sportspiele ergänzen das Angebot. Vereine und Einrichtungen erhalten die Möglichkeit sich vorzustellen und zur Mitarbeit aufzurufen. (s. Projektteilnehmer) Neu in diesem Jahr wird auch eine Fotoausstellung unter dem Motto „Wir in Rathenow" sein. Die teilnehmenden Gruppen werden Impressionen in der Stadt Rathenow aufnehmen, wie sie die Stadt sehen, was für sie hier wichtig ist. So entsteht ein Bild des Ortes mit unterschiedlichen Aussagen. Diese regen zum Nachdenken über den eigenen Bezug zur Heimatstadt an und zeigt die Vielfältigkeit der in Rathenow lebenden Menschen. Teil einer Ausstellung wird außerdem das Projekt " Rathenow hilft Kitty" sein. Auch Sport verbindet. Deshalb wird es in diesem Jahr ein sportliches Rahmenprogramm geben, das von allen Teilnehmern genutzt werden kann. Gemeinschaftssport wird dabei im Mittelpunkt stehen. Aber auch internationale Straßenspiele werden den Besuchern zum Mitmachen angeboten.

In diesem Jahr findet das Sommerferien-Camp der AWO in der Mecklenburgischen Schweiz nicht nur als Aktiv-, sondern auch als Demokratie-C ermöglicht Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft einerseits die direkte Begegnung durch Sport und Freizeitaktivitäten und andererseits das Entwickelh von Demokratieverständnis, das Kennenlernen von Beteiligungsmöglichkeiten und darüber hinaus Erkenntnisse zur eigenen Persönlichkeit, Kultur und Identität, welche wiederum zu einem tieferen•Verständnis anderer Menschen und ihrer Lebenswelten führt. Dazu ist die Teilnahme einer qualifizierten Person notwendig, welche an vier Tagen Workshops zu den folgenden Themen mit den Kindern und Jugendlichen veranstaltet:

  • Demokratie und Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im HVL

- Persönlichkeitsentwicklung in unserer Gesellschaft und Medienkompetenz

- Informationen und Austausch zu Religionen und Kulturen

  • Kultur und Identität (Werte, Normen, soziale Rollen, Stereotype, Vorurteile)

Der erste Workshop wird zusammen mit dem Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) Rathenow durchgeführt.Der persönliche Kontakt und Austausch sowie die Kooperation bei den verschiedenen Aktivitäten sind ein wirksames Mittel zum Verstehen und Erleben. Das Einbinden des KiJuPa ist ein praktikabler und effizienter Schritt zur möglichen Umsetzung von weiteren Kinder- und Jugendbeteiligungsstrukturen im Landkreis Havelland. Die notwendigen Kenntnisse werden durch praktische und begreifbare Methoden in den Workshops vermittelt. Die Ziele werden erreicht, wenn die Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft an der Fahrt und aktiv an den geplanten Workshops teilnehmen. Die Betreuer des Camps werden im Vorfeld mit den Themen und Möglichkeiten der Umsetzung dieser in die täglichen Aktivitäten vertraut gemacht, um somit den Transfer der Inhalte aus den Workshops in den Alltag zu garantieren.

Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls sollen SuS sensibilisiert werden, sich Mauern zu widersetzen und Demokratieformen für ein friedliches Zusammenleben zu finden. Zusammen mit der Berliner Künstlerin Marina Prüfer möchte der Fachbereich Kunst SuS die Möglichkeit geben, Mauern niederzureißen und immanente sowie transzendente und kollektive verborgene Orte kennenzulernen. Frau Prüfer floh mit ihrem Sohn 1976 nach West-Berlin. Sie verarbeitet ihre Geschichte auf unterschiedlichste Art und Weise. Zusammen mit dem Fachbereich Kunst können die SuS eine Zeitzeugin der kürzeren Vergangenheit kennenlernen und erfahren, was es bedeutet über Mauern zu gehen. Dabei wird „Mauer" nicht nur als bauliches Hindernis gesehen, sondern wir wollen im Verlauf des Projektes „Mauern" hinterfragen und einreißen.

  • Mauern, die sich aufgrund des eigenen Schicksals entwickelten (Persönlichkeitsentwicklung),
  • Mauern, die die Gesellschaft einem Wachsen der eigenen Person entgegenstellt (Flucht und Integration),

Mauern, die unsichtbar sind und den eigenen Lebensraum verlieren lassen („Hidden Places & Creative Spaces" — verlorene, geheimnisvolle Orte — UNESCO- Projektidee).

Künstlerischer Ansatz:

  • SuS gestalten und bespielen einen Ort für eine bestimmte Zeit künstlerisch, baulich und mit kulturellen Formaten:
  • Raumbildende Interventionen, künstlerische Szenographien, Street-Art, Land-Art, gemeinsame Essen können Bestandteil der Entdeckung und Interaktion mit dem Ort sein.
  • Die SuS erleben das Entstehen von eigenen künstlerischen Arbeiten mit Unterstützung von Frau Prüfer und den Kunstlehrerinnen der Bürgelschule.

Frau Prüfer bildet mit ihrer Biografie den Teppich, um den SuS den Raum zur eigenen Entdeckung ihrer Persönlichkeit/ihrer Schicksale zu geben, die sie zu sensibleren Persönlichkeiten werden lassen. Sie können im Schulleben ihre Kreativität einsetzen, ihren teilweise schwierigen Stand in der Schulgemeinschaft neu definieren und die Schule nach außen hin repräsentieren.

Auseinandersetzung mit 30 Jahre Mauerfall 2019

Das Projekt ist wie geplant durchgeführt worden. Weit mehr als 100 Junge Leute haben sich in moderierten Runden aber auch beim "Skaten" darüber unterhalten, wie die Jugendarbeit in Nauen zukünftig aussehen soll. Vor allem interessierte die Teilnehmenden wie man bestimmte Anlagen (so auch den Skatepark) in der Stasdft Nauen gestalten sollte, und wie man diese vor Vandalismus und Zerstörung schützen könnte.Das Ziel, die Nutzer bei der Erhaltung und Weiterentwicklung einzubeziehen und damit auch eine bessere Identifikation mit dem Geschaffenen herzustellen ist zumindest in Anfängen gelungen. Schwierig wra es, die jungen Leute für die Veranstaltung zu begeistern, obwohl alle Wege der üblichen Verbreitung der Nachrichten und Angebote genutzt wurden. Die Dinge müssen ersteinmal starten um Vertrauen  zu erzeugen, so die Macher der Veranstaltung.

Im Rahmen der interkulturellen Woche des Landkreises Havelland soll der Aktionstag im Optikpark allen Bürgern und deren Gäste als Angebot dienen, sich mit der Kultur, der Religion und nicht zuletzt mit den neuzugezogenen aber auch den schon lange integrierten Menschen im Havelland zu befassen. So soll es gelingen, das eine oder andere Vorurteil im direkten Kennenlernen abzubauen. Die Projektpartner werden an Ständen und unter Pavillons die Religionen der Welt (vom Buddhismaus über den Islam ,dem Judentum bis zur Christenheit) sowie Informationen und als auch Gespräche anbieten. In kleinen Runden, aber auch mit Impulsvorträgen soll die Vielfalt von Menschen, Meinungen, Kulturen und Religionen die mittlerweile im Havelland zu finden sind, dargestellt werden. Der Optikpark bietet dafür einen geeigneten Rahmen und ist als Ort für Begegnungen auch mit dem Preis "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet worden. Wenn es gelingt, dass die Besucher aber auch die Projektpartner der Veranstaltung nach Hause gehen und von sich sagen können "Aha, das habe ich bisher noch gar nicht gewusst" , dann ist der Zweck der Veranstaltung vollständig erfüllt. An mindestens 12 Ständen sollen sich verteilt über den gesamten Optikpark die verschiedensten Nationalitäten, die sich mittlerweile im Havelland angesiedelt haben, mit ihren Besonderheiten darstellen können. Die Angebote sollen von Vorträgen, moderierten Gesprächsrunden, kullinarischen Angeboten, landestypischen Mitmachprojekten bis hin zur Darstellung der Religionen der Welt gehen. Die Projektpartner werden jeder für sich den zugewiesenen Stand mit Leben erfüllen und begleitet von jungen Sprachmittlern aus den Schulen der Stadt für die interessierten Besucher Gespächsangebote machen , um die Barrieren aufzubrechen, die nur aus Furcht vor "Neuem" aufgebaut sind. Die dort angebotene möglichst niedrigschwellige Kommunikation soll von Vorträgen über die Unterschiede von "Islam und Islamismus" oder "Christen im Orient" begleitet und aufgewertet werden. Begleitend zu den Angeboten im Optikpark soll auf dem in unmittelbarer Nähe befindlichen Fussballplatz ein interkulturelles Turnier veranstaltet werden. Die Besucher des Aktionstages und Akteure dieses Turnieres werden sich gegenseitig besuchen und inhaltlich begleiten. Fast 1.200 Besucher wurden an diesem Tage im Optikpark gezählt.

Pimp Your Town! ist das temporäre Pop-up-Jugendparlament, in dem Jugendliche aller Schulformen in einem Kommunalpolitik-Event mit Politikerinnen und Politikern zusammenarbeiten, intensiv an ihren eigenen Themen beteiligt werden und die Umsetzung ihrer Ideen anschließend selbst begleiten. Im Planspiel zur Stadtarbeit der Stadt Rathenow schlüpfen drei Schulklassen in die Rolle von Mitgliedern der Gemeindevertretung. Sie beraten Anträge und treffen Entscheidungen, begleitet von Mitgliedern der Gemeindevertretung. Parallel dazu filmt, fotografiert und interviewt eine vierte Schulklasse für eine Dokumentation und produziert einen Film und ein gedrucktes Magazin. 

An den Planspiel-Tagen selbst erleben die Schülerinnen und Schüler Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister bekommen sie eine Einführung in die Kommunalpolitik in Form eines spielerischen Crash-Kurses. Dann entwickeln sie ihre Ideen in Antragsform, aus denen die Projektleitung eine Tagesordnung zusammenstellt. Drei Fraktionen in jeweils drei Ausschüsse aufgeteilt fixieren jeweils 5 Anträge: Das macht 15 Anträge für jeden Fachausschuss.

Unser Ziel ist die die Einbindung aller Friesacker in unsere Kulturveranstaltung(en), egal ob jung, alt; neu oder lang ansäßig und ein WIR-Gefühl zu wecken. Mit unserem bunten Wochentag/Donnerstag haben wir eine Möglichkeit auf sehr niederschwelligen Niveau alle Friesacker zusammen zu bringen und bei gemeinsamen Spiel, Sport, Musik und Barbeque ins Gespräch zu kommen. Wir bauen in den letzten Jahren, auch durch der Partnerschaft für Demokratie, unser Aktionspektrum immer weiter aus und sind heute aktiv bei der Integration Geflüchteter, Kinder- und Jugendarbeit in das Festival, der daraus entstandenen Kulturinfrastruktur als auch dedizierte Veranstaltungen für eben diese (z.B. für 2018/19 Feriencamps internationale Jugendaustausche). Unser niederschwellige Ansatz verspricht den meisten Erfolg trägt dazu bei ein Wir-Verständnis für den Ort zu entwickeln. In der Konsequenz wird der ländliche Raum attraktiver für alle Menschen, das Gemeinwohl nimmt zu, eine mündige Zivilgeslleschaft entsteht und die Abwanderung in politische Extrema, nimmt ab.

Mit dem Projekt "SPORTbrauchtDICH" wollen wir eine Umfrage zum Thema Ehrenamt/ Engagement bei jungen Menschen in der Förderregion der "Partnerschaft für Demokratie" starten, um zu erfragen, wie sich junge Havelländer zwischen 14 und 30 Jahren (Hautpzielgruppe) in ihrer Region fühlen, was ihnen (sportlich) vor Ort fehlt, wie und wo sie sich einbringen (würden) und welche Formen der Engagementförderung sie kennen.
Wir wollen die Menschen dazu anregen, sich für ihre Interessen bzw. Vorhaben im Heimatort einzubringen. Es sollen Kontakte geknüpft werden und Meinungen ausgetauscht werden. Mit der digital gestützten Umfrage möchte man Erkenntnisse darüber gewinnen, woran es den Menschen vor Ort fehlt und wofür und in welchem Umfang sie bereit wären, sich einzusetzen. Im weiteren Verlauf der Kampagne sind regionale Netzwerktreffen geplant, um potentielle Engagierte miteinander zu vernetzen und um ggf. gemeinsame Projekte zu fördern bzw . zu planen.

Ziel ist die Schaffung von Synergien durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft (Trisektoralität) für drängende Aufgaben der nachhaltigen Regionalentwicklung. Die zu gründende Trägerstruktur (noch offen) soll eine Kooperation von Kommunen mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft abbilden und insbesondere die Zukunftsinitiativen für das Havelland initiieren und durchführen. Das Bündnis soll nachhaltige Lösungen für Querschnittsthemen des demographischen Wandels wie Mobilität, Gesundheits­versorgung, neue Wohnformen entwickeln und umsetzen aber auch für neue Aufgaben wie die Integration von Flüchtlingen Lösungen entwickeln. Gleichzeitig zielt das Bündnis durch die Nutzung regionseigener (endogener) Potenziale auf den Ausgleich regionaler Disparitäten im Havelland. Querschnittsthemen erfordern partizipative Strukturen. Menschen aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Über die moderierten Abende im Rahmen der Schiffstour sollen an mehreren Orten im Havelland die Bürger über ein ansprechendes Format angesprochen und beteiligt werden - es geht darum, möglichst viele Meinungen einzuholen und Diskussionen - z.B. zum Thema der regionalen Identifikation - zu führen, um anschließend für die weitere Arbeit im Innovationsbündnis über ein möglichst breites Meinungsfundament verfügen zu können

Der Verein Land in Sicht e. V. achtet auf eine geschlechterparitätische Besetzung. Derzeit besteht der Vorstand  jedoch/sogar nur aus Frauen. Bei der Auswahl der zu engagierenden Künstler*innen bemüht sich der Verein um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis. Das bewusste Einladen verschiedener Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, kultureller, ethnischer und sozialer Herkunft sowie seiner Fähigkeiten, ist Teil unseres Konzeptes. Ziele 1. Transkultureller Austausch (zwischen Herkünften, Stadt-Land, Generationen, Subkulturen)
2. Plattform zu Bürgerbeteiligung und Partizipation. Was war danach anders? 1. Vorurteile wurden abgebaut, Neues kennen gelernt, "über den Tellerrand blicken"
2. Teilhabe, Gemeinschaftsgefühl. Wir ermutigen die verschieden Akteur*innen dazu, sich selbst und ihre Fähigkeiten einzubringen, Selbstwertgefühl steigern, regionale Identität wird gefördert

Die Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen und Multupikatoren für den eigenen Prozess und das gemeinsame Tun führt zum Begreifen, Fühlen und Erkennen des demokratischen Prozessen in dem wir uns alle befinden. In der Praxis sieht das folgender Weise aus: Im Werkzeugkoffer des Trägers befindet sich ein vielfältiges Angebot. Von Musik über Arbeiten mit Ton, Zeichnerei, Malen, Objekte herstellen, zu Theater und kleinen Filmen. Die jeweilig betreute Gruppe wählt selbständig aus dem Angebot ihre Methode aus, um den kreativen Prozess zu gestalten. Von uns als Workshopleiter werden Impulse gesetzt, wobei die Themen der Auftaggeber ebenso in Spiel kommen, wie die Ideen der Teilnehmden.6 Workshopstage a'4 Stunden mit jeweils zwei Künstlerinnen für die Altersgruppe Hort Knirpsenstadt Rhinow und Bürgel Gesamtschule. Die Ziele werden erreicht in der Prozessbegleitung mit den anwesenden Künstler_innen.

Am 12.12.18 ruft "Unser Rathenow. Miteinander. Füreinander." zu einer Lichterkette auf. Der Märkische Platz, der zentrale Platz in der Stadt, der seit Monaten mit Hass und rechtsextremer Hetze besudelt wird (vergleiche Brandenburgischer Verfassungsschutzbericht 2017), soll erleuchtet werden. Dabei möchten wir diese Erleuchtung wörtlich nehmen: Der Platz soll durch Leuchtballons mit dem Logo "Unser Rathenow. Miteinander. Füreinander." erhellt werden. Die Mennschen in der Lichterkettte, die diesen Platz dann umschließen soll, werden dann vom Bürgermeister, dem Pfarrer und möglicherweise einem Migranten und eventuell sogar von einem "besorgten Bürger" begrüßt (letzteres ist erstmal nur eine Idee). Die Botschaft wird eine versöhnliche und zum Dialog einladende sein.
Neben dem zentralen Ballon in der Mitte stehen 10 Stehtische mit Fragen, Stiften und Papier als Einladung zum Gespräch bereit. Die Menschen sollen das erzählen, was sie 2018 erlebt haben. Was ihnen Angst gemacht hat, was Ihnen Freude bereitet hat und so weiter. Alle Ideen und Gedanken sollen auf den Tischdecken hinterlassen werden (ähnlich World-Cafe) und werden durch das Aktionsbündnis ungefiltert veröffentlicht (Facebookseite, Pressemitteilung.) Es soll auch eine Nachricht an die Politik sein - 2019 sind viele Wahlen!

Pimp Your Town! Milower Land ist ein zeitgemäßes Werkzeug zur Jugendbeteiligung. Handlungsorientiert und konzentriert, mit tollen Ergebnissen und der Erfahrung eines mitreißenden Politik-Events. Es ist ein Bildungsangebot zum Thema Kommunalpolitik, welches die Demokratie vor Ort stärkt. Es ist motivierend für die Jugendlichen, spannend für die Politik und erfrischend für die Verwaltung.

Die beteiligten Jugendlichen nehmen bei Pimp Your Town! Nauen an einem Bildungsangebot zur Stärkung der Zivilgesellschaft teil. Mittels des Planspiels erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Sie erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert und werden so dafür begeistert, an der lokalen Politik teilzuhaben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen im Projekt, wie sie sich aktiv in ihrer Stadt beteiligen können. Sie entwickeln Ideen und Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern. Dabei wird das Verständnis für Demokratie und Toleranz gefördert und bei den Teilnehmern ausgebildet. Dieses Verständnis bleibt aufgrund der positiven Demokratie-Erfahrungen über das Projekt hinaus erhalten und wird an die Mitbürger weitergegeben.

In diesem Jahr möchten wir mit den Rathenowern ein Fest der Menschlichkeit feiern. In den vergangenen Jahren haben sich insbesondere Kinder und Jugendliche in Projekten wie " Wir sind Rathenow" oder auch " Rathenow und Kitty" engagiert. Sie haben sich mit ihren eigenen Ideen eingebracht und gezeigt wie sie unsere Welt sehen und wie sie dazu beitragen möchten diese zu verändern. Aber auch viele Rathenower haben sich engagiert. Menschen, die in keinen Netzwerken oder Institutionen organisiert sind.Daher möchten wir in diesem Jahr allen Rathenowern eine Plattform bieten, die sich für Menschlichkeit und ein demokratisches Miteinander einsetzen. Unser Fest soll zum Meinungsaustausch beitragen, zum Weitermachen anregen und es ermöglichen sich weiter zu vernetzen. Unser Ziel ist es sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung des Festes eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

  1. Sammlung vieler Beiträge zum Thema Menschlichkeit und Präsentation dieser auf dem Fest
  2. Einrichten eines Gambischen Beetes im Stadtgarten mit Erdnusspflanzaktion und vielen Informationen zum Thema "Rathenow und Kitty"
  3. Kaffeetafel bei der die Besucher für einen gedeckten Tisch sorgen
  4. Diskussionsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen
  5. viel Spaß und Unterhaltung, die nur gelingen kann, wenn alle mitmachen

In diesem Jahr möchten wir mit den Rathenowern ein Fest der Menschlichkeit feiern. In den vergangenen Jahren haben sich insbesondere Kinder und Jugendliche in Projekten wie " Wir sind Rathenow" oder auch " Rathenow und Kitty" engagiert. Sie haben sich mit ihren eigenen Ideen eingebracht und gezeigt wie sie unsere Welt sehen und wie sie dazu beitragen möchten diese zu verändern. Aber auch viele Rathenower haben sich engagiert. Menschen, die in keinen Netzwerken oder Institutionen organisiert sind.Daher möchten wir in diesem Jahr allen Rathenowern eine Plattform bieten, die sich für Menschlichkeit und ein demokratisches Miteinander einsetzen. Unser Fest soll zum Meinungsaustausch beitragen, zum Weitermachen anregen und es ermöglichen sich weiter zu vernetzen. Unser Ziel ist es sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung des Festes eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

  1. Sammlung vieler Beiträge zum Thema Menschlichkeit und Präsentation dieser auf dem Fest
  2. Einrichten eines Gambischen Beetes im Stadtgarten mit Erdnusspflanzaktion und vielen Informationen zum Thema "Rathenow und Kitty"
  3. Kaffeetafel bei der die Besucher für einen gedeckten Tisch sorgen
  4. Diskussionsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen
  5. viel Spaß und Unterhaltung, die nur gelingen kann, wenn alle mitmachen

Die Veranstaltung soll die Werte und Grundsätze der Demokratie befördern und den Teilnehmenden die Funktion eines demokratischen Gemeinwesens vermitteln. Insbesondere ist die Veranstaltung darauf ausgerichtet, die Möglichkeiten der demokratischen Mitwirkungsrechte aller Bürgerinnen und Bürger aufzuzeigen und sie anregen, ihr demokratisches Wahlrecht bei den diesjährigen Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai sowie bei der Landtagswahl  am 1. September wahrzunehmen.

Das Ziel der Veranstaltung soll mit verschiedenen Aktionen erreicht werden, die sich an altersmäßig unterschiedliche Zielgruppen wenden. Die inhaltlichen Angebote werden flankiert durch Musik, Spiele, Aktionsstände und gastronomische Versorgung.

Ablauf:

  • Musikalisches Warm up
  • Eröffnung durch den Rathenower Bürgermeister
  • Vorstellung der Spitzenkandidaten der in der SVV Rathenow vertretenden Fraktionen
  • Offene Diskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl an vier bzw. fünf Thementischen (Themen z.B.: Bildung, Stadtentwicklung, Kommunalfinanzen, Kultur und Tourismus, generationsübergreifendes Miteinander)
  • Zusammenfassung der Diskussionsrunden der einzelnen Thementische
  • Musikalisches Ausklingen mit dem Wort zum Wahlsonntag

Mit dem Projekt "SPORTbrauchtDICH" wollen wir eine Umfrage zum Thema Ehrenamt/ Engagement bei jungen Menschen in der Förderregion der "Partnerschaft für Demokratie" starten, um zu erfragen, wie sich junge Havelländer zwischen 14 und 30 Jahren (Hautpzielgruppe) in ihrer Region fühlen, was ihnen (sportlich) vor Ort fehlt, wie und wo sie sich einbringen (würden) und welche Formen der Engagementförderung sie kennen. Wir wollen die Menschen dazu anregen, sich für ihre Interessen bzw. Vorhaben im Heimatort einzubringen. Es sollen Kontakte geknüpft werden und Meinungen ausgetauscht werden. Mit einer in 2018 erstellten, digital gestützten Umfrage möchte man Erkenntnisse darüber gewinnen, woran es den Menschen vor Ort fehlt und wofür und in welchem Umfang sie bereit wären, sich einzusetzen. Im weiteren Verlauf der Kampagne sind regionale Netzwerktreffen geplant, um potentielle Engagierte miteinander zu vernetzen und um ggf. gemeinsame Projekte zu fördern bzw . zu planen. Die Gesamtauswertung der Umfrage soll durch eine Honorarkraft erfolgen und aussagekräftige Ergebnisse auf die Gefühlswelt junger Menschen sowie auf ihr Engagementpotential werfen. In den 7 Gemeinden/ Kommunen der Förderregion (noch 6 offen) soll auf je 2 regionalen Veranstaltungen (Dorffest, Stadtfest, offene Sportveranstalt.) mit Hilfe eines Werbemobils sowie eines Sportgeräts (Slackrack, Hesherball) und kleiner Giveaways (Popcorn, Kugelschreiber) für die Kampagne geworben werden und für die direkte Beantwortung per Tablet sorgen. Denkbar ist auch eine Schlüsselfrage vor Ort per Counter öffentlich auswerten zu lassen. Insgesamt sollen so mindestens 14 Vor-Ort-Umfragen durchgeführt werden. In 2018 wurde viel Zeit investiert, um die Umfrage gemeinsam mit der BSJ zu erstellen und auf das online-basierte System Survey-Monkey zu übertragen. Erste Tests mit der Umfrage konnten in 2018 beim Brandenburg in Wittenberge sowie auf 3 Veranstaltungen in der Kreisstadt Rathenow absolviert werden. Es wurden in 2018 alle erforderliche Materialien zur Kampagne gestaltet und konfiguriert. Bei den Testumfragen fiel auf, dass es mind. 2 Befragende (& 2 Tablets) braucht, um im Veranstaltungszeitraum genügend Bürger*innen zu erreichen. Popcorn erwies sich als ideale Belohnung bei jungen Absolvent*innen. Im Nachgang der Umfrage (ab 01.08 -30.09.19) soll mindestens 1 regionales Netzwerktreffen interessierte junge Menschen verbinden und Raum bieten für die Bildung von gemeinsamen Ideen und Visionen, sowie zur nachhaltigen Beteiligung anregen.

Die TN setzen sich mit für sie relevanten gesellschaftlichen Themen auseinander. Im Austausch mit Mitschüler_innen entwickeln sie ihre eigene Meinung und werden darin bestärkt, diese zu äußern, denn dies ist ein wichtiger Aspekt demokratischer Teilhabe. Die TN erkennen die Gleichwertigkeit von Menschen als einen Wert an und erarbeiten während der Projekttage Handlungsoptionen gegen verschiedene Formen von Diskriminierung. Mit Hilfe des Autausches über Diskriminierungserfahrungen können sie auch für andere Menschen, die von diskriminerendem Verhalten betroffen sind, Empathie entwickeln sowie die Vielfalt in ihrer Klasse und in der Gesellschaft als etwas Positives anerkennen. Ein Fokus liegt auf der Durchführung mit Klassen aus Förderschulen. Die Kinder hier sind stärker von diskriminierndem Verhalten betroffen, der Zugang zu politischer Bildung ist erschwert. Die TN setzen Ergebnisse von Diskussionsprozessen in unterschiedlichen Formaten filmisch um. Die Filme stellen für die TN eine Möglichkeit zur demokratischen Teilhabe dar. Die filmische Umsetzung ist besonders barrierearm und auch für Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Einschränkungen in der Mobilität eigenständig nutzbar. Das Projekt strebt die Durchführung altersangemessener Bildungsmodule zu den Themen gesellschaftlicher Diskriminierung und Ungleichbehandlung in einer 5. oder 6. Klassen an vier Projekttagen an. Ausgehend von ihren Erfahrungen und ihrem Lebensumfeld treten die TN ineinen Meinungsbildungsprozess ein. Sie setzen sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Perspektiven, Wünschen und Chancen auseinander. Sie werden ermuntert, ihre Meinungzu äußern und scheinbare Gewissheiten und gesellschaftliche Normalzustände zu hinterfragen. Über ein selbstgewähltes Schwerpunktthema vertiefen die TN ihre inhaltlichen Auseinandersetzungen. Dabei zu Tage tretende Ambivalenzen gilt es auszuhalten. Sie lernen, Argumente für ihre Positionen zu finden, diese auszutauschen und auf diese Weise einen Umgang mit und eine Wertschätzung für Meinungsvielfalt.Aktive Mitbestimmung ist zentraler Bestandteil der Projekttage. Die TN werden ermuntert, Feedback zu geben, das in den Programmablauf eingeflochten wird. Die TN produzieren eigenständig Filme, in die die Diskussionen und Meinungsbildungsprozesse Eingang finden. Bei einer Präsentation vor Mitschüler_innen, Eltern und Geschwistern treten die TN mit ihren Meinungen nach außen und bringen sich in Diskurse ein und erweitern so ihren Wirkungskreis.

Ziel des Projekts ist es im Wesentlichen, unter den Bewohnerinnen von Bahnitz und den umliegenden Dörfern eine Reflexion über die (eigenen) persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der WendeZeit anzuregen. Dadurch sollen auch demokratische Prinzipien eine neue Betrachtung und Reflexion erfahren. Die Ziele sind

  • Dialog und Kommunikation stärken zwischen einheimischen Bewohnerinnen, Zugezogenen und Künstlerinnen
  • Reflexion der Bewohnerinnen über den eigenen Lebensraum und -zeit mit den Veränderungen durch Bau und Fall der Berliner Mauer
  • Impulse geben durch zeitgenössische Kunst zu Gespräch und Dialog der Bewohnerinnen untereinander zum Thema Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen.
  • Zukunftsvisionen gemeinsam entdecken, weiterentwickeln und zur Umsetzung führen Indirekte Ziele
  • Attraktivitätssteigerung des Dorfes als Lebensraum
  • Stimulation und Stärkung von Demokratie, kultureller Bildung, sozialer und persönlicher Entwicklung, sozialer Integration und Kohäsion im ländlichen Raum des Westhavellande

Die Ausstellung in der Kunsthalle Bahnitz soll zu einem Ort der Begegnung und des Dialoges werden.Dazu dienen folgende Maßnahmen:

1 Filmvorführung von "The invisibel Frame" (Die unsichtbare Grenze), 2009 und "Cyclng the Frame", 1998 realisiert von der Schauspielerin Tilda Swinton zur Berliner Mauer mit anschließender Diskussionsrunde in der Kunsthalle

2. Präsentation des Projektes "Befriedet "(Vergessene Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze) von der Fotografin Janet Hesse mit anschließender offener Diskussionsrunde mit der Künstlerin in der Kunsthalle 3.Erstellung von Biographischen Interviews und Porträts zum Thema WendeZEIT mit den Bewohnerinnen von Bahnitz (und Nachbardörfern)

4. Erstellung einer Zeitung mit Beiträgen zu ausgewählten Werken der Ausstellung "Über Grenzen" und den Interviews und Porträts der Bewohnerinnen

5. Abschlussveranstalltung mit Präsentation der Ergebnisse und offener Diskussionsrunde in der Kunsthalle

 Aufmarsch der KittelfrauenStrodehne – Meyenburg 3.- 6.Oktober 2019 Der „Aufmarsch der Kittelfrauen“ ist Teil des mehrjährigen partizipativen Projekts „Partnerlook!“. Im Gesamtprojekt geht es unter dem Motto „Kittelschürze trifft Schottenrock“ um die kreative Auseinandersetzung mit rollenspezifischer traditioneller Kleidung, realisiert als internationale Kooperation zwischen zwei ländlichen Regionen Europas.„Partnerlook!“ knüpft an das partizipative Projekt „Strodisign“ an, das 2016 die Kittelschürze einer zeitgemäßen Transformation unterzog. Drei Partnerinstitutionen realisieren das Gesamtprojekt „Partnerlook!“: •Der landmade.Kulturversorgungsraum(KVR)Strodehne als Produktionsstätte des Projektshttp://www.landmade.org/de/partnerlook.html, www.kulturversorgung.de• Das Modemuseum Schloss Meyenburg (Prignitz) als Ort für öffentliche Präsentationen http://www.modemuseum-schloss-meyenburg.de• Deveron Projects als Träger aller in Schottland stattfindenden Projekt-Teile: Die Kulturinstitution hat ihren Sitz in der Kleinstadt Huntly in der ländlichen Region der schottischen Highlands,wo sie einen gagiertes,auf die „Community“ bezogenes Kunst-und Kulturprogramm realisiert. www.deveron-projects.com. Der „Aufmarsch der Kittelfrauen“ bildet den Auftakt von „Partnerlook!“.Wir werden in einem öffentlichen Marsch die "Strodisign Kittel"und  ihre Botschaft von Strodehne aus ins Land tragen.Die Kuratorin Claudia Zeiske (Gründungsdirektorin Deveron Projects,Huntly) kommt mit einem schottischen Kilt im Gepäck nach Strodehne, um den "Aufmarsch der Kittelfrauen" anzuleiten und anzuführen: Eine Gruppenwanderung, die in unterschiedlicher Besetzung bis zum Modemuseum Schloss Meyenburg führt. Dieser ca. 80 km lange „Walk“ stellt symbolisch die Verbindung zwischen den drei Partnerinstitutionen des Gesamtprojekts her. Jeder der vier Wandertage wird unter ein für das ländliche Umfeld relevantes gesellschaftliches Thema gestellt. RepräsentantInnen dieser Themen aus Kultur, Politik und Gesellschaft begleiten den Marsch an dem entsprechenden Tag, um mit der Wandergruppe in Dialog zu treten.Claudia Zeiske hat Erfahrung mit symbolträchtigen Märschen: Unter dem Titel "Home to Home" unternahm sie 2017eine 90 tägigen  Wanderung von ihrer Wahlheimat Huntly (Schottland) zu ihrem 1860 kmentfernten Geburtsort Unterpaffenhofen (Bayern), wo ihre Mutter lebt, und gab so ein beeindruckendes Statement für Europa ab.In Strodehne wird die kollektive Kundgebung in einer Arbeitsgruppe aus DorfbewohnerInnen geplant und vorbereitet. Künstlerin Gabriele Konsor moderiert diesen partizipativen Prozess.Der Aufbruch zur Wanderung in Strodehne ist ein künstlerisch gestalteter Umzug durchs Dorf mit zahlreichen TeilnehmerInnen, welche die Wandergruppe aus dem Dorf hinaus geleiten und ein Stück auf ihrem Weg begleiten.Start Strodehne: Donnerstag 3. Oktober 2019, 10 Uhr Abschlussevent Schloss Meyenburg: Sonntag 6. Oktober 2019, nachmittag

 

Förderverein Bürgelschule : "Besuch Omarmosche in Berlin"

Jugendliche aus der Stadt Rathenow, Gemeindekirchenmitglieder und UMF haben einen gemeinsamen "Bildungsparkour" durchgeführt, zum Thema: "Eine Welt in Bewegung- Ursachen und Lösungsmöglichkeiten von Fluchtursachen". Am Ende der Veranstaltung mit 18 TeilnehmerInnen wollten 60% der TeilnehmerInnen einen gemeinsamen Bildungstag in Berlin verbringen um sich gegenseitig besser kennen zu lernen und auszutauschen. Deutsche und afghanische Jugendliche wollen sich gemeinsam eine Moschee anschauen und miteinander und mit der Moscheeführung über Perspektiven gegen Muslimfeindlichkeit zu diskutieren. Am Ende des Tages wollen alle gemeinsam kleine Gerichte aus Afghanistan in einem Afghanischen Restaurant kosten.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

 

Werte sind nicht angeboren. Die eigene Werteorientierung bildet sich im Laufe des Lebens heraus. Die Entwicklung von bestimmten Wertehaltungen ist nie abgeschlossen und wird durch die Begegnung mit neuen Menschen und durch Lebensereignisse  fortwährend beeinflusst. In einer sich stetig wandelnden und komplexer werdenden Gesellschaft stellen Wertekompetenzen und Demokratieverständnis eine unverzichtbare Orientierungshilfe dar. Das Projekt „Denk-mal-Werte“ ist eine Initiative des Vereins - Denk-Mal-Werte e.V. – aus Berlin, dem zahlreiche Unterstützer und Förderer aus allen Bereichen der Gesellschaft wie der Wirtschaft, Politik, Schule, Medizin, Sozialarbeit, Gastronomie und dem Handwerk angeschlossen sind. Der Verein setzt sich für eine theoretische und vor allem praktische Auseinandersetzung mit den Themen Wertekompetenz und Demokratiebildung ein. Die Gruppe „Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“ ist auf den Verein und sein Projekt aufmerksam geworden und hat die Vertreter im Dezember 2018 zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Schulleitung und dem Schülerrat eingeladen. Das Projekt wurde vorgestellt und die Schüler äußerten den Wunsch als Schule, an diesem Projekt teilzunehmen. Das Projekt umfasst mehrere Handlungsschritte, die alle durch eine sehr hohe partizipative Teilnahme der Schülerschaft gekennzeichnet sind.

Da sich viele Menschen aus der Förderregion durch die gesellschaflichen Veränderungen seit fast fünf Jahren angesprochen, bedroht oder sogar gefährdet fühlen werden, ist es möglich, die potentiellen Teilnehmer des Parkfestes auch emotional schnell zu reichen.

Die Demokratiekonferenz „Parkfest meets Superhelden“ stellt den Dialog und die Mitsprache zwischen den Alt-Havelländern und den „Neu-Havellandern“ in den Mittelpunkt der Aktionen. So lassen sich Menschen unterschliedlicher Herkunft barrierefrei und in entspannter Atmosphäre erreichen und ggf. einbeziehen – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, Religion oder Interessen.

Ernst gemeinte, nicht polarisierende und doch engagiert durchgeführte Dialog- und Mitspracheangebote sollen im Rahmen einer initiierten Befragung (durch ein interkulturelles Befragungsteam) das Potential bieten, allen Menschen auch ehrliche uneingeschränkte Möglichkeiten zur Einbeziehung und Beteiligung zu eröffnen.

In Dialogen und Situationen, in denen Menschen Rederecht und Mitsprache gewährt wird, eröffnet sich die große Gelegenheit, dass sie wichtige soziale Kompetenzen ausprägen, die für ein gewaltfreies, faires und demokratisches gesellschaftliches Miteinander wichtig sind.

So besteht die Chance, dass sie in diesen Situationen u.a.

  • andere / neue Perspektiven kennenlernen und Empathievermögen entwickeln,
  • sich neues Wissen aneignen,
  • die Fähigkeit schulen, Argumente einzuschätzen und abzuwägen,
  • ihre Meinungsbildungs- und Urteilskompetenz schärfen,
  • die Fähigkeit, sich selbst auszudrücken und Argumente zu formulieren, üben,
  • eine respektvolle, kritische und konstruktive Kommunikationsfähigkeit schulen,
  • Kritikfähigkeit entwickeln,
  • Kompromissbereitschaft und –fähigkeit trainieren,
  • ihre Frustrationstoleranz ausbauen,
  • Kooperations- und Teamfähigkeit entwickeln,
  • Anerkennung für und durch andere Menschen erfahren,
  • das Gefühl entwickeln, dass ihre Perspektive und Meinung gehört wird und etwas wert ist,
  • Selbstwertgefühl gewinnen und Selbstwirksamkeitserfahrungen machen.
  • Die Bereitschaft entwickeln, die Motive des/ der anderen anzuhören und zu verstehen
  • Konstruktive Konfliktbewältigungsstrategien einzuüben
  • Die eigene Haltung zu überdenken

Zugleich bilden Dialog- und Mitsprache und Befragungsformate eine gute Gelegenheit, um Kontakte zwischen Alt- und Neubürgern herzustellen, die anderen Ortes und unter anderen Voraussetzungen nicht zustande kämen. Auf diese Weise wird u.a. das Potential für eine im Anschluss fruchtbare Kooperation oder thematische Zusammenarbeit zwischen verschiedenen AkteurInnen eröffnet.Ein weiterer wichtiger Aspekt von Mitsprache- und Austauschformaten ist, dass diese immer auch für die Teilnehmenden die Chance auf politisches Lernen mitbringen. Durch das Gespräch miteinander kommt es u.a. dazu, dass Menschen

  • neue bzw. weitere Aspekte eines Themas und Fakten kennenlernen,
  • Gefühl und Verständnis für die Kontexte oder verschiedene Gesichtspunkte eines Themas entwickeln,
  • Verständnis für Abläufe und Hintergründe einer Thematik aufbauen (bspw. zu Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen von Verwaltungen und politischen Ebenen),
  • Einblicke in Prozesse in Verwaltung und Politik gewinnen,
  • ein Gefühl und Verständnis für Zusammenhänge und Sachzwänge, die das Agieren von politischen AkteurInnen oder Verwaltungen beeinflussen, entwickeln
  • Verständnis für Positionierung und Agieren bestimmter Menschen bzw. VertreterInnen entwickeln,
  • zuordnen lernen, wer für welche Themen / Bereiche zuständig ist oder Verantwortung trägt,
  • erfahren, welche Möglichkeiten sie haben, sich oder ihre Ideen einzubringen.

Werden solche Formate regelmäßig angeboten, bergen sie großes Potential, das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen, Gruppen, Initiativen oder Vereinen einerseits und andererseits der Verwaltung, politischen Akteur_innen und Betroffenen zu verstärken und auszubauen. Darüber hinaus können über Dialog- und Mitspracheangebote persönliche Erfahrungen, Vertrauen und gegenseitiges Verständnis aufgebaut werden.

Weiterhin können Menschen durch solche Formate und Angebote dazu befähigt werden,

  • grobe Vereinfachungen von vielschichtigen Zusammenhängen zu erkennen,
  • Verkürzungen und Unwahrheiten wahrzunehmen und einzuschätzen, mit welcher Motivation diese vorgenommen wurden,
  • gegen unterkomplexe, einseitige oder hetzerische Darstellungen und Argumentationen zu argumentieren,
  • weniger leicht ideologisch verführbar zu sein oder aufgehetzt zu werden.

Dialog- und Mitspracheformate als Thema der Demokratiekonferenz zu setzen, stellt eine weitere Maßnahme dar, um den für 2019 gesetzten Schwerpunkt der Partnerschaft für Demokratie, die Demokratiestärkung im ländlichen Raum, inhaltlich zu bearbeiten. Hiermit werden Weichen für die Zukunft gestellt, um aus der Theorie noch stärker in die Praxis zu kommen.

Damit kann die Demokratiekonferenz ein Fenster öffnen, das lokalen AkteurInnen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft die Aufnahme von Impulsen und die Entwicklung von Ideen ermöglichen. Um darauf aufbauend gemeinsam mit anderen darüber nachzudenken, wie sich manche Dialog- oder Mitsprache-Formate in ihre eigene Alltagspraxis oder auf die Begebenheiten übertragen lassen.

Das Ziel der Demokratiekonferenz ist es dabei nicht zuletzt, dass zukünftig solche Formate als Projektvorhaben Eingang in die Arbeit und das Wirken der PfD im Westhavelland finden.

 

Zielgruppen der Demokratiekonferenz sind:

  • Erwachsene und Jugendliche und Senioren
  • Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Gruppen und Initiativen
  • Vereine und Vereinsvorsitzende
  • Verwaltungsmitarbeiter_Innen
  • Lehrer_Innen, Jugend- und Schulsozialarbeiter_Innen
  • Menschen aus der politischen Bildung
  • Interessierte und Multiplikator_Innen

Die Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen und Multupikatoren für den eigenen Prozess und das gemeinsame Tun führt zum Begreifen, Fühlen und Erkennen des demokratischen Prozessen in dem wir uns alle befinden.

In der Praxis sieht das folgender Weise aus:

In unserem Werkzeugkoffer befindet sich ein vielfältiges Angebot. Von Musik über Arbeiten mit Ton, Zeichnerei, Malen, Objekte herstellen, zu Theater und kleinen Filmen.

Die jeweilige Gruppe wählt selbständig aus dem Angebot ihre Methode aus, um den kreativen Prozess zu gestalten. Von uns als Workshopleiter werden Impulse gesetzt, wobei die Themen der Auftaggeber ebenso in Spiel kommen, wie die Ideen der Teilnehmenden.

6 Workshopstage a`4 Stunden mit jeweils zwei Künstler*Innen für die Altersgruppe Hort Knirpsenstadt Rhinow und Bürgel Gesamtschule. Die Ziele werden erreicht in der Prozessbegleitung mit den anwesenden Künstler*Innen.

Das Ziel ist erreicht wenn die Teilnehmer*Innen haben neue Methoden für sich entdeckt haben , sich mit dem Ergebnissen indentifizieren können und in tägliches Tun integrieren.

Alle, unabhängig von Herkunft, Religion sozialem Status und Geschlecht sind eingeladen, an den Workshops und den folgenden öffenltichen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Veranstaltungsorte sind so ausgewählt, dass barrierefreier Zugang gewährleistet wird.

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2019

2020

Pimp Your Town! Milower Land ist ein zeitgemäßes Werkzeug zur Jugendbeteiligung. Handlungsorientiert und konzentriert, mit tollen Ergebnissen und der Erfahrung eines mitreißenden Politik-Events. Es ist ein Bildungsangebot zum Thema Kommunalpolitik, welches die Demokratie vor Ort stärkt. Es ist motivierend für die Jugendlichen, spannend für die Politik und erfrischend für die Verwaltung. Die beteiligten Jugendlichen nehmen bei Pimp Your Town! Nauen an einem Bildungsangebot zur Stärkung der Zivilgesellschaft teil. Mittels des Planspiels erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Sie erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert und werden so dafür begeistert, an der lokalen Politik teilzuhaben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen im Projekt, wie sie sich aktiv in ihrer Stadt beteiligen können. Sie entwickeln Ideen und Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern. Dabei wird das Verständnis für Demokratie und Toleranz gefördert und bei den Teilnehmern ausgebildet. Dieses Verständnis bleibt aufgrund der positiven Demokratie-Erfahrungen über das Projekt hinaus erhalten und wird an die Mitbürger weitergegeben.

Mit dem Projekt soll ein spezifischer Beitrag zur Vermittlung der Ziele und Aufgaben bei der Gestaltung des "Hauses Europa" geleistet werden. Frieden und Sicherheit in einer globalisierten Welt als hohes zu schützendes und bewahrendes Gut sind dabei bestimmende Inhalt des Projektes. Mit verschiedenen gesellschaftlichen Kräften wollen wir aktiv für den Schutz der Menschenrechte und ein sinnerfülltes Leben in Europa werben. Ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Foren und Diskussionsrunden sollen dazu beitragen Europa als eine Union der solidarischen Zusammenarbeit, in der Ausgrenzung und Diskriminierung bekämpft werden, darzustellen. Wir wollen Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Menschen in unserer Region ausgeprägt wird und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa weiter ausgeprägt wird. Es sind 8 Veranstaltungen als Matinee jeweils an einem Sonntag mit Foren und Diskussionen geplant. Dazu sollen jeweils spezielle Gesprächspartner gewonnen werden.

Die Schüler werden zusammen ein Wochenende verreisen. Am Anreisetag (Freitag 31.012020) ist eine ca. 2 stündige Workshopphase zum Thema Rechtspopulismus geplant. Am Sonnabend soll ein Planspiel zum Thema Verschwörungstheorien durchgeführt werden, um anschließend über die Hintergründe dieser

Verschwörungstheorien ins Gespräch zu kommen und sich darüber auszutauschen, wie man damit gut umgehen kann. Am Abend soll es gemeinsame Gruppenaktivitäten geben, um zum Einen das

Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, zum anderen aber auch um die Gruppe der Bürgelschule näher kennen zu lernen und die Grundlage für eine gemeinsame, respektvolle Zusammenarbeit zu legen.

Am Sonntag soll es eine Zukunftswerkstatt geben, um die (gemeinsame) Arbeit der Gruppen zu planen.

Das Wochenende war erfolgreich, wenn sich die Schüler beider SOR Gruppen näher und intensiver kennen gelernt haben, wenn es gemeinsame Projektideen und den Wunsch gibt, Projekte gemeinsam umzusetzen. Ein weiterer Erfolg ist eine vorhandene Zukunftsplanung, bezüglich des Erhalts der Gruppe und Neugewinnung von Mitgliedern. Ein weiterer Erfolg ist die Wissensaneignung der Schüler über den Umgang mit Rechtspopulismus und antisemitischen Verschwörungstheorien.

In Zusammenarbeit mit der internen Schulsozialarbeit wurden in den Schulen Flyer zum Projekt verteilt und insbesondere benachteiligte Kinder bei der Anmeldung begleitet. Die maximale Teilnehmendenzahl war innerhalb weniger Wochen erreicht. Aufgrund von Corona wurde das Projekt zuvor verschoben. Es kam ein  Beherbergungsverbot für die Medienpädagoginnen. Die ehrenamtliche Betreuerin durfte nicht anreisen, sodass  Personal des Trägers eingesetzt wurde und stattdessen Übernachtungskosten statt der Ehrenamtspauschale anfielen. Das aktuelle Hygienekonzept für die Veranstaltung erhöhte außerdem die Verpflegungs- und Materialkosten. Separierbare Lebensmittel und Desinfektionsmittel wurde erstanden. Trotz der zusätzlichen Hürden war das Projekt ein Erfolg und finanziert. Die Kinder haben sich mit viel Ideenreichtum und Engagement für ihre Themen an die Arbeit gemacht. Ein Präsentationsvideo als Anlage spricht besser als Worte.

Die Teilnehmenden haben aus ihrer Lebenswelt Schule ihre Zukunftsvisionen, aber auch Probleme aus dem  heute eingebracht. Sie haben gelernt mit welchen medialen Mitteln sie auf ihre Themen aufmerksam machen können. Teils brachten die Kinder ihr Vorwissen aus den Social-Media und digitalen Spielwelten mit ein, teils konnten die Klnder mit professioneller Unterstützung neue technische Methoden erproben, z.B. Podcasts, Musikproduktionen, Stop-Motion-Videos und Green-Screen-Kamera-Aufnahmen. Die Themen und Arbeitsergebnisse wurden sogleich am Ende des Mediencamps den Eltern präsentiert. Ein Zusammenschnitt des Präsentationsvideos wurde den Kindern zur Verfügung gestellt und wird auf verschiedenen Internetseiten veröffentlicht werden. Einen besonderen Erfolg sehen wir in der Zusammensetzung der Zielgruppe. Die Kinder  kamen aus den verschiedensten Familienhintergründen, oftmals Erfahrung mit Hilfen zur Erziehung.

Frauenportraits 2020
Mutter & Töchter in Brandenburg
Kurzzusammenfassung
Das Projekt beschäftigt sich mit Fragen der Identitätsbildung ostdeutscher Frauen. Mithilfe partizipativdialogischer
Auseinandersetzungen, anhand von Interviews, dem Medium Fotografie sowie aktiver
künstlerischer Methoden und unterschiedlicher Dialogformate soll eine Reflexion angeregt werden.
Der Fokus liegt auf Frauen zweier Generationen, die sich im Mutter-Tochter Verhältnis zueinander befinden.
Die Älteren der Frauen sind Jahrgänge 1950-1960, ihre Töchter gehören der sog. “Dritten Generation Ost"
(*1975-1985) an. Die Projektidee ist als Folgeprojekt zu den„Frauenportraits - WendeZeit“ aus dem Jahr
2019 entstanden und soll Dialoge und biografische Arbeiten zu den Perspektiven der beiden Generationen,
sozialisiert in zwei politischen Systemen, schaffen. Dabei sollen die möglichen transgenerationalen
Übertragungen, Verschiedenheiten und Abgrenzungen sichtbar gemacht werden. Es werden Gespräche mit
sechs Frauen (3 x Mutter-Tochter) geführt und in drei öffentlich zugänglichen Workshops und
Dialogformaten wird gemeinsam biografisch gearbeitet. Ausgangspunkt der Projektarbeit ist: Jede
Lebensgeschichte ist erzählenswert, ein Spiegel gesellschaftlicher Strukturen und beeinflusst diese
(Anlehnung an das Konzept der Oral History).

Das Laut & Bunt Festival steht seit 2007 für Weltoffenheit, Vielfalt, Meinungsfreiheit, Demokratie und Toleranz und positioniert sich strikt gegen Extremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Dieses regionale Musik-Highlight mit politischem Charakter bietet bundes- und europaweit Künstlern der verschiedensten Genres eine Bühne, die sich gemeinsam mit den Besuchern für demokratische Werte aussprechen. Auch dabei sind viele Vereine aus Sport und Kultur sowie Initiativen, die ebenjenen Gedanken unterstützen und den Festivalbesuch zu einem vielfältigen Erlebnis machen. Wir erheben keinen Eintritt, um jedem Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich für eine weltoffene Gesellschaft einzusetzen und zeitgleich natürlich Spaß am Festivalgeschehen zu haben. Verbunden wird dieses mit einem in jedem Jahr neu konzipierten Projekt innerhalb des Projektes – beispielsweise eine Ausstellung, das Drehen eines Filmes oder weiteres – welches auf einen gesellschaftlichen Missstand oder ein politisches Problem aufmerksam macht und zu Diskursen anregen soll, auch über den Veranstaltungstag hinaus.

Der Verein ist in Berlin als Instrument zur Förderung von Kommunikation und Kunst geschaffen worden und hat verschiedene soziokulturelle Veranstaltungen in verschiedenen Bundesländern durchgeführt ( mit europäischen Förderungen etc).

Die Beteiligten Akteuere im Verein sind auch Stadtentwickler und haben die Initiative der Widerbelebung des

Stadtteils mit der alten Brauerei entwickelt. Dazu zählt auch die Belebung von demokratischem Miteinander:

Open Space bedeutet Räume im Sinne von Gedanken, Austausch und Meinungsfreiheit anzubieten

Projektziele

Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? Was ist nach dem Projekt anders als vorher?

Junge Menschen sollen im Rahmen eines open-space Projektes daran mitwirken, einen

Radio-Nachrichtensender (vielleicht im Internet) für Junge Menschen im Westhavelland zu entwickeln. Gerade die Jugendlichen, die sich von anderen Angeboten nicht angesprochen fühlen, sollen in permanenten

Gesprächsrunden mitwirken können, wie der "Sender" entsteht, was er für Themen bedient und wie in Gruppen darüber entschieden wird, was in das Programm aufgenommen werden könnte. Moderiert durch Medienprofis soll im ersten Schritt der Bedarf von Jugendlichen an einem solchen Projekt festgestellt und besprochen werden. Weitere Schritte könnten dann an gleichem Orte mit wechselnder Moderation (Streetworker bis zu Schulsozialarbeiter, von Medienprofis bis zu Abgeordneten) durchgeführt werden. So soll den jungen Leuten ein Ort, ein Anlass und ein Zeitpunkt geboten werden, um sich auszutauschen und Lösungen für Ihre sozialen Probleme zu suchen.

Die geplante Veranstaltungsreihe hat das Ziel Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler unserer Stadt und Umgebung durch Lesungen mit anschließenden Diskussionen Wissen zu vermitteln und zum Diskutieren anzuregen. Dabei soll durch gezielte Themen ein breites Publikum aller Altersgruppen angesprochen werden. Die Vermittlung fundierter geschichtlicher Themen aber auch sozialer Diskurse soll zum bürgerlichen Dialog anregen. Im Fokus stehen dabei Themen, die sich mit Jubiläen/Jahrestagen aber auch geplanten Veranstaltungen sowie bereits aktiven Projekten kombinieren lassen. Beispielhaft wäre dafür das Ende des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren und die Wiedervereinigung Deutschlands vor 30 Jahren, aber auch Veranstaltungen wie die Schwedentage oder die engagierte Gruppe der Stinknormalen Superhelden könnten mit eingebunden werden.

Die verspätete Eröffnung durch Corona war sehr ärgerlich. Trotzdem ist diese Ausstellung sehr gelungen. Die Inhalte sprechen die Gäste sehr an und eine Auseinandersetzung mit der Besiedlungsgeschichte Brandenburgs ist gegeben. Hier können wunderbar Paralellen zu heutigen Zeit gezogen werden. Integration war immer eine anstrengende, aber lohnende Aufgabe. Die Vielfältigkeit der Zuwanderung in der Geschichte Brandenburgs ist sehr beeindruckend.

Die Ausstellung ist allen Menschen zugänglich und wird gut angenommen. Schulklassen, Besuchergruppen und Individualtouristen schauten sich diese Ausstellung an.

Die Auseinandersetzung mit der Ansiedlung fremder Menschen ist schon vor Jahrhunderten erfolgt und zeigt die Erfolge auf.

Den Menschen wird die Angst vor neuen Mitmenschen genommen. Die Ausstellung ist ein voller Erfolg.

  • Die Skaterszene ist Teil einer lebendigen Jugendkultur. Unser Vision ist, dass diese von allen Jugendlichen in Nauen akzeptiert und respektiert wird, der Vandalismus an der Skateranlage zurückgeht, und sich alle Jugendlichen auf der Skateranlage wohl und respektiert fühlen.
  • Aufbau einer Skate- und BMX-Szene/ldentifikationsprozesse
  • Aktivierung des Gemeinwesens/Aufbau eines Netzwerkes
  • Förderung von Jugend- Freizeitangeboten/Bewegung und Sport

Durch die Förderung durch Demokratie Leben soll ein Workshop und ein Graffitticontest zum Thema #Respekt finanziert werden.

Kinder lernen früh und oft nicht durch Vorurteile geprägt den Umgang mit neuen besonderen Situationen. Sie lernen: Es gibt unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Talenten, Schwächen und Stärken. "Na und? Mir doch egal ob Peter zwei Muttis hat und Ibrahims Haut viel dunkler ist als meine. Die sind aber nett zu mir!" So stellt sich die Lebenswirklichkeit von Kindern in ihrem Schul- und Kita-Alltag meist dar. Unvoreingenommenheit, Anerkennung, Wertschätzung aber auch Streitigkeiten und Uneinigkeit prägen den Alltag von Kindern. Zu Hause genauso sehr wie in der Kindereinrichtung. Den Umgang mit all diesen Einflüssen lernen die Kinder vor allem im Miteinander.
Ziel des Projektes ist es, durch ein Puppentheaterstück einige besondere Fähigkeiten von Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Ziele des Projektes sind:
Mit den Kindern Empathie zu üben, Sozialverhalten bewusst zu gestalten, Stärken aufzuzeigen, Schwächen akzeptieren lernen und dabei das Miteinander im Blick zu behalten. Dies soll im Zuge der theaterpädagogisch begleiteten Aufführungen in Kita`s und Grundschulen erfolgen. Das PUPPENTHEATER HAVELAUE, mit derzeitigem Aufenthaltsort Strodehne (Amt Rhinow), entwickelt auf Grundlage des bekannten Stückes "Ferdinand der Stier" von Munro Leaf ein Puppentheaterstück, das die Projektziele (s.o.) als möglichst interaktives theaterpädagogisch begleitetes Vorhaben an vorerst vier Kindereinrichtungen im Fördergebiet aufführt. Die Schulsozialarbeiter, Schul- und Kitaleitungen organisieren die Vorstellungen jeweils vor Ort und wirken im Rahmen ihrer räumlichen Möglichkeiten mit. Von jedem Spielort (Schulfördervein usw. ) wird ein Obulus von 50 Euro zur Eigenanteilsfinanzierung beigetragen. Es bleibt den Akteuren überlassen, ob die Aufführungen im Rahmen des Schulalltages oder als besonderes Angebot (außerhalb des Schul- und Betreuungsangebotes) stattfinden sollen. Es ist gewünscht, dass mindestens 30 Kinder je Veranstaltungstag teilnehmen

Die Zieldeckung mit den Zielen der „Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen" und die konkreten Einzelziele des Projektes hat sich während der Projektdurchführung nicht verändert. Das Projekt wurde entsprechend dem in Antrag angegebenen Ablauf mit einer Teilnehmerzahl von 80 Personen durchgeführt.

Als Projekt zum Aufbau von Netzwerken und Koordinierung vorhandener Netzwerkstrukturen konnten an 6 Aktionstagen zielgruppenorientierte Diskussions- und Informationsveranstaltungen durchgeführt werden.

In Vorbereitung auf die Eröffnungstage der fest etablierten „Waldstatt" dienten verschiedene Marketingkanäle der Bekanntmachung. Presseinformationen, Email Verteiler, Zeitungsartikel, Social Media Beiträge, Aushänge in den umliegenden Dörfern und der Gemeindeverwaltung sowie die direkten Ansprachen von relevanten Personen brachten ein reges Interesse am Projekt mit sich (auch parallel und im Nachgang zu den Eröffnungstagen). Die Gesprächsrunden verliefen sehr konstruktiv hinsichtlich des gewünschten Projekterfolgs. Es konnten verschiedene neue, umsetzbare Ideen ins Leben gerufen werden, welche sowohl einem nun geschaffenen Gemeinschaftsraum für Begegnung, sozialgeprägte Nutzungsmöglichkeiten verschafft als auch demokratische Strukturen für mehr Bürgerbeteiligung durch gemeinwohlorientierte Projekte aufbaut.

Mit der Initiierung von regelmäßigen Veranstaltungen sollen Synergieeffekte für ein zukunftsstarkes Dorfleben erreicht werden.

Der Ablauf sah folgendermaßen aus (s. Flyer):

Tag 1 diente der allgemeinen Projektvorstellung konnte erste Orientierungspunkte für die zukünftige Nutzung des Gemeinschaftsraums herausstellen. Parallel wurde an diesem Abend ein Imagefilm für www.meinbrandenburg.tv gedreht, welcher sich außerhalb der Projektförderung ergab.

Tag 2 führte mittels einer moderierten Gesprächsrunde in die direkte Ideensammlung, angeregt durch bereits erfolgreiche Vergleichsprojekte (Coworking im ländlichen Raum, Zukunftsorte Brandenburg).

Tag 3 widmete sich der älteren Generation und sammelte Bedarfe und Wünsche für ein zukünftiges Miteinander. Im Kern kam hierbei heraus, dass ein neuer (bisher noch fehlender) Ort sehr begrüßt wird, um monatlich stattfindende Treffen der Senioren untereinander, aber auch Projekte wie Schulungen/ Vorträge/ Erzähl-/Spielenachmittage zwischen jung & alt zu ermöglichen.

Tag 4 wurde durch den Projektträger selbst initiiert und richtete sich an die Jugendarbeit. Mit dem Ziel, den sozial engagierten Wirkungskreis des Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. (HFH) zu erhöhen, ging es dabei in erster Linie darum, Jugendliche zukünftig mit entsprechenden Angeboten zu erreichen. Ein erster Schritt wird die engere Zusammenarbeit mit dem HFH sowie den Nachwuchsbereichen der Vereine und der Kita/ Grundschule sein.

Tag 5 brachte die Vereine zusammen, welche in einer moderierten Gesprächsrunde von der Idee, mit der „Waldstatt" eine zentrale Koordinationsstelle für ein funktionierendes Vereinsnetzwerk zu schaffen, sehr begeistern waren und der zukünftigen Zusammenarbeit engagiert gegenüberstehen (Idee ist hier ein digitaler Veranstaltungskalender/ Plattform). Tag 6 ließ zusammenfassend den Projekterfolg der einzelnen Tage Revue passieren. Mit der Presse vor Ort konnten die nächsten Schritte für ein aktives Dorfleben nicht nur festgehalten, sondern bereits veröffentlicht werden.

Im Fokus steht zunächst eine schriftliche Dorfumfrage in Form einer Bedarfsanalyse, an Hand derer deutlich werden soll, inwieweit sich die Dorfbevölkerung mehr Beteiligung wünscht und diese auch mit leben möchte. In der Dorfumfrage wird das Interesse für mögliche Projektideen abgefragt, um sich anschließend mit der weiteren Umsetzung bevorzugter Projektideen zu befassen.

Da das Marketing der „Waldstatt" weiterhin aktiv und zielgruppengerichtet stattfindet, steht auch das Projekt „Sozial im Grünen" weiterhin in der Öffentlichkeit. Der Kontakt zu den Kooperations-/Netzwerkpartnern, Teilnehmenden, Interessierten und Akteuren vor Ort wird nun intensiv gepflegt, gemeinsame Schnittstellen nachhaltig genutzt und vorhandene Strukturen neu belebt.

Die Waldstatt verknüpft mitten im Zentrum von Großwudicke einen gemeinschaftlichen Arbeitsort (Coworking Space) mit der Chance, die soziale Zukunft zu sichern und eine Möglichkeit zur Erhaltung der Dorfkultur und Förderung des dörflichen Miteinanders zu schaffen.

Mit dem Ziel, die Dor-flucht zu begrenzen und das Dorf wieder attraktiv für die nächste Generation schaffen, wird ein vielseitig nutzbarer Raum errichtet, welcher für geplante Initiativprojekte wie besipielsweise ein Erzählcafè, eine Bibliothek für Spiele und Bücher, ein Bürgerforum, ein Flohmarkt, Sitzungen der ortsansässigen Vereine, etc. genutzt werden kann. Demokratische Strukturen/Bürgerbeteiligung... Die Motivation für "Die Waldstatt" liegt darin, durch erreichte Synergieeffekte für das Milower Land, ein zukunftsstarkes Dorfleben zu generieren, welches mit demokratischen Strukturen für mehr Bürgerbeteiligung sorgt und eine Plattform zur Initiierung von gemeinwohlofientierten Projekten schafft.

Durch Tage der offenen Tür sollen zunächst Bedarfe ermittelt und danach strategisch organisiert werden.

Die Maßnahmen an den 6 geplanten Aktionstagen werden vorrangig nachmittags (frühen Abend) stattfinden. 1. Tag (09.10.2020): Auftaktveranstaltung/ Informations-, Gesprächsrunden zur Vermittlung von Projektdaten

  1. Tag (10.102020): Sozialer Aktionstag (Interessenbekundung der Dor-bevölkerung)
  2. Tag (1 1.10.2020): Zurück in die Zukunft - (Alt & Jung im Dialog; Erinnerungen auf arbeiten)
  3. Tag (12.10.2020): Initiativnachmittag "Digitales DON' (Gesprächsrunden mit der Jugend)
  4. Tag (13.10.2020): Raum für Begegnung (Akteure stellen sich vor; Diskussionsrunden zur Nutzung)
  5. Tag (14.10.2020): Ergebnisworkshop (Zukünftige Termine; weitere Schritte; Interessen; Bedarfe Konkrete Tagespläne werden in der Vorbereitung erstellt.

Zur Umsetzung der Aktionstage werden im Rahmen des Lokalen Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen eine Zuwendung zur Deckung der Kosten für die nötige Ausstattung (Materialkosten, Mobiliar); Moderationstätigkeiten und Projektdokumentation benötigt.

Nach Abschluss des Projektes sollen möglichst alle Zielgruppen involviert sein und an der Zukunft der "Waldstatt" teilhaben. Eine große Teilnahme an den einzelnen Nachmittagen durch vorherige Bekanntmachungen sowie viele Rückmeldungen und positives Feedback sind wünschenswert, um die Projektidee mit Leben füllen zu können. Im Ergebnis soll ein Projektplan entstehen, welcher sich an den Bedürfnissen und Interessen orientiert, welche aus den Tagen der offenen Tür hervorgegangen sind.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie mussten wir im Jahr 2020 beinahe sämtliche Aktivitäten, darunter Feriencamps, das Frierock-Festival und den Bunten Wochentag, streichen. Da wir aber trotzdem aktiv sein wollen, Alternativen zur Lock-Down Tristes bieten möchten, und die Möglichkeit zur sozialen Teilhabe anstreben haben wir das Maßnahmenpaket „Frierock hilft" entworfen. Darin sollen, unter Einhaltung der aktuellen Hygieneempfehlungen, sowohl gesellschaftliche Aktivitäten, außerschulische Bildung als auch Konzepte/ Reflektionen zur Gruppendynamik und Hierarchien durchdacht werden, die zukünftig für die praktische ehrenamtliche Arbeit wichtig sein werden. Um die geltene Hygienemassnahmen vollständig umzusetzen mussten wir kreativ werden so sind Großveranstaltungen nach wie vor kritisch zu betrachten. Daher möchten         wir mit unserer Freiluftkinovariante maximal 300 Personen die Möglichkeit eröffnen wie "etwas zu erleben" und mit 3 Workshops und einem Arbeitspaket eigenverantwortliches Handeln mit Regionalbezug sichern. Die Workshops richten sich jeweils auf unterschiedliche Teilnehmergruppen aus und werden vom Frierock-Kollektiv koordiniert und Ausgewertertet. Weitere Ausführungen sind im Massnahmenplan enthalten.

 

Für den beantragten Umzug wurden Kostüme und Weihnachtsmützen erworben, sowie Flyer verteilt. Aufbauten für 3 Festwagen wurden hergestellt. Die Genehmigung für den geplanten Umzug mit 3 Festwagen wurde nach Hinweisen der Behörden, dass das Projekt aufgrund der Pandemie kritisch gesehen wird, nicht beantragt. Statt dessen entschied der Vorstand, die Aktion dergestalt aufzuteilen, dass am 06.12.20 kleine Gruppen aus maximal zwei Haushalten auf unterschiedlichen Routen mit geschmückten Handwagen durch das Dorf gehen und alle Dorfbewohner*innen beschenken. Ein Team hatte einen gestalteten Anhänger an einem Rasentraktor dabei, weil diese nach Steckelsdorf Ausbau und Gebhardtsiedlung "lieferten". Der richtige Umzug soll im kommenden Jahr realisiert werden.

Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in al/en sie berührenden Gemeindeangelegenheiten Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte. (§18a BbgKVerf)

Seit dieser Satz geltendes Recht ist, entwickelt die Stadt Rathenow neue Methoden, um die

Umsetzung bestmöglich zu gewährleisten. Die Stadt ist Träger von 4 Grundschulen, einer Oberschule, einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und eines Gymnasiums. Da die Umgestaltung von Schulhöfen hochgradig Kinder und Jugendliche „berührt", bei der Gestaltung von Schulhöfen in der

Sek I und Sek Il aber keine eigenen Erfahrungen vorlagen, sollte für den Schulhof des

Jahngymnasiums ein geeignetes Verfahren entwickelt werden, dass sich möglicherweise auch auf folgende Prozesse übertragen lässt.

Streng genommen würde es als Minimalkriterium für die reine Beteiligung der Zielgruppe reichen, die jungen Menschen darüber zu informieren, was auf ihrem Schulhof geplant ist. Der Gesetzgeber hat deshalb eine Mitwirkung gefordert, die deutlich darüber hinaus geht.

Bereits seit 1991 ist das SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) in Kraft. Auch dort finden sich Regelungen zur Beteiligung der Zielgruppe an der Entwicklung der Angebote der Jugendhilfe. Da sich ein Schulhof durchaus als Angebot der Jugendhilfe — oder besser der darin enthaltenen Jugendarbeit — verstehen lässt, wurde bei den Planungen die Regelungen des SGB VIII zur Beteiligung der

Zielgruppe einbezogen. Dort heißt es in §80: [Die Planenden haben] im Rahmen ihrer

Planungsverantwortung              den Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen          zu ermitteln.

Die Umsetzung der Mitwirkung der jungen Menschen ist somit nach unserer Ansicht dadurch gewährleistet, dass die Bedarfe, die junge Menschen an ihren Schulhof haben, ermittelt und dann natürlich weitestgehend bedient werden.

Daher sollten mit einer Befragung die Bedarfe der Schülerinnen und Schüler des Jahngymnasiums an ihren Schulhof aufgedeckt werden.

Als besondere Zielgruppe — weil in der Minderheit — wurden die Leistungs- und Begabtenklassen in der Klassenstufe 5 und 6 identifiziert. Diese sind — wenn auch begabt — Kinder. Daher wurden deren Bedarfe im Vorfeld der Gesamtbefragung gesondert erhoben (Kartenabfrage im Klassenraum). Die Ergebnisse dieser Befragung sind jedoch nicht Bestandteil dieser Auswertung, sondern in der Gesamtdokumentation zum Beteiligungsverfahren am Jahngymnasium nachzulesen.

Befragungsmethode und Stichprobenbeschreibung

Die ursprüngliche Befragungsmethode war als Vor-Ort-\/oting auf dem Schulhof geplant. Beispiele für mögliche Gestaltungselemente sollten an Metaplanwänden auf dem Schulhof aufgestellt werden, die Schülerinnen und Schüler (SuS) hätten Klebepunkte erhalten, Jede Klassenstufe eine andere Farbe.

In Anhang 3 sind alle freien Nennungen unverändert übernommen (Schreibweise im Original). Diese beinhalten nochmals spannende Stichworte für die Planung.

Ergebnisdiskussion

Am wichtigsten waren den Sus „Chillelemente". (64 von 70 fanden dies sehr wichtig oder eher wichtig, entspricht 91%). Dies ist erwartungskonform, stellt doch die Pause und der Schulhof einen Ausgleich zum Unterricht und den Leistungsansprüchen eines Gymnasiums dar.

Dicht gefolgt auf Platz 2 — und das überraschte — landete der Wunsch nach Arbeits- und

Unterrichtsmöglichkeiten auf dem Schulhof (61 x wichtig; 87%). Dieser Bedarf ist am Jahngymnasium vermutlich deshalb besonders ausgeprägt, weil es auch im Gebäude zu wenige Sozial- bzw. Gemeinschaftsräume oder sympathische Orte für Freistunden gibt, an denen sich reden, lernen, arbeiten oder einfach nur essen lässt.

Der Wunsch nach Arbeitsmöglichkeiten im Freien, bzw. auch mal den Unterricht nach draußen zu verlagern, wird von allen Altersgruppen und Geschlechtern gleichermaßen hoch eingeschätzt, bei den älteren Schülerlnnen sogar noch etwas höher als der Wunsch nach „Chillen"

Diese Beobachtung sollte zudem dazu anregen, den Renovierungsbedarf der Klassenräume zu erheben.

Auf Platz 3 landeten die Ballsportangebote (45; 64%). Mädchen und Jungen fanden diese gleich wichtig, allerdings schätzen die Jungs dies überwiegend als „sehr wichtig" ein, während es den Mädchen „eher wichtig" war. In den Altersgruppen war dieser Bedarf ähnlich groß, mit leichtem Vorsprung bei den jüngsten.

Der nächstwichtigste Bereich waren Natur-/Ökologieangebote (38; 54%). Dabei traten keine gravierenden Alters- oder Geschlechtsunterschiede auf.

Mit 37 „Wichtig"-Einstufungen (53%) folgten Fitnessangebote. Dies schätzten Jungen und Mädchen ähnlich ein. Besonderes Interesse haben solche Angebote bei den Jüngsten ausgelöst — ein nicht vernachlässigbarer Ruf des kindlichen Bewegungsdranges nach entsprechenden Angeboten.

In Summe landeten Hüpf- und Kletterelemente sowie Outdoorspiele auf den letzten Plätzen

(Wichtigkeit <50%). Allerdings waren für die Hüpf- und Kletterelemente erhebliche

Altersunterschiede zu beobachten. Bei den Jüngsten konnten solche Schulhofelemente den 3. und 4. Platz erreichen. In deutlich geringerem Maße zeigt sich dieser Unterschied auch für die Outdoorspiele.

Empfehlungen des Kinder- und Jugendbeauftragten und des Kinder- und Jugendparlamentes der

Stadt Rathenow

  1. Angebote für Kinder

Die erste Assoziation mit einem Gymnasium könnten hochbegabte leistungsorientierte Jugendliche und junge Erwachsene sein, die wissbegierig auf die Ubernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zusteuern. Allerdings sieht die Realität anders aus — das Leben ist divers.

Bei der Betrachtung der Schülerschaft muss auf alle Facetten der Schülerschaft eingegangen werden. Eine dieser Facetten heißt Kindheit, die zumindest für die Sus der Leistungs- und Begabtenklassen als gegeben hinzunehmen ist. Diesen jungen Menschen sollen auf ihrem Schulhof kindgerechte

Angebote unterbreitet werden oder eine Mitnutzung der Angebote für Kinder im Grundschulbereich ermöglicht werden.

  1. Arbeitsgelegenheiten

Die Sus beklagen zurecht einen Mangel an Treffpunkt- und Arbeitsgelegenheiten im Schulgebäude außerhalb der Unterrichtsräume. Die Neugestaltung des Schulhofes sollte bei den Planungen als Chance begriffen werden, diesem Mangel zu begegnen. Bank-Tisch-l<ombinationen, auch überdacht bieten hier eine Möglichkeit. Aber auch Angebote für kleine Gruppen oder sogar ganze Klassen sollten beide Schulhofteile bereichern.

Der Gedanke, ein Haus bzw. eine Art Begegnungsstätte zu errichten, bevorzugt auf dem Eichendreieck, sollte zumindest geprüft werden (ggf. als zukünftiges Projekt).

  1. Ballsportangebote auch für größere

Ballsport ist zeitlos und eine gute Methode, um mit entsprechenden Angeboten dem allgemeinen

Bewegungsmangel entgegen zu wirken. Dieser Bedarf zieht sich durch alle Altersgruppen. Nach Abwägung möglicher Belästigungen durch solche Ballspiele (z.B. in Freistunden) sollten sie nach dem Umbau auf beiden Schulhofteilen vorhanden sein.

  1. Platz für Natur-/Ökologieangebote lassen

Es konnte nicht aufgeklärt werden, warum die Ökologieelemente so hoch im Kurs lagen: Hatte es mit dem Zeitgeist und der Fridays-for-Future-Bewegung zu tun? Waren die Hasen auf dem Beispielfoto zu niedlich?

Das Interesse der Jugend an Natur- und Ökologieangeboten soll ernst genommen werden und bei den Planungen auf den Schulhofflächen zumindest Freiräume lassen, die später mit Beeten oder Tiergehegen (Kleintiere) gefüllt werden können.

  1. Siehe Aufzählungsliste freie Nennungen

Die Aufforderung zu freien Nennungen produziert vieles, oft ist auch Unsinn oder Unumsetzbares dabei. Das bringen Brainstroming-Methoden mit sich. Oft stecken aber auch Perlen oder ungeschliffene Diamanten darin. Wir bitten die Planenenden deshalb auch die Liste mit den freien Nennungen gründlich zu studieren — die jungen Menschen haben sich Gedanken gemacht und sie haben das Recht, dass diese Gedanken wahr- und ernst genommen werden.

Mit der Gründung der "Waldstatt" und der Umsetzung des Projektes "Sozial im Grünen" konnte eine neue demokratische Struktur geschaffen werden, welche im Ergebnis der Eröffnungstage einen wichtigen Mehrwert erreicht hat. Mit der Trägerschaft durch den Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. liegt der Fokus zum Einen auf der Vergrößerung des Wirkungskreises im Rahmen der Jugendarbeit und zum Anderen auf der Initiierung eines Raums zur Lebensgestaltung für die Dorfbevölkerung, für Aufklärungs- und Bildungsarbeit, sowie für Freizeitprojekte zur Stärkung des Demokratiegedankens. Mit der Unterstützung von Florian Kunz ist die räumliche Zusammenarbeit gesichert.

Projektziele

Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? Was ist nach dem Projekt anders als vorher?

Mit dem Ausgangsprojekt "Die Waldstatt - Sozial im Grünen" wird mitten im Zentrum von Großwudicke eine Chance genutzt, die soziale Zukunft zu sichern, die Dorfkultur zu erhalten und das dörfliche Miteinander zu stärken.

Mit dem Ziel, die Dor-flucht zu begrenzen und das Dorf wieder attraktiv für die nächste Generation schaffen, wurde ein Raum errichtet, welcher für geplante Initiativprojekte zur Sicherung demokratischer Strukturen genutzt werden kann.

Der gemeinnützige Verein "Entwicklung durch Engagement (EdE) e.V." wurde 2016 gegründet. Getreu unserem Motto: "Gemeinsam Spaß haben + Voneinander lernen + EdE bietet Euch den Rahmen" initiieren wir Projekte, gewinnen Mitstreiter und erfreuen uns gemeinsam am Geschaffenen. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die Schaffung von Begegnungsorten im öffentlichen Raum. Stellvertretend sei hier das Projekt "Begegnungsort für Alt und Jung am Gemeindehaus Damm" aus dem Jahr 2019 sowie das Projekt "Entwicklung des Naturlehrpfades in Friesacker Zootzen" aus dem Jahr 2020 genannt.

Generationsübergreifendes Wirken im Projekt macht allen Beteiligten viel Spass und lässt eine gewisse Nachhaltigkeit erwarten. Durch das gemeinsame Wirken verschiedener Generationen lernen wir uns besser kennen und es entsteht Verständnis für die Situation des jeweils Anderen. Eine rege Zusammenarbeit mit den Unternehmern vor Ort und ein Austausch mit der Verwaltung und den Politikern unserer Gemeinde macht unseren Verein zum Bindeglied zwischen Akteuren und Entscheidungsträgern.

Projektziele

Was möchten Sie mit Ihrem Projekt erreichen? Was ist nach dem Projekt anders als vorher?

Sensibilisierung für vorhandene Potenziale des dörflichen Lebens

Auseinandersetzung mit den Chancen und Grenzen dörflicher Entwicklung

Abbau von Hürden zwischen den Akteuren (Alt-Bewohner, Zugezogene, Mehr-tagestouristen)

Austausch zu gegenseitigen Erwartungen

Aufgrund von Corona fand die Veranstaltung erst im Juni statt. 14 der möglichen 28 jungen Menschen aus Semlin nahmen teil. Die Inhalte sind in einer Dokumentation zusammen gefasst. Diese wurde vom Moderator anstatt der vereinbarten Vorgespräche mit gesellschaftlichen Akteuren erstellt.

Auch die Vorstellung der Ergebnisse erfolgte unmittelbar. Allerdings nahm sich der neue Ortsvorsteher heraus, sie selbst vorzustellen. Er war hellauf begeistert von den Inhalten, im Nachgang versuchte er bereits, Wege zur Umsetzung zu entwickeln.

 Es war hilfreich, bereits im Einladungsbrief eine Einladung zum Pizzaessen aussprechen zu können. Was noch stärker zur Teilnahme motiviert hat, war der Dorffunk. Der (alte) Bürgermeister hatte nochmals gezielt Familien angesprochen, um zur Mitarbeit aufzurufen.

Der Einsatz eines externen Moderators brachte nochmals frischen methodischen Wind in das Projekt. Diese Methoden bleiben in der Region und werden auch zukünftige Prozesse bereichern.

Die Umsetzung wiederum ist ein dickeres Brett. Zum Beispiel die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit im Dorf erweist sich als dickeres Brett und wurde in erster Instanz abgelehnt. So wird nun ein Projekt entstehen, bei dem die Kinder und Jugendlichen selbst Schilder malen, die zum Langsamfahren animieren. Vielleicht erzeugt dieser eine Öffentlichkeit, um dann einen neuen echten Geschwindigkeitsbegrenzungsanlauf zu starten.

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