Projekt-Archiv
#bereits durchgeführte Projekte
2021
Die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland-Nauen soll folgende Ziele erreichen:
1. Organisation, Umbau und Erhaltung eines Steuerungsgremiums (BgA)
2. Durchführung von Demokratiekonferenzen
3. Initiierung und Durchführung von Netzwerkveranstaltungen
4. Beratung von Projektträgern zu möglichen Projektinhalten, zu Möglichkeit der Kofinanzierung zu möglichen Kooperationspartnern und der thematischen Einbindung in die Leitzielfindung der PfD
5. Initiierung und Begleitung eines Jugendforums
6. Öffentlichkeitsarbeit
7. Begleitende Evaluation der Projektziele im Fördergebiet
Beantragte Summe: 59.000,00 €
Das Erzählkaffee ist eine monatliche Veranstaltung im Gemeindezentrum. Die Dorfbewohner*innen sollen sich treffen, miteinander kommunizieren, vernetzen, und altes Wissen an die Bevölkerung weitergeben. Anhand einer Hörstele wäre das alte Wissen der Steckelsdorfer*innen jederzeit hörbar. Durch das Drücken eines Knopfes werden alte Geschichten erzählt und somit in die „weite Welt“ getragen. Steckelsdorf Ausbau hat viel zu erzählen und gerade in Bezug auf das jetzige Kinderheim (im zweiten Weltkrieg: Landwerkheim) muss noch einiges aufgearbeitet werden. Nach dem Projekt, wäre es eine hörbare Zeitzeugenstunde, die vorläufig keiner mehr vergessen wird. Auch die Besonderheiten der katholischen Kirche sind eine Erzählung wert. Weitere Firmen und die Entstehung von Steckelsdorf Ausbau würde die“ HÖRBAR“ hörbar machen.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Da in der Stadt Premnitz der Anteil an zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund in den letzten zwei Jahren stark gestiegen ist, möchten wir über Angebote für die kleinsten eine Reihe von Veranstaltungen beginnen, die die Kluft zwischen den Menschen verkleinert. Es sollen Möglichkeiten des Kennenlernens, der Mitwirkung und Mitentscheidung aufgezeigt werden. Hemmschwellen sollen abgebaut werden. Die Kinder stellen dabei das wichtigste Bindeglied dar. Über die Beteiligung der Kinder soll der Kontakt zu den Eltern und mit den Eltern hergestellt werden. Gleichzeitig möchten wir auf unkomplizierte Weise Demokratiewerte im migrantischen Kontext vermitteln. Für die Kinder schaffen wir ein neues außerschulisches Betätigungsfeld, welches sich mit den Belangen für unsere Zugewanderten erschließen. Durch die Wahl des Jugendklubs wird auch der Bekanntheitsgrad dieser Einrichtung gesteigert werden und Radikalisierungstendenzen können frühzeitig erkannt werden und damit wird die Möglichkeit für frühere Angebote erschlossen.
Beantragte Summe: 3.200,00 €
Der Aktionstag im Optikpark soll allen Bürgern und deren Gäste als Angebot dienen, sich mit der Kultur, der Religionen und nicht zuletzt mit den Neuzugezogenen aber auch den schon langen integrierten Menschen im Havelland zu befassen. So soll es gelingen, das eine oder andere Vorurteil im direkten Kennenlernen abzubauen. Die Projektpartner werden an Ständen und unter Pavillons die Religionen der Welt (vom Buddhismus über den Islam, dem Judentum bis zum Christentum) sowie Informationen und als auch Gespräche anbieten. In kleinen Runden, aber auch mit Impulsvorträgen soll die Vielfalt von Menschen, Meinungen, Kulturen und Religionen die mittlerweile im Havelland zu finden sind, dargestellt werden. Der Optikpark bietet dafür einen geeigneten Rahmen und ist als Ort für Begegnung auch mit dem Preis „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Wenn es gelingt, dass die Besucher aber auch die Projektpartner der Veranstaltung nach Hause gehen und von sich sagen können „Aha, das habe ich bisher noch gar nicht gewusst“, dann ist der Zweck der Veranstaltung vollständig erfüllt.
Beantragte Summe: 3.750,00 €
Nachdem wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen die meisten unserer in 202 geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden konnten (nur vier Matinéen), ist es erst recht erforderlich, im Jahr 2021 unsere Reihe „Europa-Matinée“ fortzusetzen. Es gilt weiterhin, die Ziele und Aufgaben bei der Gestaltung des „Hauses Europa“ möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Menschenrechte, Frieden und Sicherheit in einer globalisierten Welt sind als hohes zu schützendes und bewahrendes Gut ins Bewusstsein zu rücken. Mit verschiedenen gesellschaftlichen Kräften wollen wir aktiv für den Schutz der Menschenrechte und ein weltoffenes Leben in Europa werben. Ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Foren und Diskussionsrunden sollen erkennen lassen, dass Europa als eine Union der solidarischen Zusammenarbeit geplant ist, in der Ausgrenzung und Diskriminierung bekämpft werden, auch wenn die politische EU-Realität dem noch nicht immer entspricht. Wir wollen Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Menschen in unserer Region und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa weiter ausgeprägt wird.
Beantragte Summe: 2.520,00 €
Mit dem geplanten Projekt möchten wird als Projektträger Lesungen und Diskussionen in die Veranstaltungsangebote der Region implementieren, die frei zugänglich sind und viele unterschiedliche Milieus der Region ansprechen und zusammenbringen. Ausdrücklich soll das Projekt Gruppen ansprechen, die bisher entweder keine Möglichkeit – sei es aus finanzieller oder zeitlicher Sicht – zum Besuch hatten oder die Themen sie nicht ansprachen. Die einzelnen Veranstaltungen sollen in allen Altersbereichen Denkansätze schaffen und politisch, gesellschaftlich, historisch und die Eigenwahrnehmung bilden. Daher ist das Ziel, mit möglichst differenzierten Themen eine große Bandbreite an Interessensgruppen anzusprechen und diese miteinander ins Gespräch zu bringen oder zumindest die Möglichkeit dazu zu geben, sich Informationen anzueignen.
Beantragte Summe: 2.250,00 €
Es ist bekannt, Kinder brauchen nach Goethes Worte, zwei Dinge. Flügel und Wurzeln. In diesem Sinne sollen die eingeladenen Teilnehmer*Multiplikatoren bezüglich ihrer Fähigkeiten und Talente digital und so weit es derzeit machbar ist prozessorientiert sensibilisiert und motiviert werden, durch Mittel von Kunst ihre Kompetenzen zu stärken. Damit soll die Eigenverantwortlichkeit im Kontext der Mitmenschen mehr Raum an Bewusstsein gewinnen. Durch die Mittel von Kunst und Kreativität und dessen Techniken soll die Wahrnehmung des Einzelnen in der Gruppe in achtsamer Distanz gestärkt und die eigenen Sinne geschärft werden. Damit soll mehr Verantwortung für sich und damit für die Gesellschaft geübt werden.
Erfahrendes, Bewusst angeschautes, Begriffenes wird damit zur Basis für ein selbst bestimmtes Leben (auch im Ernstfall) und die selbständige Arbeit. Menschenrechte und Demokratie zu leben und weiterhin im täglichen Leben zu gestalten, heißt für uns auch sie immer wieder verantwortlich in den Raum der Gemeinschaft zu stellen. Multimedial, digital und in Achtsamkeit im öffentlichen Raum. Das Üben mit den Mitteln von Kunst wird somit zur täglichen Praxis. Ein Zielsetzung wird sein im Kindergarten der Knirpsenstadt mit den Teilnehmern das Atelierhaus im Haus zu gestalten, welches sich dann auch für die Kinder von Rhinow öffnen könnte. In der Obenschule werden wir uns verstärkt auf die Mittel der Kommunikation fokussieren. Hier wird zunehmend…
Beantragte Summe: 00,00 €
Die Demokratie- und Toleranzerziehung soll gestärkt werden. Das wird auch insbesondere durch die Einbeziehung der Jugendlichen in die Diskussions- und Fragerunde mit dem Zeitzeugen Geralf Pochop erreicht. Aktiv soll Bestrebungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit etwas entgegengesetzt werden. Insbesondere wird der Zeitzeuge aus eigenen Erfahrungen in der kirchlichen DDR-Friedensbewegung, der DDR-Umweltbewegung und der DDR-Punk-Szene mit den Jugendlichen über Formen des friedlichen Protests sprechen welche final zum „Mauerfall“ führten sowie über die Auswirkungen der DDR-Diktatur auf die Nachwendezeit. Dadurch erkennen Jugendliche wie wichtig es ist sich politisch zu engagieren. Die Besucher-innen sehen das die errungenen Werte der Demokratie schützenswert sind und dass individuelle Freiheitswerte und die damit verbundenen Staatsform Demokratie erstrebenswert sind und im Alltag von jedem Einzelnen gelebt werden müssen. Dadurch wird die Zivilgesellschaft aktiviert und gestärkt.“
Beantragte Summe: 3.903,00 €
– Bürgerbeteiligung und Partizipation: Austausch, interaktive Elemente und Beteiligungsmöglichkeiten
– Demokratische Prozesse und Konzepte zu Gruppendynamik und Hierarchien reflektieren anhand von den Beispielen der Strukturierung des Frierock Kollektives, Netzwerkpartnern und Bands.
– Bildungsauftrag: Wissen weitergeben darüber wie ein ehrenamtliches Festival funktioniert
– Selbstwirksamkeit stärken: anregen zu gesellschaftl. Engagement / Wie kann ich selbst aktiv und kreativ werden im ländlichen Raum? Junge Menschen motivieren sich zu beteiligen (Nachwuchsförderung)
– Plattform für Bands und Projekten/Initiativen in der Region bieten (derzeit durch die Pandemie erschwert)
– Dem Versanden von Netzwerken durch pandemiebedingte Inaktivität entgegenwirken, Netzwerke stärken
– Langfristige Strukturen schaffen für Onlineveranstaltungen und Livestreams: wenn nötig (Pandemie) und / oder Interesse vorhanden, dann dauerhaftes Angebot schaffen zusätzlich und begleitet zum Frierock Festival
Beantragte Summe: 3.632,00 €
Gerade Sportgeschichte ist ein attraktives Mittel der historisch-politischen Bildung, wo in hervorragender Weise deutsche Geschichte erzählt und verständlich gemacht werden kann. Das Thema erreicht Menschen aller Generationen und ist besonders Schülernah. Aus diesem Grund möchte das Projekt insbesondere eine gemischte Adressatenschaft ansprechen. Zum einen soll die Gruppe der Sportbegeisterten, die aufgrund der bevorstehenden Olympischen Spiele dem Ereignis entgegenfiebern, angesprochen werden. Zum anderen sollen auch jüngere Bildungsschichten, insbesondere Schülerinnen und Schüler über das Thema Sport und Film Bezüge für einen Ausschnitt der Geschichte Ost-West-Gegensatzes in Kalten Krieg interessiert und gebildet werden.
Beantragte Summe: 2.400,00 €
Diese Ausstellung spricht besonders Grundschüler an. Das Leben der Jüdin Anne Frank wird in ihren letzten zwei Jahren beschrieben. Es ist wichtig, dass die Schüler von Verfolgung und Tod ganzer Bevölkerungsgeschichten erfahren und sich dazu positionieren. Wir wollen Rassismus Paroli bieten und Kinder zum Mitmachen anregen.
Beantragte Summe: 2.700,00 €
Wir verfolgen das Ziel einer resilienten und demokratisch eingearbeiteten Nachwuchsgeneration und wollen in den Gruppenprozessen Erfolgserlebnisse mit individuellen Ansätzen bei jedem Einzelnen schaffen. Barrieren wie Sprache, unterschiedliche Religion und verschiedene Millieus sollen keinen Einfluss auf ein erfolgreiches und erfüllendes Zusammensein nehmen. Das Großwudicker Sommermärchen strahlt diesen Grundsatz als wiederkehrendes Projekt aus. Durchsetzungsvermögen, Lust an Entscheidungsprozessen in der Gruppe, Kompromisfähigkeit, Toleranz, Stärkung des Emotionalverhaltens und die Weiterentwicklung der Sozialkompetenz sind weitere Ziele, die wir mit unserem Projekt verfolgen. Mit einer Filmvorführung von dem in der Nachkriegszeit spielenden Film „Toni Goldwascher“, möchten wir zur Tolleranzförderung und Wertschätzungsgewinnung animieren. Die Kinder setzen sich mit dem zweiten Weltkrieg auseinander und werden auf soziale Benachrichtigungen aufmerksam gemacht und sollen im besten Fall Vermeidungsstrategien entwickeln. Im Nachgang des Filmes möchten wir zur offenen Diskussion anregen und einladen.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
– Förderung bzw. Sicherung von gesellschaftlichem Engagement und Ehrenamt
– Selbstwirksamkeit stärken von jungen Menschen und Geflüchteten, Hemmungen abbauen eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen und die eigene Lebenswelt aktiv mitzugestalten
– Regionale Identität und Gemeinschaftsgefühl stärken durch Teilhabe und Partizipation
– Vorurteile abbauen und Rassismus verhindern, für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander, sowie soziale Kompetenzen lernen durch demokratisches Prozesse in Workshops und Erleben kollektiver Arbeitsweisen
– Lebenslanges Lernen: Gegenseitiges voneinander Lernen durch intergenerative und transkulturelle Begegnungen und Erlernen neuer Kompetenzen in einem für den einzelnen vorher unbekannten Bereich (z.B. handwerkliche Tätigkeiten, Medienkompetenzen, aber auch Kommunikations- und Führunsgkompetenzen)
Beantragte Summe: 1.986,00 €
Durch die Zusammenarbeit mit einer professionellen Band sollen die Chormitglieder neue Motivation und neue Verfahrungen erreichen. Künstler, die ebenfalls durch den Lockdown eingeschränkt waren und der Laienchor sollen zusammenkommen, Formen des gemeinsamen Musizierens finden, Erfahrungen austauschen und ein Konzert miteinander gestalten, in das letztlich auch die Besucher aktiv einbezogen werden. Das Thema „Home is…“ bietet eine breite Diskussionsgrundlage. In Gesprächen soll es um Heimat, Sehnsüchte, Unsicherheiten und Utopien gehen, die die Menschen bewegen. Durch das Miteinander des Laienchores mit der Band U.N.D. werden Vorurteile und Berührungsängste abgebaut. Die Chormitglieder werden selbstbewusster und finden neue Motivation. Auch die Band begibt sich aus einer „sozialen Blase“ heraus und wagt Neues. Am Ende des Projektes haben alle voneinander gelernt und sich weiterentwickelt. In das Projekt werden Menschen aus dem ländlichen Raum einbezogen und können kulturelle Teilhabe erfahren. Durch den partizipativen Austausch mit dem Publikum wird gegenseitiges Verständnis für vielfältige Lebensentwürfe zu entwickeln und gemeinsame Werte zu erkennen und zu schätzen.
Beantragte Summe: 900,00 €
Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass Menschen mit Ideen und Macher (Raumpioniere), die im Havelland entweder schon Projekte angestoßen haben – oder deren Projekte sich in der Entstehung befinden – sich vernetzen können, um sich auszutauschen, Synergien zu schaffen und Dinge gemeinsam zu bewältigen. Es geht darum zu verbinden und den Austausch zu fördern.
Einleitungstext:
Als Brandenburger mit Ideen sieht man sich oft mit verschiedensten Herausforderungen konfrontiert – immer neue Hürden, die man nehmen muss, um einzelne Projekte abzuschließen oder die Vision zu verwirklichen. Oft kann hierbei das bisherige Netzwerk nicht helfen, da diese Hürden individueller Natur sind. Wir glauben, dass vieles erleichtert würde, wenn man mehr teilt. Und zwar mit Menschen, die Ähnliches stemmen. Unser Ziel ist es daher eine Plattform zu schaffen, wo man sich austauschen kann. Über Probleme, Ämterkriege aber v. a. über Lösungen und Ansätze.
Beantragte Summe: 00,00 €
Mit dem Projekt des Familienflohmarkts spricht der Sportverein zum einen die Dorfbevölkerung und regionale Akteure an und möchte zum anderen einen sozialen Treffpunkt schaffen, um außerhalb der gefestigten Vereinsstrukturen, Familien integrativ zusammen zu führen. Mit der Waldstatt werden bereits vorhandene, zentrale Strukturen genutzt, welche unabhängig von Schule, Kita, Sportplatz, Feuerwehr, für jedermann regelmäßig genutzt werden können. Ob kurzes Verweilen/ Stöbern/ Kontakte knüpfen oder einfach mal Ausmisten und sich selbst, anderen und der Natur (gebraucht kaufen) Gutes tun. Die Waldstatt verfügt an dieser Stelle über notwendige, infrastrukturelle, personelle und marketingoffensive Kompetenzen, die Dorfkultur zu beleben und das dörflichen Miteinanders zu fördern. Es werden Synergieeffekte für ein zukunftsstarkes Dorfleben generiert und ein Format zur Initiierung von gemeinwohlorientierten Projekten geschaffen, an welchem alle Vereinen, Initiativen und öffentliche Einrichtungen mitwirken können.
Beantragte Summe: 1.980,00 €
Die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland-Nauen soll folgende Ziele erreichen:
1. Organisation, Umbau und Sicherung eines Steuerungsgremiums (BgA)
2. Durchführung von Demokratiekonferenzen
3. Initiierung und Durchführung von Netzwerkveranstaltungen
4. Beratung von Projektträgern zu möglichen Projektinhalten, zu möglicher Kofinanzierung, zu möglichen Kooperationspartnern und zu der thematischen Einbindung in die Leitzielfindung der PfD
5. Initiierung und Begleitung eines Jugendforums
6. Öffentlichkeitsarbeit
7. Kontinuierliche Evaluation der Projektziele im Fördergebiet
Beantragte Summe: 60.000 €
Unsere Formate der aufsuchenden Theaterpädagogik dienen dem Austausch der Teilnehmer*innen (im Folgenden TN), dem Empowerment und Erfahrung demokratischer Prozesse für die TN. Es geht uns darum Verbindungen von Akteur:innen im ländlichen und städtischen Raum über Künstlerisches zu schaffen um selbstbestimmte Inhalte und Prozesse für ein partizipatives, mobiles Theater der Zukunft gestalten zu können. Es geht uns um ein Neu-Erfahren, sowie eine positive Anbindung der TN zum Lebensort und Anregung zur aktiven Gestaltung. Weiteres Ziel ist es unsere Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Akteur:innen und sozialen Einrichtungen des HVL auszubauen um in gemeinsamen Konzepten in Zukunft zu kooperieren. Als künstlerischer Akteur entwirft das Traumschüff im Sinne von „Demokratie leben“ lokale Handlungsstrategien, um Demokratie und Vielfalt zu stärken und jeder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Wir berufen uns auf das Recht auf Teilhabe an Kultur als ein Menschenrecht gemäß Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Über das Künstlerische wollen wir Bürger:innen jeder Generation und Herkunft oder körperlicher Konstitution als kreative Akteur:innen verbinden. Mit Theater als interdisziplinäre Kunst gestalten wir gemeinsam mit der Gesellschaft die Gesellschaft.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Mit dem Projekt soll der 2021 bereits erfolgreich begonnene Prozess fortgeführt werden, dass Menschen mit Ideen und Macher (Raumpioniere), die im Havelland entweder schon Projekte anstoßen haben – oder deren Projekte sich in der Entstehung befinden – sich weiter vernetzen und austauschen können, um Synergien zu schaffen und Dinge gemeinsam zu bewältigen. Mit den geplanten 3 Veranstaltungen in verschiedenen Regionen/Orten des Havellandes soll der Austausch einzelner Interessierter Akteure in den jeweiligen Regionen des Landkreises gefördert werden. Entsprechend dem Ansinnen des Innovationsbündnisses HVL könnte als weiteres Ziel auch die Vernetzung der verschiedenen regionalen Netzwerke untereinander angestrebt werden.
Beantragte Summe: 00,00 €
Wie in den vergangenen Jahren bleibt das Hauptziel der Veranstaltungsreihe verschiedene Themen durch Lesungen und Diskussionsrunden in die Gesellschaft zu bringen, seien es gesellschaftliche, politische, kulturelle oder historischbildende Themen. Dabei sind die Themenfelder so offen wie möglich zu halten. So sollen die Lesungen mit interessanten Themen oder/und Autor*innen oder Vortragenden eine breite Öffentlichkeit erzeugen. Durch die anschließenden Diskussionen können dann die Themen vertieft werden und ein Austausch findet statt. Das Projekttel ist erreicht, wenn die Veranstaltung gut angenommen wurde, verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander ins Gespräch gekommen sind und dadurch verschiedene Lebensbereiche und Diskurse in die Gesellschaft eingebracht wurden.
Beantragte Summe: 3.375,00 €
Das Ziel des Gesamtprojekts war es, im ersten (noch nicht aus Mitteln der Pfd unterstützen) Schritt Kinder auf die Vereinsarbeit der Landfreuen aufmerksam zu speziell auf die Nutzung traditioneller Nahrungsmittel und daraus entstehender Gerichte aus ihrer Region neugierig zu machen. Das Verständnis, dass die Älteren noch selbst dafür sorgen mussten, dass sie Obst, Gemüse, Brot und Fleisch zur Verfügung hatten und sich nicht auf den Einzelhandel verlassen konnten, sollte geschaffen werden. Die Älteren wurden befragt und es wurden viele Rezepte gesammelt. Nun sollte ein Kochbuch entstehen, das von Kinderhänden gestaltet wurde. Ganz im Sinne der Kinder- und Jugendbeteiligung und gemeinwesenorientierter Netzwerkarbeit, in dem Fall mit Schule, Sozialarbeit, FFW, Angel-, Reitsport-, Karnevalsverein durften die Kinder der 6. Klasse aus der Kleinen Grundschule Großwudike in Rollen wie Presse, Rezeptbuchautoren, Fotografen, Künstler, Gruppenleiter und Öffentlichkeitsarbeit mit der MAZ gestalten. Als Endergebnis ist es wünschenswert, dass die Arbeit der Kinder durch den Druck des Kochbuches ein Erfolgserlebnis verzeichnen können und dass die Veröffentlichung des Kochbuches dazu anregt weitere Projekte in ähnlicher Form mit Kindern durchzuführen.
Beantragte Summe: 725,00 €
Pimp Your Town! Ist ein zeitgemäßes Werkzeug zur Jugendbeteiligung. Handelsorientiert und konzentriert, mit tollen Ergebnissen und der Erfahrung eines mitreißenden Politik-Events. Es ist ein Bildungsangebot zum Thema Kommunalpolitik, welches die Demokratie vor Ort stärkt. Es ist motivierend für die Jugendlichen, spannend für die Politik und erfrischend für die Verwaltung. Die beteiligten Jugendlichen nehmen Pimp Your Town! An einem Bildungsangebot zur Stärkung der Zivilgesellschaft teil. Mittels des Planspiels erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Sie erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert und werden so dafür begeistert, an der lokalen Politik teilhaben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen im Projekt, wie sie sich aktiv in ihrer Stadt beteiligen können. Sie entwickeln Ideen und Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern. Dabei wird das Verständnis für Demokratie und Toleranz gefördert und bei den Teilnehmenden ausgebildet. Dieses Verständnis bleibt aufgrund der positiven Demokratie-Erfahrung über das Projekt hinaus erhalten und wird an die Mitbürger weitergegeben.
Beantragte Summe: 9.900,00€
Pimp Your Town! Ist ein zeitgemäßes Werkzeug zur Jugendbeteiligung. Handelsorientiert und konzentriert, mit tollen Ergebnissen und der Erfahrung eines mitreißenden Politik-Events. Es ist ein Bildungsangebot zum Thema Kommunalpolitik, welches die Demokratie vor Ort stärkt. Es ist motivierend für die Jugendlichen, spannend für die Politik und erfrischend für die Verwaltung. Die beteiligten Jugendlichen nehmen Pimp Your Town! An einem Bildungsangebot zur Stärkung der Zivilgesellschaft teil. Mittels des Planspiels erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Sie erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert und werden so dafür begeistert, an der lokalen Politik teilhaben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen im Projekt, wie sie sich aktiv in ihrer Stadt beteiligen können. Sie entwickeln Ideen und Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern. Dabei wird das Verständnis für Demokratie und Toleranz gefördert und bei den Teilnehmenden ausgebildet. Dieses Verständnis bleibt aufgrund der positiven Demokratie-Erfahrung über das Projekt hinaus erhalten und wird an die Mitbürger weitergegeben.
Beantragte Summe: 7.900,00€
Wie stellen Sie in Ihrem Projekt sicher, dass jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht, seinem Alter, seiner Religion, seiner kulturellen, ethnischen und sozialen Herkunft sowie seiner Fähigkeiten an Ihrem Projekt teilhaben kann? (So nicht durch die Zielgruppe eingegrenzt…) […]Zudem ist aufgrund der Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst Havelland der Inklusionsgedanke ein weiterer wichtiger Gedanke Diversität erlebbar machen zu können und damit demokratische Veränderungen der Teilhabe unterschiedlicher Kulturen zu ermöglichen. Musik verbindet primär miteinander und dient als Medium und Auslöser (non)verbaler Kommunikation. Hier sollen sich die Jugendlichen unabhängig ihrer sozialen und ethnischen Herkunft frei ausprobieren dürfen. Das Projekt bietet Gelegenheit sich und andere kennenzulernen, aufeinander wirken zu können, sich mitzuteilen, einzuordnen, gegenseitig zu unterstützen und sich in Geduld zu üben, Rücksicht zu nehmen, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und zu achten als einen Grunddemokratischen Prozess einer offenen Gesellschaft.[,..] -Auszug aus Punkt fünf „Zielstellung“ der Konzeption. Sicher gestellt wird dieser Ansatz durch die pädagogische Projektbegleitung der Jugendsozialarbeiter aus den Bereichen JMD und Streetwork sowie der angepassten inhaltlichen Umsetzung der Experten in Form von verschiedenen Übungen innerhalb der Projekttage.
Das Erzählkaffee ist eien monatliche Veranstaltung im Gemeindezentrum. Die Dorfbewohner*innen sollen sich treffen, miteinander kommunizieren, vernetzten und altes Wissen an die Bevölkerung weitergeben. Anhand einer Hörstele wäre das alte Wissen der Steckelsdorfer*innen jederzeit hörbar. Durch das Drücken eines Knopfes werden alte Geschichten erzählt und somit in die „weite Welt“ getragen. Steckelsdorf Ausbau hat viel zu erzählen und gerade im Bezug auf das jetzige Kinderheim (im zweiten Weltkrieg: Landwerkheim) muss noch einiges aufgearbeitet werden. Nach dem Projekt, wäre es eine hörbare Zeitzeugenstunde, die vorläufig keiner mehr vergessen wird. Auch die Besonderheiten der katholischen Kirche sind eine Erzählung wert. Weitere Firmen und die Entstehung von Steckelsdorf Ausbau würde die „HÖRBAR“ hörbar machen.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Der Grundsatz bleibt: Kinder, egal, welcher Kultur, brauchen nach Goethes Worte, zwei Dinge: Flügel und Wurzeln. In diesem Sinne laden wir Teilnehmer*Multiplikatoren mit ihren Fähigkeiten und Talenten ein mit uns digital und so weit es derzeit machbar ist prozessorientiert sensibilisiert und motiviert werden, durch Mittel von Kunst ihre Kompetenzen zu stärken. Damit soll die Eigenverantwortlichkeit im Kontext der Mitmenschen mehr Raum an Bewusstsein gewinnen. Durch die Mittel von Kunst und Kreativität und dessen Techniken soll die Wahrnehmung des Einzelnen in der Gruppe in achtsamer Distanz gestärkt und die eigenen Sinne geschärft werden. Damit soll mehr Verantwortung für sich und damit für die Gesellschaft geübt werden.
Erfahrendes, Bewusst angeschautes, Begriffenes wird damit zur Basis für ein selbst bestimmtes Leben (auch im Ernstfall) und die selbständige Arbeit. Menschenrechte und Demokratie zu leben und weiterhin im täglichen Leben zu gestalten, heißt für uns auch sie immer wieder verantwortlich in den Raum der Gemeinschaft zu stellen. Multimedial, digital und in Achtsamkeit im öffentlichen Raum. Das Üben mit den Mitteln von Kunst wird somit zur täglichen Praxis. Ein Zielsetzung wird sein im Kindergarten der Knirpsenstadt mit den Teilnehmern das Atelierhaus im Haus zu gestalten, welches sich dann auch für die Kinder von Rhinow öffnen könnte. In der Obenschule werden wir uns verstärkt auf die Mittel der Kommunikation fokussieren. Hier wird zunehmend…
Beantragte Summe: 00,00 €
Wir möchten mit der Veranstaltung über die Strukturen politischer Verfolgung und Rechtsextremismus in der DDR-Diktatur aufklären und durch Selbstreflexion und Diskussion als auch die eigene vergangene, gegenwärtige und zukünftige Situation reflektieren. Der Unterschied des Lebens in einer Demokratie und dem Leben in einer Diktatur wird greifbar dargestellt durch Geralf Pochop. Dadurch sollen Demokratische Grundwerte klargemacht und eigeordnet werden, und deren Schutzbedürfnisse in den Fokus gerückt werden.
Beantragte Summe: 877,70 €
Unser Ziel ist die die Einbindung aller Friesacker in unsere Kulturveranstaltung(en), egal ob jung, alt, neu oder lang ansässig und ein WIR-Gefühl zu wecken und die eigene Wirksamkeit zu realisieren. Mit unserem bunten Donnerstag haben wir eine Möglichkeit auf sehr niederschwelligen Niveau alle Friesacker zusammen zu bringen und bei gemeinsamen Spiel, Sport, Musik und Barbecue ins Gespräch zu kommen. Unser Netzwerk ist hinlänglich bei der Partnerschaft für Demokratie bekannt. Wir erreichen durch das niederschwellige Zusammenbringen möglichst vielfältigster Personengruppen, in einem kreativen offenen Austausch, getragen vom Momentum der pragmatischen Machbarkeit, eine Vielzahl von persönlichen Interaktionen. In der Folge ergeben sich von selbst neue Handlungsoptionen und Projekte. Unser niederschwelliger Ansatz verspricht dabei den meisten Erfolg und trägt dazu bei ein Eigenverantowrtung für den Ort und die Region zu entwickeln. In der Konsequenz wird der ländliche Raum attraktiver für alle Menschen, das Gemeinwohl nimmt zu, eine mündige Zivilgesellschaft entsteht und die Abwanderung in politische Extrema, nimmt ab.
Beantragte Summe: 3.790,00 €
Der 24.09. soll dafür genutzt werden, die Projektidee eines intellektuellen Ortes ins Laufen zu bringen und aktiv um Beteiligung zu werben (Bücher zusammen sammeln & Bücherschrank gestalten). Dorfbewohner sollen sich zukünftig geplant treffen oder spontan begegnen, miteinander kommunizieren und sich zu aktuellen Themen oder Büchern austauschen. Die Waldstatt nimmt hierbei eine wichtige Schnittstellenfunktion für das Gemeinschaftsleben ein und ist bereits bekannt dafür, Menschen alter- und kulturunabhängig ins Gespräch zu bringen und gemeinsam an Ideen wirken zu lassen. Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. aber auch die Akteure aus Großwudicke sehen darin eine weitere Chance, die Dorfkultur zu beleben und das dörfliche Miteinanders zu fördern. Der Lesezirkel ist für alle Bürger zugänglich und soll zum kostenlosen Büchertausch genutzt werden.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg ist die Sichtbarmachung und Stärkung gegenwärtigen jüdischen Lebens. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung dieser Zielsetzung ist die Ausstellung L´Chaim, mit deren Hilfe eine Vielzahl unterschiedlicher Zielgruppe erreicht werden kann. Interessierte können auf diese Weise erste oder vertiefende Einblicke in gegenwärtiges jüdisches Leben in Deutschland erhalten und sich mit verschiedenen Aspekten jüdischen Lebens – darunter jüdische Religion und Heimat – auseinandersetzen. Die Roll-Up-Ausstellung soll folglich nicht nur die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland verdeutlichen und Mensch für das Themenfeld sensibilisieren, sondern gleichsam einen Beitrag zu Antisemitismusprävention im Land Brandenburg leisten.
Beantragte Summe: 2.975,00 €
Schaffung einer starken Identifikation mit der Natur!
Verantwortung für die Nachwelt.
Gemeinsame Aktion zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls.
Wissenserweiterung für unsere Kinder. Müllfreie Gemeinde
Stolz auf geleistete Arbeit
Beantragte Summe: 760,00 €
2022
2023
Die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland-Nauen soll folgende Ziele erreichen:
1. Organisation, Umbau und Sicherung eines Steuerungsgremiums (BgA)
2. Durchführung von Demokratiekonferenzen
3. Initiierung und Durchführung von Netzwerkveranstaltungen
4. Beratung von Projektträgern zu möglichen Projektinhalten, zu möglicher
Kofinanzierung, zu möglichen Kooperationspartnern und zu der thematischen Einbindung in die Leitzielfindung der PfD
5. Initiierung und Begleitung eines Jugendforums
6. Offentlichkeitsarbeit
7. Kontinuierliche Evaluation der Projektziele im Fördergebiet Maßnahmeplan
Beantragte Summe: 61.000,00 €
Das Projekt „EZA“ wird im Rahmen der laufenden AMIF-Ausschreibung des BAMF beantragt. Im Rahmen dieser Antragstellung verfolgt „EZA“ das Ziel der Förderung von gleichberechtigter Teilhabe von Drittstaatenangehörigen und Austausch mit der Aufnahmegesellschaft. Das Projekt orientiert sich an den folgenden beiden Zielen: Projektteil
1: Ausbau der Wissensbasis im Hinblick auf Migration und Integration, u.a. zum Abbau von Vorurteilen, Projekte zur Wissensvermittlung über Migration und Integration, Projekte zur Aufarbeitung der Einflüsse der Migration auf Land, Kultur und Kunst. Projektteil 2: Maßnahmen welche die aktive Teilnahme von Drittstaatsangehörigen am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und unterstützen, Z.B. Projekte zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Für die Antragstellung im AMIF ist eine Kofinanzierung notwendig/ für deren Unterstützung wir die Partnerschaften für Demokratie gewinnen möchten. EZA zielt auf die Einbindung der Bürgerschaft in die Bewältigung der gesellschaftlichen Aufgabe der Integration von Drittstaatsangehörigen und damit einhergehend die Gestaltung der Migrationsgesellschaft, Dazu gehört ganz wesentlich, dass legale Migration als Normalität wahrgenommen wird. Vor Ort soll der Kompetenzaufbau, Verständnis und Empathie der Bürgerschaft gestärkt werden. Dabei stehen die kleineren Städte und der ländliche Raum in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern mit seinen Klein- und Mittelstädten im Fokus, um dort angepasste und tragfähige Verhaltensweisen der Akzeptanz von legaler Migration zu verankern. Es soll ein Netzwerk von Veranstaltungsorten aufgebaut werden, die für diese Kompetenzvermittlung Verantwortung übernehmen und die Angebote des Projektes regelmäßig umsetzen. Angesprochen werden Bibliotheken und kleine kommunale oder unabhängige Kulturzentren, Museen oder Bildungszentren. Über diese Orte soll eine Präsenz des Themas legale Migration in der lokalen und regionalen Öffentlichkeit entstehen, damit dauerhaft Wissen über Herkunftsländer und deren Kultur vermittelt werden kann. Ein weiteres Ziel ist, die Zivilgesellschaft auch gegen subtile Ansätze der Menschenverachtung seitens rechter politischer Gruppen zu sensibilisieren. Die Fähigkeit der Auseinandersetzung mit Rassismus und Menschenverachtung soll gefördert werden, um den Drittstaatsangehörigen das Leben auch in kleinen Städten ohne Anfeindungen zu ermöglichen. Hinzu kommt die Förderung des Engagements und der Kompetenz der Zivilgesellschaft zur Integration von Drittstaatsangehörigen in die eigenen Strukturen wie Z.B. Initiativen und Vereine. Dabei stehen die Strukturen von Umweltvereinen bzw. die lokalen Gruppen der Umweltverbände und die Fördervereine von Gedenkstätten im Fokus. Für die Umweltvereine und Verbände soll eine Kompetenzentwicklung zur Integration von Drittstaatsangehörigen in die aktive Umweltarbeit, Z.B. Landschaftspflege, Vermittlung von Nachhaltigkeit, etc. angeboten werden. Für die Fördervereine von Gedenkstätten soll die Frage von Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft bearbeitet werden, um Angebote an Drittstaatsangehörige zur Diskussion und zum Engagement machen zu können. Das Projekt entwickelt und verankert in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern einen positiven Diskurs über legale Zuwanderung. Es zielt auf die Zurückdrängung von Ressentiments gegenüber Fremden, Es unterstützt ostdeutsche Regionen, damit sie an europäische Diskurse anknüpfen können. Die ostdeutschen Regionen sind von. Massivem Fachkräftemangel betroffen und auf Zuwanderung angewiesen, so dass ein positives Verständnis von interkultureller Öffnung und Migration dem Wirtschaftsstandort regional und in Europa nutzt. EZA tritt mit allen Veranstaltungen und Ansätzen propagierten Nationalismen und undemokratischen Strukturen entgegen. Die demokratischen und rechtsstaatlichen Werte der Europäischen Union werden gelebt und vermittelt. Der Gedanke der Interdependenz zwischen den Menschen gilt auch für die staatliche Struktur und das europäische Zusammenleben. Vor diesem Hintergrund stützt das Projekt ein starkes, demokratisches Europa. Die fünf Projektmaßnahmen „EZA“ besteht aus fünf Maßnahmen. Jede der Maßnahmen deckt einen Bereich der Wissensvermittlung und macht unterschiedliche Diskursangebote. Dabei steht in der Maßnahme 1: „Diskursraum: Lesungen, Vortrage und Filme“ die Wissensvermittlung über die Herkunftsländer und deren Kultur im Vordergrund. Aufgrund der aktuellen Situation werden sich dabei Veranstaltungen um die Ukraine, um Syrien, Afghanistan, den Irak und den Iran drehen. Die Maßnahme 2 „Theaterraum im Haus Europa“ – Der Theaterraum ist der Ort der Auseinandersetzung mit der Verzweiflung des Exils – dem verlassenen Ort, dem verlassenen Haus. Der Theaterraum kann der Ort der Ankunft sein. Der Theaterraum beschreibt die Hilflosigkeit seiner Bewohnerinnen im Haus Europa, ihrer Ängste und Vorstellungen, ihrer eigenen gesellschaftlichen Machtstrukturen und Zwänge. Vielstimmigkeit, Mehrsprachigkeit und der gestaltete Bühnenraum laden ein zu einem emotionalen und vertiefenden Diskurs mit und über den Anderen und unsere europäische deutsche Gesellschaft. Das Freilegen von verfestigten gesellschaftlichen Strukturen und Ängsten steht im Mittelpunkt, Migration und Inklusion im Haus Europa kann nur gelingen, wenn das Haus aufgeräumt ist und sich seiner eigenen Probleme bewusst ist. Maßnahme 3: Der edle Wilde in unserem Wohnzimmer – Szenische Lesungen/Theaterperformance von Texten von Karl May. Die edlen Wilden Karl Mays laden zur Identifikation ein. Wie sie, entstanden sind und in unsere Wohnzimmer gelangten und trotzdem Rassismus transportieren, untersucht eine Performance bzw. szenische Lesung in einer Textkollage. Es ist eine Reise zwischen Realität und Projektion, die die Spuren der zurückliegenden Jahrhunderte aufnimmt und der deutschen Gesellschaft die Herkunft eines unbewussten und tiefen Rassismus aufzeigt, der zu wenig bewusst ist. Maßnahme 4: Engagement, Integration und Naturschutz: Die Öffnung der Zivilgesellschaft für Drittstaatsangehörige setzt voraus, dass die Zivilgesellschaft selbst aktiv wird und sowohl die eigenen möglichen Vorurteile bearbeitet als auch den Mut hat auf Drittstaatsangehörige zuzugehen. Fortbildungen und Handreichungen im Bereich Natur- und Umweltschutz unterstützen diesen Prozess. Maßnahme 5: Engagement für eine gemeinsame Erinnerungskultur. Zivilgesellschaftliche Initiativen im Themenfeld Erinnerungskultur sollen dabei unterstützt werden, Drittstaatsangehörige aufzunehmen. Gerade die deutsche Erinnerungskultur ist vom Holocaust und dem Gedenken an dessen Opfer geprägt. Drittstaatsangehörige Z.B. aus der Ukraine kommen jedoch aus Ländern, die eine historische Erfahrung als Opfer haben oder deren historische Erfahrung sich aus der kolonialen Erfahrung zusammensetzt. Wie können sich Initiativen der Erinnerungskultur einer mehrdimensionalen Geschichte öffnen ohne dabei den negativen Gründungsmythos „Holocaust“ zu vernachlässigen oder zu relativieren, Mit der Reflektion der eigenen Erinnerungskultur geht einher, dass die Muster des Erinnerns und des Aufbaus von Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft erkannt werden können. Damit werden auch die Mechanismen von Ausgrenzung deutlich. Zu jeder Maßnahme gehören unterschiedliche Angebote der Umsetzung. Von Workshops um Inhalte zu erarbeiten und darauf aufbauenden Fortbildungen, über Theateraufführungen und Inszenierungen, sowie Lesungen und Vortrage. Zu allen Angeboten gehört eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, um sie bekannt zu machen und zu verankern.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Das primäre Ziel des Projektes besteht darin, bei den Kindern eine nachhaltig erweiterte Perspektive auf das Thema Wertschätzung zu entwickeln und dieses in ihrem Alltag fest zu integrieren. Demokratische Prinzipien sollen verstanden und dauerhaft in die Lebenswelt der Kinder integriert werden. Soziale Kompetenzen sollen erlernt werden, um ein soziales Miteinander zu stärken, Wertschätzung sich und anderen gegenüber soll als positives Erlebnis begriffen und verinnerlicht werden. Der Umgang der Kinder mit sich und anderen entwickelt sich positiv.
Beantragte Summe: 2.775,00 €
Durch das Projekt sollen die teilnehmenden Kinder untereinander in Austausch treten und zur Teilhabe an demokratischen Prozessen befähigt werden. Künstlerische Zugänge diesen hierbei als Mittel, um gesellschaftliche Partizipation zu ermöglichen. Die Teilnehmer*innen werden angeregt, ihren Lebensort neu wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Weiteres Ziel ist es unsere Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und sozialen Einrichtungen des Havellandes zu erweitern und zu festigen. Als künstlerischer Akteur entwirft des Traumschüff im Sinne von „Demokratie leben“ lokale Handlungsstrategien, um Demokratie und Vielfalt zu stärken und Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Wir berufen uns auf das Recht auf Teilhabe an Kultur als ein Menschenrecht gemäß Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Über das Theater wollen wir Kindern unabhängig von Herkunft, Geschlecht und körperlicher Konstitution spielerisch in ihrer kulturellen Teilhabe stärken. Auf diese Weise ermöglichen wir e den Kindern, Diversitätskompetenz zu entwickeln und diese aktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft einbringen.
Beantragte Summe. 3.000,00 €
Wir fragen: Wer sollte eigentlich auch im Rampenlicht stehen? Wer hat sich um Rathenow oder Menschen in Rathenow besonders verdient gemacht? Dabei denken wir nicht an die klassische Ehrenbürgerschaft. Sondern an Menschen, denen zu danken ist.
Die Spuren hinterlassen haben, die wir nicht vergessen sollten
Die in Rathenow oder für Rathenow gewirkt haben
Die vielleicht auch vorbildhaft sind.
Beruflich oder ehrenamtlich.
Gestern oder heute
Diese Menschen unserer Stadt, welche durch Vorschlags- und Abstimmungsprozesse ausgewählt wurden, sichtbar zu machen, ist das letztendliche Ziel. Auf dem Weg dorthin, werden viele Beteiligungsprozesse ein breites Forum ermöglichen. Personen sollen sich über Mitmenschen positiv austauschen und Engegement soll sichtbar werden.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Im Jahr 2022 hat weniger nachlassende Corona-Pandemie unsere Arbeit in der Reihe „Europa-Matinée“ beeinträchtigt, sondern der von Russland am 24. Februar begonnene Krieg gegen die Ukraine. Unsere drei Vortrags- und Diskussionsverantaltungen am 8. Mai mit Frau Marianne Birthler, am 3. Juli mit Herrn Stephan Stuchlik sowie am 4. Dezember mit Herrn Igor Yakypenko waren davon bestimmt. Es nötig, die „Europa-Matinée“ weiterzuführen. Denn jetzt erst recht gilt es, die Ziele und Aufgaben bei der Gestaltung eines einigen Europas zu gewinnen. Menschenrechte, Frieden und Sicherheit müssen weiterhin als hohes zu schätzendes Gut ins Bewusstsein gerückt werden. Es bleibt dabei: Mit anderen gesellschaftlichen Gruppen wollen wir für den Schutz der Menschenrechte und ein weltoffenes Leben in Europa werben; die politische EU-Realität entspricht dem leider noch nicht. Dem genannten Zeil sollen wieder ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Diskussionsrunden dienen. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Meschen in unserer Region und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa vergrößert wird. Der Ukraine-Krieg und seine Folgen sind da eine große Herausforderung.
Beantragte Summe: 2.520,00 €
Wie in den vergangenen 2 Jahren bleibt das Hauptziel der Veranstaltungsreihe verschiedene Themen durch Lesungen mit anschließenden Diskussionsrunden in die Gesellschaft zu bringen, seien es gesellschaftliche, politische, kulturelle oder historischbildende Themen. Dabei sind die Themenfelder so offen wie möglich zu halten. Die Lesungen sollen durch interessante Themen oder/und Autor*innen oder Vortragenden eine breite Öffentlichkeit erzeugen. Durch die anschließenden Diskussionen können dann die Themen vertieft werden und ein Austausch findet statt. Das Projektziel ist erreicht, wenn die Veranstaltungen gut angenommen wurden, verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander ins Gespräch gekommen sind und dadurch verschiedene Lebensbereiche und Diskurse in die Gesellschaft eingebracht wurden.
Beantragte Summe: 3.375,00 €
AUF DIE EIGENEN FÜSSE KOMMEN
Und das, was dranhängt, verantwortungsvoll mit künstlerischen Methoden und Techniken in den Blick bekommen, um eine berührende Performance im Rahmen des Interkulturellen Parkfestes im Optikpark Rathenow 2023 zu realisieren, soll für das kommende KUNSTSTOFFPROJEKT mit Jugendlichen der Gesamtschule Brunde H. Bürgel unser gemeinsames Thema sein.
Vorraussetzungen:
Üben, um Verantwortung für sich selbst zu spüren und sich selbst zu vertrauen, in einer „Rolle“ auf das Gegenüber zuzugehen, seine Kreation eindrucksvoll zu präsentieren und in den Dialog zu gehen. Dazu gehört, das zu lieben, was an den Füssen dranhängt: der Körper, der Schuh, die eigenen Erfahrung, die Seele…
Beantragte Summe: 00,000 €
Mit dem Projekt soll der 2021 bereits erfolgreich begonnene Prozess fortgeführt werden, dass Menschen mit Ideen und Macher (Raumpioniere), die im Havelland entweder schon Projekte angestoßen haben – oder deren Projekte sich in der Entstehung befinden – sich weiter vernetzen und austauschen können, um Synergien zu schaffen und Dinge gemeinsam zu bewältigen.
Mit den geplanten 3 Veranstaltungen soll der Austausch einzelner interessierter Akteure in den jeweiligen Regionen des Landkreises Havelland gefördert werden. Entsprechend dem Ansinnen des Innovationsbündnisses HVL könnte als weiteres Ziel auch die Vernetzung der verschiedenen regionalen Netzwerke untereinander angestrebt werden.
Beantragte Summe: 3.300,00 €
Pimp Your Town! Ist ein zeitgemäßes Werkzeug zur Jugendbeteiligung. Handelsorientiert und konzentriert, mit tollen Ergebnissen und der Erfahrung eines mitreißenden Politik-Events. Es ist ein Bildungsangebot zum Thema Kommunalpolitik, welches die Demokratie vor Ort stärkt. Es ist motivierend für die Jugendlichen, spannend für die Politik und erfrischend für die Verwaltung. Die beteiligten Jugendlichen nehmen Pimp Your Town! An einem Bildungsangebot zur Stärkung der Zivilgesellschaft teil. Mittels des Planspiels erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Stadt noch lebenswerter zu machen. Sie erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert und werden so dafür begeistert, an der lokalen Politik teilhaben. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen im Projekt, wie sie sich aktiv in ihrer Stadt beteiligen können. Sie entwickeln Ideen und Strategien, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern. Dabei wird das Verständnis für Demokratie und Toleranz gefördert und bei den Teilnehmenden ausgebildet. Dieses Verständnis bleibt aufgrund der positiven Demokratie-Erfahrung über das Projekt hinaus erhalten und wird an die Mitbürger weitergegeben.
Beantragte Summe: 9.900,00 €
Mit einem 3-5 minütigen Imagefilm über den Bunten Wochentag 2023 wollen wir Öffentlichkeitsarbeit für diese Art von Veranstaltung aber auch für die Arbeit des PfD mache. Wir wollen zeigen, wie die Mittel der PfD verwendet werden können und dass auch diese Art von niederschwelligen Veranstaltungen förderbar sind. Es soll gezeigt werden, dass man sich verwirklichen kann und wenn man eine Idee hat, Menschen zusammen zu bringen, kann man diese mithilfe der PfD umsetzen. Im Film soll es 2 Interviews geben. Eines mit dem Veranstalterteam des Bunten Wochentags. In diesem soll auch darauf eingegangen werden, wie die Idee zum Bunten Wochentag entstanden ist und was die Motivationen waren. Und auch, wie man eine solche Veranstaltungsgrund organisiert. Das weitere Interview soll mit einem oder mehreren BGA Ausschuss-Mitglieder+innen geführt werden und/oder Mike Stampehl. Darin soll erklärt werden, wie der BGA arbeitet und was PfD ist. Ziel ist bes, die Mittel der PfD noch präsenter im Havelland zu machen und noch mehr Menschen davon zu überzeugen, dass es sich lohnen kann, einen Antrag zu stellen und auch Ideen einfach mal niederschwellig umsetzen.
Beantragte Summe: 1.650,00 €
Unser Ziel ist die Einbindung aller Friesacker in unserer Kulturveranstaltung(en), egal ob jung, alt, neu hinzugezogen oder schon lang im Ort ansässig und damit des WIR-Gefühl zu stärken. Mit unserem bunten Wochentag nutzen wir die Möglichkeit, auf sehr niederschwelligem Niveau alle Frisacker zusammenzubringen und bei gemeinsamen Spielen, Sport, Musik und Grill ins Gespräch zu kommen, Unser Netzwerk ist hinlänglich bei der Partnerschaft für Demokratie bekannt. Wir erreichen durch das Zusammenbringen möglichst vielfältiger Personengruppen bei einem kreativen und offenen Austausch ein großes WOR-Gefühl. In der Folge ergeben sich von selbst neue Handlungsoptionen und Projekte. Unser niederschwelliger Ansatz verspricht dabei den meisten Erfolg und trägt dazu bei, eine Eigenverantwortung für den Ort und die Region zu entwickeln. In der Konsequenz wird der ländliche Raum attraktiver für alle Menschen, das Gemeinwohl nimmt zu, eine mündige Zivilgesellschaft entsteht und die Abwanderung in politische Extrema nimmt ab.
Beantragte Summe: 3.200,00 €
Unter dem Dach –Demokratie fördern – Vielfalt gestalten – Extremismus vorbeugen- wollen wir Kinder und Jugendliche in einem Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt Projekt motivieren, an den sie betreffenden Themen in ihrem Lebensumfeld teilzuhaben, mitzuentscheiden und mitzuwirken. Wir wollen, dass junge Menschen sich in ihrem Umfeld einbringen und dieses aktiv mitgestalten. Sie sollen demokratisch über die Förderung von Ideen und Projekten entscheiden.
Beantragte Summe: 80.000,00 €
Die Zukunftskonferenz ist die wichtigste und grösste Veranstaltung des Innovationsbündnisses im Jahr. Sie wird genutzt, um alle wichtigen Vertreter und Akteure im Havelland zu versammeln und gemeinsam wichtige Themen zu bearbeiten und zu besprechen. Hier soll sich die Quintessenz der Themata herauskristallisieren, die im Anschluss in Arbeitskreisen weiterbearbeitet und in zukünftige Projekte umgewandelt werden können.
Aktuell gibt es viele Themen, die die Menschen im Havelland bewegt, die für das Leben und die Arbeit wichtig oder notwendig sind. Durch die Zukunftskonferenz sollen die Kernpunkte dessen herausgearbeitet werden und Grundlage für die weiteren Aktivitäten in diesem Bereich sein.
Durch die Zusammenarbeit mit der Partnerschaft für Demokratie will das Innovationsbündnis den Wirkungsradius der Akteure um das westliche Havelland erweitern, da es bisher vor allem im östlichen Teil aktiv war. Um das gesamte Havelland in die Arbeit des Bündnisses einzubeziehen, ist die Sichtweise und Aktivierung beider Bereiche wichtig. Dies soll mit der gemeinsamen Zukunftskonferenz erreicht werden.
Beantragte Summe: 2.650,00 €
Seit 2022 führen wir erfolgreich Schnupperkurse an Havelländer Schulen durch und haben dabei 4 Schul-AGs gebildet, die von uns betreut werden. Jetzt möchten wir den nächsten Schritt machen und in den Ligabetrieb starten, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Leistungen zeigen und mit anderen U 13 Teams vergleichen können. Mit den Turnieren möchten wir gezielt an den motorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler arbeiten, die durch die Corona-Pandemie deutliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig möchten wir auch die sozialen Kompetenzen fördern, indem wir die Zusammenarbeit zwischen Mädchen und Jungs sowie das Fair Play schulen und leben.
Beantragte Summe: 2.430,00 €
Bewusstmachung, dass die lokale Geschichte auch in unserer Region auch immer eine Geschichte von Zuwanderung und Migration gewesen ist. Wir wollen auf die Bewältigung von kulturellen Unterschieden (Katholiken in protestantischer Umgebung) hinweisen und die Integration von „Fremden“ (Westfalen) darstellen. Unser Film und die Aufstellung zeigen, dass Fragen von Anderssein und kulturellen Unterschieden nicht erst in der heutigen Zeit auftreten, sondern in allen Epochen der brandenburg-preußischen Geschichte vorkommen. Somit wird dem lokalen Publikum ein Stück Heimatgeschichte näher gebracht, das auch im größeren Kontext von Zusammenleben und Assimilation gesehen werden kann.
Beantragte Summe: 3.500,00 €
Das Projekt findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rathenow statt.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland-Nauen soll folgende Ziele erreichen:
1. Organisation, Umbau und Sicherung eines Steuerungsgremiums (BgA)
2. Durchführung von Demokratiekonferenzen
3. Initiierung und Durchführung von Netzwerkveranstaltungen
4. Beratung von Projektträgern zu möglichen Projektinhalten, zu möglicher
Kofinanzierung, zu möglichen Kooperationspartnern und zu der thematischen Einbindung in die Leitzielfindung der PfD
5. Initiierung und Begleitung eines Jugendforums
6. Offentlichkeitsarbeit
7. Kontinuierliche Evaluation der Projektziele im Fördergebiet
Beantragte Summe: 62.000,00 €
Es nötig, die „Europa-Matinéen“ weiterzuführen. Die Weltlage mit dem Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die drohende Klimakatastrophe verlangen ein geeintes und starkes Europa, iaber nationale Bestrebungen gefährden das nötige gemeinsame Handeln. Darum gilt es, den Sinn und die Notwendigkeit eines einigen Europas möglichst vielen Menschen zu vermitteln und sie für ein geeintes demokratisches Europa zu gewinnen. Mit anderen gesellschaftlichen Gruppen wollen wir für den Schutz der Menschenrechte und ein weltoffenes Leben in Europa werben; die politische EU-Realität entspricht dem leider noch nicht. Dem genannten Ziel sollen wieder ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Diskussionsrunden dienen. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Menschen in unserer Region und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa vergrößert wird.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Europa ist schön, bunt und erlebnisreich, das kann man auch ohne eine Reise erfahren! Historisch, romantisch, entdeckend oder mörderisch, alles ist erlebbar durch die Welt der Bücher. Und was ist schöner, als im Sommer neue Bücher kennenzulernen, dabei ins Gespräch zu kommen und den Abend im Liegestuhl ausklingen zu lassen? Das geht im Sommer 2024 in Rathenow. Wir eröffnen den „SommerLesePub“. Am Schleusenplatz, im gemütlichen Hof der Bibliothek, laden wir an sechs Abenden zum Lesen ein. Jeweils eine Sprache steht dabei im Mittelpunkt und wird durch eine Expertin vorgestellt. Anschließend startet das „Bookdating“, bei dem jeder sein mitgebrachtes Buch seinem Gegenüber vorstellen kann. Ziel des Projektes ist es, in Berührung mit anderen Sprachen, anderen Kulturen und deren Lebenswelten zu kommen. Durch die Dozenten wird eine jeweilige Nation oder Sprachreligion vorgestellt. Durch ausgewählte Literatur wird dann das Thema vertieft. Hierbei kommen die Teilnehmer*innen in Kontakt mit europäischen Sprachfamilien und ins Gespräch darüber, ebenso über die unterschiedlichen literarischen Bewegungen und Ausdrucksformen.
Beantragte Summe: 1.260,00 €
Wie in den vergangenen 3 Jahren bleibt das Hauptziel der Veranstaltungsreihe verschiedene Themen durch Lesungen mit anschließenden Diskussionsrunden in die Gesellschaft zu bringen. Seien es gesellschaftliche, politische, kulturelle oder historisch-bildende Themen, die zum nachdenken und diskutieren einladen. Dabei sind die Themenfelder so offen wie möglich zu halten. Die Lesungen sollen durch interessante Themen oder/und Autor*innen oder Vortragenden eine breite Öffentlichkeit erzeugen. Durch die anschließenden Diskussionen können dann die Themen vertieft werden und ein Austausch findet statt. Das Projektziel ist erreicht, wenn die Veranstaltungen gut angenommen wurden, verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander ins Gespräch gekommen sind und dadurch verschiedene Lebensbereiche und Diskurse in die Gesellschaft eingebracht wurden.
Beantragte Summe: 3.375,00 €
Medienerziehung, Demokratieerziehung, Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage sind wir immer interessiert Ausstellungen in dieser Form zu organisieren., Fremdenfeindlichkeit verhindern, Interkulturalität fördern, Toleranz und Weltbild stabilisieren, AG Mitglieder als Mentor ausbilden
Beantragte Summe: 2.700,00 €
Zum Stadtfest im Optikpark Rathenow am 6.7. schaffen wir eine Kommunikationsplattform über Nachbarschaft und Gemeinschaft. Wir präsentieren unsere Arbeit in Rathenow und dem Westhavelland aus Vorgängerprojekten in Form einer interaktiven Ausstellung, um über die Stärken der Region (und kulinarische „regionale Spezialitäten“) in einen Austausch zu kommen. Übergeordnetes Ziel ist die Demokratiestärkung durch Impulsgebung zur Partizipation und Teilhabe. Wir schaffen einen spielerischen Reflektionsraum für Ideen und Austausch, anknüpfend an unsere Aktionen in Bushaltestellen-Wartehäuschen im Dezember 2024. Durch das Einbinden der Menschen in partizipative Prozesse bekommen sie die Gelegenheit, Erfahrungen der Selbstwirksamkeit zu sammeln, welche sie ermutigt, eigene Ideen umzusetzen und sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die Menschen werden ermutigt sich ohne Hemmschwelle mit Kunst und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Vor dem eigentlichen Veranstaltungstag werden wir einen Tag lang zu Fuß durch die Region laufen und aktiv zur Veranstaltung einladen und fotografische Aufnahmen anfertigen.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
Förderung einer demokratiefesten Willkommenskultur: Das Hauptziel des Projekts ist es, in ländlichen Gebieten eine starke und offene Gemeinschaft zu schaffen, die auf demokratischen Werten basiert. Dazu gehört die Förderung von Toleranz, Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Durch thematische Botschaften auf Mehrwegverpackungen möchten wir Bewusstsein für diese Werte schaffen und den Dialog zwischen den Gemeindemitgliedern anregen. Die Botschaften sollen als Gesprächsanstoß dienen. Ein Bestandteil des Projekts ist die umweltfreundliche Initiative, den Verpackungsmüll durch die Nutzung von Mehrwegverpackungen zu reduzieren.
Förderung des lokalen Engagements und Gemeinschaftsgefühls: Das Projekt zielt darauf ab, lokale Vereine und Einwohner zu motivieren, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde zu beteiligen. Wir planen, Veranstaltungen zu organisieren, um den Austausch zwischen den Gemeindemitgliedern zu fördern und sie dazu zu ermutigen, sich für demokratische Werte und Umweltschutz einzusetzen. Ein wesentlicher Aspekt ist es, einen konstruktiven Dialog innerhalb der Gemeinschaft zu fördern und die Menschen dazu anregen, sich über Themen wie Demokratie, Toleranz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit auszutauschen. Dadurch soll ein tiefgreifendes Verständnis und Engagement für diese wichtigen Themen in der ländlichen Gemeinschaft
Beantragte Summe: 00,00 €
Mit den Lesungen soll der Diskurs angeregt werden und in Nauen mit der Stadtbibliothek ein regelmäßiger Ort des Austauschs zu politischen, historischen und kulturellen Themen geschaffen werden.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
Mit unseren beiden Inszenierungen JAHRMARKT EUROPA und EVENT wollen wir in der Kulturscheune Ribbeck vier Gastspiele anbieten, um Menschen aus der Region ein kulturelles Erlebnis zu ermöglichen. JAHRMARKT EUROPA ist ein Kaleidoskop der vielfältigen europäischen Kunst und Kultur der 1920er Jahre, geprägt vom idealistischen Glauben an einen geeinten europäischen Kontinent. Das Stück basiert auf dem Europa Almanach 1925, ein Buch das in der NS-Zeit verboten war, weil viele der Künstler:innen, die für dieses Buch Beiträge verfasst hatten, als „entartet“ gebrandmarkt wurden. Der Monolog EVENT reflektiert – ausgehend von Konventionen und Bräuchen am Theater – unsere moderne Gesellschaft, die zwischen tiefer Sehnsucht nach echter Zusammenkunft und zunehmender Isolation des Einzelnen immer brüchiger zu werden scheint. Ein unterhaltsamer und zugleich sehr nachdenklicher Abend. Beide Inszenierungen laden sehr zum Austausch und Diskurs ein. Die Kulturscheune Ribbeck ist dafür ein sehr geeigneter Ort, der Menschen niederschwellig zur Teilhabe einlädt. Im besten Fall wird die Kulturscheune als Gesellschaftsort gestärkt und präsenter.
Beantragte Summe: 2.500,00 €
– Die Kinder und Jugendlichen werden in Ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu einem resilienten, eigenverantwortlichen, kritikfähigen und handlungssicheren Individuum unterstützt.
– Die Kinder und Jugendlichen erfahren ihre Lebenswelt als demokratische Gemeinschaft, die sie mitbestimmen können.
– Es entwickelt sich eine partizipative Freizeitgestaltung, die ebenfalls die Selbstverantwortung, Eigeninitiative, soziales Engagement sowie Zivitcourage fördert.
– Es entstehen nachhaltige Kooperationsbeziehungen zwischen der Zivilgesellschaft, Vereinen und Schulen.
– Der zunehmenden? Unbeweglichkeit “ von Kindern und Jugendlichen, und den daraus entstehenden gesundheitlichen Folgen wird entgegengewirkt.
Beantragte Summe: 4.686,00 €
Generell wünschen wir uns die Begegnung, das Kennenlernen und das Miteinander-ins-Gespräch kommen der Menschen, die in Paulinenaue leben. Konkret möchten wir auch die Identifikation mit dem Ort, mit der Geschichte des Ortes stärken. In diesem Jahr möchten wir uns, neben dem Thema, das uns ortsgeschichtlich immer wichtig ist, der Erhalt des leerstehenden denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes, zwei Themen zuwenden. Das ist zum einen ein altes, seit 1916 und bis in die 70er-Jahre existierendes Pferdegestüt zweier Züchter, der Gebrüder Knauer. Der Hof wurde nach dem Tod der Brüder zerstört und abgetragen, die Baustoffe zum Bau anderer Gebäude genutzt. Heute erinnert an dem ehemaligen Standort nichts mehr an den Hof. Dieser Prozess des kompletten Abtragens ist erschütternd und soll thematisiert werden: Ende und Neuanfang, Veränderung. Zum anderen wollen wir auf ein großes Bienenhaus aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, aufmerksam machen. Wir wollen die Biene und ihren Lebensraum, den Artenschwund, das Artensterben, den Klimawandel thematisieren.
Beantragte Summe: 3.070,00 €
Mit dem Projekt verfolgen wir das Ziel, den seit 2021 begonnenen Prozess weiterzuführen und zu intensivieren, der Menschen mit Ideen und Umsetzer – sogenannte Raumpioniere – im Havelland zusammenbringt. Diese Personen haben entweder bereits Projekte ins Leben gerufen oder befinden sich in der Phase der Projektentstehung. Die guten Erfolge und das positive Feedback aus den Treffen des Jahres 2023 bestärken uns in der Absicht, auch im Jahr 2024 Treffen zu organisieren. Um den Nutzen dieser Zusammenkünfte weiter zu steigern, planen wir für 2024, die Treffen themenbezogen zu gestalten. Diese thematische Ausrichtung soll die Bildung von Arbeits- bzw. Themengemeinschaften fördern, wodurch ein tiefergehender Austausch ermöglicht und die Synergieeffekte zwischen den Akteuren maximiert werden können.
Durch die themenbezogenen Treffen sollen die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, sich gezielt mit Gleichgesinnten zu vernetzen, von deren Erfahrungen zu profitieren und gemeinsam an Lösungen für spezifische Herausforderungen zu arbeiten. Dies soll nicht nur die Effektivität der Projekte im Havelland steigern, sondern auch eine nachhaltige Vernetzung und Zusammenarbeit in Arbeitsgemeinschaften innerhalb des Landkreises fördern.
Beantragte Summe: 1.700,00 €
Das Projekt möchte Begegnungen über den eigenen Kulturkreis hinaus ermöglichen. Die Jugendlichen sollen merken, wie wichtig und erfüllend es ein kann, sich mit Kindern und Jugendlichen in einem anderen europäischen Land (Rumänien) zu treffen und für sie da zu sein. Der Kern des Projektes besteht in der Begegnung und im täglichen Leben zusammen in dem Kinderheim. Die Jugendlichen wohnen im Heim, essen zusammen mit den Kindern und verbringen den ganzen Tag mit ihnen. Die Kinder und Jugendlichen des Heims zeigen ihnen die Schule und den Ort und besuchen Mitbewohner des Dorfes.
Die Dorfbewohner gehören zum großen Teil der deutsch-ungarischen Minderheit an und haben unter der rumänischen Verwaltung keinen leichten Stand. Die Solidarität und die Hilfe aus Deutschland sind lebenswichtig für das Heim und das ganze Dorf, was unseren Jugendlichen auch vermittelt wird. Die vorangegangenen Begegnungen haben gezeigt, dass sich für unsere Jugendlichen die Werte verschieben und das Zwischenmenschliche und das Leben selbst über materiellen Werten steht.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
– Förderung demokratischer Werte wie Fairness, Respekt und Verantwortungsbewusstsein durch speziell angepasste Basketballübungen, die ohne sportliche Vorkenntnisse funktionieren.
– Durchführung des Projekts an der Grundschule „Geschwister-Scholl“ in den Klassen 5a und 5b, um demokratische Prinzipien durch Teamsport erfahrbar zu machen. Eine Absprache mit der Schulleiterin Frau Hoffmann ist diesbzgl bereits erfolgt.
– Integration moderierter Reflexionsrunden nach jeder Einheit, um das Erlernte auf den Alltag anzuwenden.
– Ermutigung der Schülerinnen, ihre Erfahrungen zu teilen und demokratische Werte in den Schulalltag zu integrieren.
1. Kinder erleben Fairness und Teamarbeit spielerisch – für viele ein Aha-Erlebnis.
2. Kinder erleben, dass ihre Stimme wichtig ist und sie gemeinsam Entscheidungen treffen können.
3. Die Kinder erfahren, durch Fairness und respektvolles Miteinander gemeinsam Ziele zu erreichen.
4. Das Projekt zeigt, dass Demokratie überall ist und mit ihren Prinzipien auch der Umgang mit anderen Menschen leichter wird und auch das eiaene Selbstbewusstsein stärkt.
Beantragte Summe: 3.500,00 €
2024
2025
Die Weltlage mit dem Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die drohende
Klimakatastrophe verlangen mehr denn je ein geeintes und starkes Europa, aber
nationalistische Bestrebungen gefährden das nötige gemeinsame Handeln. Darum gilt es, den Sinn und die Notwendigkeit eines einigen Europas möglichst vielen Menschen zu vermitteln und sie für ein geeintes demokratisches Europa zu gewinnen. Dabei soll die bunte Vielfalt der Völker und Regionen Europas hervorgehoben werden. Diesem Ziel sollen wieder ausgewählte Filme und Lesungen in Verbindung mit Diskussionsrunden dienen. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, dass die Solidarität der Menschen in unserer Region und das Verständnis für die
unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen der Menschen in Europa vergrößert wird. Mit anderen gesellschaftlichen Gruppen wollen wir für den Schutz der Menschenrechte und ein weltoffenes Leben in Europa werben, weil die politische Realität dem nicht entspricht.
Beantragte Summe: 3.204,00 €
1. Demokratieverständnis entwickeln
2. Partizipation und Teilhabe fördern
3. Gerechtigkeit und Fairness erlebbar machen
4. Verantwortungs- und Gemeinschaftssinn fördern
5. Meinungsfreiheit und respektvollen Dialog fördern
6. Demokratie praktisch und erlebnisorientiert üben
Beantragte Summe: 3943,00 €
Mit unserem Projekt möchten wir einen Beitrag zur Förderung demokratischer Werte und Strukturen leisten.Durch das Festival schaffen wir einen Raum für Austausch und Dialog, in dem Musiker:innen und Publikum mitunterschiedlichen kulturellen, sozialen und musikalischen Hintergründen zusammenkommen. Ziel ist es, durch
gemeinsames Musizieren und Zuhören – sowohl von lokalen Künstler:innen als auch von westdeutschen undinternationalen Musikednnen – gegenseitige Vorurteile abzubauen und das Verständnis füreinander zu stärken.Das Projekt bringt hochqualitative Musik nach Rathenow, was zunehmend von politischen Polarisierungen geprägt ist. Dies soll ästhetische Reflexion und kreatives Denken anregen, wodurch ein Dialog über gesellschaftliche Themen, Demokratie und Toleranz gefördert wird. Ein zentraler Bestandteil des Festivals sind Diskussionsrunden, kritische Gespräche sowie Vortrage und Konzerte – darunter auch Konzerte in Wohnzimmern. Formate bieten Raum für den Austausch und Gespräche über ästhetische Streitthemen. Streitkultur und das Aushalten fremder Vorlieben und Ansichten können anhand der Neuen Musik auf eine besonders wirkungsvolle Weise geübt werden. Nach dem Projekt wird Rathenow als eine offenere und tolerantere Stadt wahrgenommen. Sowohl die Teilnehmenden als auch das Publikum sollen neue Perspektiven gewonnen haben, die einen nachhaltigen Dialog über kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede fördern.
Beantragte Summe: 3.000,00 €
„Kein schöner Land in dieser Zeit“ – das ist das Leitmotiv.
Wir verknüpfen das Erkunden von avancierten musikalischen Konzepten mit dem kreativen Reflektieren über brisante Fragen unserer Zeit. Unsere Band erarbeitet gemeinsam mit dem Havelländer Proektchor Texte, die in neue Kompositionen münden und konzertreif geprobt werden. Höhepunkt ist dann eine gemeinsame Fahrradtournee. Dabei möchten wir auch mit den Menschen vor Ort zum Thema interagieren: Wir führen vor unseren Konzerten musikalische Aktionen im öffentlichen Raum durch, um ins Gespräch zu kommen.
Neben der rein musikalischen Weiterbildung und dem Kennenlernen ungewöhnlicher, avancierter musikalischer Ausdrucksformen findet ein Austausch von Perspektiven, Erfahrungen, Weltsichten statt – ganz besondere über das eigene Milieu, die eigene ‚Blase‘ hinaus. Und das in doppeltem Sinne zunächst zwischen professionellen Musiker:innen und Amateuren, im zweiten Schritt dann zwischen Musizierenden und Publikum. In einer Zeit, in der die Menschen zunehmend im ‚analogen‘ realen Leben verstummen und Austausch über Brisantes selten über den ganz persönlichen Rahmen hinausgeht, versuchen wir mit der ‚öffnenden‘ und gemeinschaftsstiftenden Kraft der Musik Kontakt und Beziehung entstehen zu lassen, respektvollen Diskurs zu.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
Die Welt ist größer als das eigene Wohnzimmer, es gibt mehr Lebenswelten als die Straße vor meiner Wohnung. Es benötigt nur den Schritt hinaus in die Welt, ob zu Fuß oder per Rad, mit Wohnmobil oder Kreuzfahrtschiff: wer sich auf eine Reise begibt hat etwas zu erzählen und das wollen wir nutzen! 2025 eröffnen wir den 2. SommerLesePub in Rathenow. Wir möchten die Erfahrungen und Begegnungen nutzen, um den Blinkwinkel zu erweitern. Denn wer reist, sieht nicht nur Landschaften und Städte, sondern begegnet auch den Menschen an ihren unterschiedlichsten Lebenswelten. Man lernt, staunt und schätzt das „Andere“. So kann eine vielfältige Sicht auf unsere Welt erwachsen, die es ermöglicht, auch zuhause andere Lebensweisen zu achten und sie zu verstehen. Dadurch kann eine pluralistische Gesellschaft entstehen, in der alle Menschen miteinander und nicht nebeneinander leben. So soll das Projekt durch den lockeren Zugang zu Reisen und Begegnungen den Gästen ermöglichen, sich zu bilden und zu informieren und dabei auch Themen zu diskutieren, die unsere Gesellschaft beschäftigen: von Migration bis Religion.
Beantragte Summe: 2.340,00 €
Ziel des Projekts ist die Schaffung einer attraktiven und niederschwellig erreichbaren Lesungs- und Diskussionsreihe, welche einen großen Teil der Gesellschaft erreicht. Dadurch soll die Reihe die gesellschaftlichen Spaltungen überwinden und durch einen neutralen Ort (Bibliothek) verschiedene Meinungen und Vorstellungen zusammenbringen und dadurch den demokratischen Diskurs fördern. Ziel ist es daher, durch breit gestreute Themenfelder und einer Mischung aus Sachbuchthemen und Romanen ein breites Publikum zu erreichen und in den demokratischen Meinungsaustausch (wieder-)einzubinden. Ziel muss es daher auch sein,
verschiedene Gesellschaftsteile miteinander ins Gespräch zu bringen. Seien es soziale, kulturelle, ethnische oder politische Unterschiede. Alle sollen im Gespräch bleiben!
Beantragte Summe: 3.375,00 €
– Über die Strukturen politischer Verfolgung, sowie Rechtsextremismus in der DDR-Diktatur und in der Nachwendezeit wird aufgeklärt.
– Rege Beteiligung der Besucher*Innen an der Diskussions- und Fragerunde mit dem
Autoren.
– Der Unterschied des Lebens in einer Demokratie und dem Leben in einer Diktatur wird greifbar
dargestellt und ermutigt die Besucher*Innen politisch aktiv zu werden um Demokratische
Grundwerte zu schützen. Damit wird eine Stärkung der Zivilgesellschaft erreicht.
Beantragte Summe: 2.611,00 €
Ziel ist die Demokratieförderung durch Begleitung der Bildung von Jugendräten und die Durchführung von partizipativen Veranstaltungsformaten. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen der Jugendbeteiligung geschaffen und die Mitbestimmung junger Menschen gestärkt werden.
Beantragte Summe: 20.000,00 €
Das Rathenower Stadtbild hat sich verändert. Seit 2014 hat sich der Anteil von ausländischen Mitbürgerlnnen von unter 2% auf über 11 % vervielfacht, bei Kindern und Jugendlichen beträgt er in nicht wenigen Grundschulklassen 33%. Die neuen Menschen brachten auch ihre Kulturen mit. Dies ist für die einheimische Bevölkerung vielfach verunsichernd, zu großen Teilen sogar beängstigend. Neben den antiausländischen „Propagandafeldzügen“ rechter und rechtsextremer Internettrolle, die in weiten Teilen der Bevölkerung verfangen haben und die Ängste verstärken, gibt es in der Region ein weiteres Problem. Brandenburg ist ein Land der Heiden. Viele Menschen wissen selbst auf Fragen nach Grundlagen des Christentums nicht zu antworten. Noch weniger Wissen liegt über den Islam vor. Häufige Assoziationen mit dem Islam sind mit Extremen der Glaubensrichtung verknüpft: „Sharia“, „Unterwerfung fremder Kulturen“, „Missachtung von Menschenrechten“ scheint als Antwort auf die Frage nach dem Islam in den Köpfen der Menschen bereit zu
liegen. Das KiJuPa mit seiner muslimischen Vorsitzenden möchte dem entgegen wirken. „Religion ist eine Bedienungsanieitung für den Menschen“ hat ein Imam in Rathenow in einem früheren Projekt mal gesagt. Wir möchten die muslimische Bedienungsanleitung für die schönen Dinge des Lebens in die Rathenower Innenstadt.
Beantragte Summe: 2.000,00 €
Mit dem Projekt verfolgen wir das Ziel, den seit 2021 begonnenen Prozess weiterzuführen und auszubauen, Akteure – sogenannte Raumpioniere – im Havelland zusammenbringt. Dabei hat sich gezeigt, dass diese Treffen effektiver und zielführender sind, wenn es jeweils um ein spezifisches Thema geht wie Jugend oder Mobilität. Die guten Erfolge und das positive Feedback aus den Treffen des Jahres 2024 bestärken uns in der Absicht, auch im Jahr 2025 Treffen zu organisieren. Um den Nutzen dieser Zusammenkünfte weiter zu steigern, planen wir auch für 2025, die Treffen themenbezogen zu gestalten. In diesem Jahr stehen hierbei folgende Themen im Fokus: Jugendbeteiligung, Mobilität und Dorfgemeinschaftshäuser/Begegnungsstätten auf dem Land.
Durch die themenbezogenen Treffen sollen die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, sich gezielt mit Gleichgesinnten zu vernetzen, von deren Erfahrungen zu profitieren und gemeinsam an Lösungen für spezifische Herausforderungen zu arbeiten. Dies soll nicht nur die Effektivität der Projekte im Havelland steigern, sondern auch eine nachhaltige Vernetzung und Zusammenarbeit in Arbeitsgemeinschaften innerhalb des Landkreises fördern.
Beantragte Summe: 1.000,00 €
Als Kinder- und Jugendparlament engagieren wir uns ehrenamtlich für die Interessen junger Menschen. Wir bringen unsere Zeit ein, wir stellen Projekte auf die Beine, arbeiten uns in Themen ein, bilden uns eine Meinung dazu und kommunizieren diese. Um arbeitsfähig zu ein, andere Menschen zu treffen oder auch kleinere
Kampagne zu unterstützen, die mit der Erreichung unserer Ziele übereinstimmen, können wir nicht jedes Mal ein aufwändiges Antragsverfahren leisten. Wir brauchen eine finanzielle Grundausstattung, die uns arbeiten lässt. Zudem leben wir die Umsetzung der Kinderrechte. Daher möchten wir auch die Kampagne „Kinderrechte ins Grundgesetz“ der Brandenburgischen Kinder- und Jugendbeauftragten auf kommunaler Ebene unterstützen.
Beantragte Summe: 900,00 €
Beantragte Summe: 1.000,00 €
Ziel des Projekts „Kinderrechte sichtbar machen – Farbe für Rathenow“ ist es, Kinder und Jugendliche über ihre Rechte zu informieren und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, diese kreativ im öffentlichen Raum darzustellen. Durch ein gemeinsames Graffiti-Projekt werden Partizipation, Selbstwirksamkeit und
demokratisches Handeln gefördert. Die Jugendlichen wählen eigene Themen, gestalten die Wand aktiv mit und übernehmen Verantwortung für ihre Umwelt. Begleitet wird das Ganze durch pädagogische Fachkräfte, Streetwork und Demokratielots*innen – inklusive Impulsen zu Kinderschutz, Gewaltprävention und legaler Graffitikultur. Langfristig soll eine feste Jugend-Graffiti-Gruppe entstehen, die weitere Projekte in Rathenow mitgestaltet.
Beantragte Summe: 2.000,00 €
Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche spielerisch und altersgerecht für ihre Rechte und den Schutz vor Gewalt zu sensibilisieren. Der interaktive Parcours vermittelt Wissen über die UN-Kinderrechtskonvention, fördert Selbstbewusstsein und zeigt, wie und wo Hilfe möglich ist. Durch kreative Mitmachstationen erleben die Teilnehmenden, dass ihre Stimme zählt, und werden ermutigt, sich aktiv einzubringen. Peer-Moderator:innen aus dem Jugendforum und den Demokratielots:innen begleiten den Parcours und stärken so demokratische Kompetenzen und Selbstwirksamkeit auf Augenhöhe.
Beantragte Summe: 5.400,00 €
Mit diesem Projekt füllen wir unseren Schulwert Respekt mit Leben. Die Kinder beschäftigen sich zusätzlich mit der Thematik Respekt und setzen sich mit verschiedenen Lebenssituationen auseinander. Respekt, das umfasst Respekt im Sport (Fairplay), Respekt vor anderen Kulturen und Religionen, Respekt im persönlichen Miteinander und Umgang mit anderen, aber auch Respekt vor der Natur oder Respekt für unterschiedliche geschlechtliche Identitäten. Mit dem Projekt wollen wir Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Aspekten zum Thema Respekt in Verbindung bringen.
Beantragte Summe: 0,00€
Das Kinder- und Jugendparlament setzt sich mit dem CSD 2025 für Vielfalt, Akzeptanz und die Rechte von queeren Kindern und Jugendlichen ein. Ziel ist es, ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und das Bewusstsein für queere Themen zu stärken. Langfristig streben wir ein toleranteres, offeneres und inklusiveres gesellschaftliches Klima in Rathenow an. Des Weiteren wollen wir den queeren Personen im Westhavelland ein Sprachrohr geben, sie sichtbar machen und ihnen zeigen, dass sie ein Zuhause haben.
Beantragte Summe: 2.570,00 €
Ziel des Projekts ist es, bei Veranstaltungen des Jugendforums Havelland eine verlässliche Awareness-Struktur aufzubauen, die Sicherheit, Prävention und diskriminierungssensible Begleitung gewährleistet. Durch die sichtbare und ansprechbare Präsenz des Awarenessteams sollen Schutzräume geschaffen, grenzverletzendes Verhalten frühzeitig erkannt und betroffene Personen niedrigschwellig unterstützt werden. Die Arbeit des Teams trägt dazu bei, eine achtsame und respektvolle Veranstaltungskultur zu fördern und jungen Menschen
Erfahrungsräume zu bieten, in denen ihre Rechte und Grenzen geachtet werden.
Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, junge Menschen in ihrem Wissen über persönliche Schutzrechte und Unterstützungsmöglichkeiten zu stärken. Die Sensibilisierung für Vielfalt, Zivilcourage und diskriminierungskritisches Denken wird gefördert, um ein solidarisches Miteinander zu stärken. Durch die regelmäßige Einbindung des Awarenessteams in Veranstaltungen des Jugendforums Havelland werden diese langfristig sicherer, inklusiver und bewusster gestaltet. Die Jugendbeteiligungsarbeit im Landkreis wird dadurch nicht nur fachlich ergänzt, sondern auch strukturell weiterentwickelt, indem Schutz, Teilhabe und demokratische
Bildung dauerhaft miteinander verbunden werden.
Beantragte Summe: 4.200,00 €
Mit der erstmalig stattfindenden Jugendkonferenz im Havelland möchten wir einen Raum schaffen, in dem junge Menschen ihre Perspektiven, Anliegen und Ideen sichtbar machen und in den politischen Diskurs einbringen können. Die Konferenz wird von Jugendlichen selbst konzipiert und gestaltet, sodass Partizipation und Selbstwirksamkeit von Beginn an im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, jungen Menschen die Erfahrung zu ermöglichen, dass ihre Stimmen gehört werden und sie selbst aktiv gesellschaftliche Prozesse mitgestalten können. Die Konferenz soll demokratische Teilhabe praktisch erlebbar machen: Jugendliche entwickeln Workshops, Diskussionsformate und künstlerische Beiträge, die sich mit Themen wie Kinderrechten, Antidiskriminierung, Vielfalt und Zivilcourage auseinandersetzen. Sie übernehmen Verantwortung, üben sich in Moderation, Organisation und Teamarbeit und stärken dadurch ihre Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Konfliktlösung und demokratisches Handeln. Ein wichtiges Ziel ist zudem die nachhaltige Verankerung jugendlicher Perspektiven in der Kommunalpolitik.
Beantragte Summe: 1.150,00 €
Mit Culture Connect – Wo Jugend Vielfalt feiert möchten wir am 06.09.2025 einen inklusiven, interkulturellen und jugendgerechten Begegnungsraum schaffen, der jungen Menschen im Havelland Partizipation, kulturelle Selbstentfaltung und demokratische Erfahrung ermöglicht. Ziel ist es, dass Jugendliche nicht nur Publikum sind, sondern aktiv mitgestalten: in Workshops, bei Bühnenauftritten, an der ConnectBar sowie in Awareness- und Demokratielots:innen-Formaten.Nach dem Projekt soll sichtbar sein, dass Jugendliche im Havelland ihre eigenen Ideen in einem öffentlichen Rahmen präsentieren und umsetzen können. Sie erleben Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung und setzen ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und demokratisches Miteinander.Darüber hinaus soll das Festival dazu beitragen, bestehende Strukturen der Jugendbeteiligung zu stärken: Culture Connectmacht Engagementfelder von Awareness-Arbeit bis Kunstprojekt erfahrbar und eröffnet so neue Zugänge zu ehrenamtlicher Mitarbeit und kultureller Bildung.
Langfristig soll das Projekt zeigen, dass kulturelle Teilhabe und Vielfalt auch im ländlichen Raum selbstverständlich sein können. Nach dem Festival bleiben Kontakte, Netzwerke und Impulse bestehen, die die regionale Jugendkultur, Demokratieförderung und Armutsprävention nachhaltig stärken.
Beantragte Summe: 1.450,00 €
Ziel des Projekts ist es, die Demokratielotsinnen im November und Dezember aktiv in die laufenden und geplanten Vorhaben des Jugendforums einzubinden und dadurch die demokratische Beteiligung junger Menschen nachhaltig zu stärken. Durch ihre Teilnahme an Workshops, Projekttreffen und Beteiligungsformaten bringen die Lotsinnen ihre erworbenen Kompetenzen in Moderation, Gesprächsführung und Konfliktlösung unmittelbar in die Praxis ein. Dadurch erleben die teilnehmenden Jugendlichen mehr Orientierung, Unterstützung und Mitbestimmung durch geschulte Peers, was zu einem inklusiveren und strukturierteren Projektablauf beiträgt. Gleichzeitig sammeln die Demokratielotsinnen wertvolle Praxiserfahrung, stärken ihre Rolle als Multiplikatorinnen und wirken direkt im Alltag des Jugendforums mit. Nach Abschluss des Projekts verfügt das Jugendforum über ein gestärktes Team junger Aktiver, Beteiligungsprozesse laufen verbindlicher und lösungsorientierter ab, und mehr Jugendliche fühlen sich ermutigt, sich selbst einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Beantragte Summe: 2.100,00 €
